Sonntag, Dezember 30, 2007

Jetzt ist es bald vorbei

Da guckt man die eine Tournee im Fernsehen, und die andere Tour treffe ich morgen persönlich an. Mein Sport. Ich feier Silvester mit der Tournee meines Sports. Finger und Füße sind schon rot lackiert. Und ich darf nicht vergessen eine rote Unterhose anzuziehen. Laut Italien, Chile und meinem geliebten Spanien bringt das Glück. Betrinken würde ich mich jetzt auch gerne, aber ich habe nur noch alten Glühwein. Und leider bekomme ich gar nicht mehr so einfach einen Rausch. 2007 war eben das Jahr der Abhärtung! R.J. wünsche ich viel Spaß bei Arsenal. Ich feier mit Filzballleuten und Akrobaten.

Guten Rutsch! Bussi

Samstag, Dezember 29, 2007

Doof

Ne, also das gefüllt mir gar nicht. Jetzt hat ein großes Elektronikunternehmen die Vierschanzentournee als Werbeslogan entdeckt. Ne, doof.

Fuu sagt

naja... nostalgie, nä? kennen wir alle. dazu kommt die tournee immer wenn man ohnehin schon in jahres-end-alles-überdenk-phasen steckt, also nimms nich so schwer.


(Ich vermisse halt die Schanzen)

Mittwoch, Dezember 26, 2007

Was soll ich sagen....

(Bild: sport1.de)


Reinhard Heß ist am Heilig Abend gestorben. Der Mann, der Weißflog, Thoma, Schmitt und Hannawald zum Ruhm verholfen hat, und dann leider gehen musste. Er sagte in einem Interview,er hätte seinen Wut und Ärger rauslassen sollen. Die Skisprungwelt hat einen tollen Mann verloren, den ich auch ganz kurz kennenlernen durfte. Er war für mich der beste Trainer.

Ruhe in Frieden.

Montag, Dezember 24, 2007

Alle Jahre wieder

Da sich jeder über die 3478234 Wiederholung von Michel erfreut, dachte ich mir ich stelle mein Flötenkonzert in gekürzter Länge vom letzten Jahr rein. Fällt doch gar nicht auf.


Link: sevenload.com

Sonntag, Dezember 23, 2007

Sportler des Jahres 2007

Na sowas, ein Turner!

Samstag, Dezember 22, 2007

Schnipp Schnapp Haare ab!

Über Skispringen und Helmut Schmidt

Die Erfolgskurve des Skispringens ging bergab nach einem Höhenflug. 2003 musste Reinhard Hess gehen, und Wolfgang Steiert kam. Der musste aber auch ganz schnell wieder gehen und Peter Rohwein kam. Nun, vier Jahre nach Beginn der Talfahrt sieht es so aus, als ob Rohwein wieder gehen muss. Jetzt würde ich gerne wissen wollen wieviel Wahrheit in den journalistischen Beiträgen steckt. Auf bekannten Skisprungseiten wird es wie immer bis zuletzt nichts zu lesen geben. Ich lass mich überraschen, aber es macht die Saison spannend.
Das ist alles ganz schön verrückt. Hess ging, Nokos und Spezialtrainer wurden durcheinander gewürfelt. Nun ehemaliger Nokotrainer auch wieder ziemlich in Not. Ausführlicher will ich das Thema erstmal nicht angehen.

Der Morgen war so schön.
Es ist Samstag, und es sind nur noch zwei Tage bis Heilig Abend. Ich liege noch im Bett. Eigentlich möchte ich Wintersport gucken, als ich bei Phoenix auf ein Interview mit Helmut Schmidt stoße. Ich starre auf den Bildschirm, und spüre die Energie, Kraft und den Lebensmut. Es ist fast unheimlich, wie zuversichtlich und ruhig dieser Mensch auf mich wirkt. Erst jetzt kommt mir der Wunsch seiner Biographie wieder ins Gedächtnis. Welch persönliche Schicksale Loki und Helmut Schmidt erleiden mussten, war mir nie so bewusst. Loki hatte fünf Fehlgeburte, und dazu kam noch ein früher Tod eines kleinen Sohnes . Helmut Schmidt sagt, dass man der Angst begegnen muss. Und wenn er das sagt, hört es sich so sanft so beruhigend an.

Es ist schön, so kurz vor Weihnachten diese tolle Sendung zu sehen. Diese Interviews sind so ehrlich und ermutigend. Fast taucht man in eine andere Zeit ab, die mir vertrauter ist, und in der ich mich wohler fühle. Ich würde fast sagen, dass Loki und Helmut Schmidt in privater Hinsicht ein Vorbild für mich sind.

Desweiteren hat Marc Aurel sehr viel für Helmut Schmidt getan.


„Du kannst nicht im Schreiben und Lesen unterrichten, wenn du es nicht selber kannst; viel weniger lehren, wie man recht leben soll, wenn du es nicht selber tust.“ (XI, 29)

Freitag, Dezember 21, 2007

Bronze goes to me

Heute wurde in Garmisch die neue Schanze eingeweiht. Hier das Video dazu. Hach, das schöne Olympiastadion.


Und ich präsentiere den Gewinn meiner Bronzemedaille:


Link: sevenload.com

Und noch einige Impressionen:









Schnee

Die Natur hat mir mein erstes wunderbares Wintergefühl hervorgerufen. Heute Morgen ging ich aus dem Haus, und mein Stadtteil war weiss. Jetzt kann Weihnachten kommen. Allerdings guckten mich die anderen Autofahrer je näher ich in die Innenstadt kam etwas seltsam an, denn hier in der City liegt gar kein Schnee. Wums! Ich will wieder nach Hause in den Schnee. Mein Kollege fragte mich beim Anblick meines Autos, ob ich aus dem Harz komme.

ICH LIEBE SCHNEE! Morgen die letzte Weihnachtsfeier bei Arminia. JUHU!

Unwort des gestrigen Tages ist INDUSTRIESCHNEE!

Mittwoch, Dezember 19, 2007

Ich glaube...

...wenn jemand über Google mit "Teppich fusselt" auf meine Internetseite kommt, kann ich sehr stolz sein. Ob ich Hausfrauen damit erreichen kann?

Dienstag, Dezember 18, 2007

Wie das Wort "Schlafen" in letzter Minute einen Klassenkampf verursachte

Berufsschulklassen können einen an den Rand des Wahnsinns bringen. Der Wahnsinn findet jeden Montag statt, und wird nicht einfacher. Da ich rein äußerlich und gefühlt mit diesen jungen Menschen mithalten kann, vergesse ich manchmal mein tatsächliches Alter. Das ist auch nicht verkehrt, doch kann es im schlimmsten Fall Bewusstseinsstörungen hervorrufen. Ich sitze dann zwischen vielen 17-23 jährigen Menschen, die eine etwas andere Art von Humor und Lebensauffassung haben. Die Witze sind so doof, dass ich mir noch nicht mal einen merken konnte. Aber ich verspreche euch nach den Ferien die Besten im Unterricht zu notieren, um sie euch zu präsentieren.

In der letzten Unterrichtsstunde sollten wir über Weihnachtsaktionen im Studio, Verein oder Verband berichten. Natürlich erzählte ich von einem Weihnachtsrabatt + Frühbucherrabatt für gewisse Ausbildungen. Da lacht zwei Stühle von mir entfernt ein junger Mann und schreit: Wie bei der TUI!

ÖH, öh, äh, also, ja, hm, ja, der hat sich gebogen vor Lachen. Ich nicht so. Müsst ihr lachen? Also was ich damit sagen will. Das ist wirklich anstrengend. Das ist so kompliziert, dass ich meine Schwierigkeiten habe es auszudrücken.

Das ist wie jung aussehen und das Alter ignorieren, oder wie jung fühlen, aber reifer denken. Nur die Anderen bekommen es nicht mit, weil sie mich für jung halten, weil man mir mein Alter nicht ansieht. Wiederum sind sie erschrocken, wenn ich meine Einstellung zu gewissen Dingen preisgebe, weil sie mich ja sonst als jung empfinden. Oder so. Ich habe mich jetzt auch nicht verstanden.

Um das Niveau den Witzen anzupassen, hätten sich zwei Minuten später fast zwei Herren gekloppt. Ein etwas jüngerer Schüler, der den Unterricht immer schlafend verbringt, wurde auf Weihnachtsaktionen im Betrieb angesprochen. Wenn er der beste Schüler der Klasse wäre, fände ich das sogar ziemlich lässig, aber das ist er natürlich nicht.

Klassenlehrer: O., was haben Sie für Aktionen?
Schüler neben mir: Schlafen!
O: Alter, was willst du denn?
Schüler neben mir: Was, Alter, willst du Ärger!?
O: Halts Maul du Pisser!
Klassenlehrer guckt hektisch hin und her.

Beide Schüler waren rot angelaufen. Ich überlegte mir schon einen Fluchtweg...

Das ist ja alles so wie früher, nur noch bekloppter...

Aber es ist schön, den Unterschied der Interesse zu erkennen, und ich bin froh doch etwas Andere meine nennen zu können. Und das auch schon mit 17-23.

Weihnachtslieder FC St Pauli

Ach, mir wirds ums Herzchen warm.


Herr Gunesch und Herr Lechner,
ich wünsche Ihnen auch Frohe Weihnachten.



Und hier ein kleines Video!

Wer will mir diese CD schenken? Bitte bis sofort melden.

Sonntag, Dezember 16, 2007

Darauf ein Bäuerchen!

Lust habe ich nicht. Einen Jahresrückblick wie im letzten Jahr wird es von mir nicht geben. Das ist auf Dauer auch langweilig, da schließe ich mich doch mal dem René an, und sage es mit den Worten eines Emos:

Ein ereignisreiches Jahr voller Freude, aber auch Leid geht zu Ende. 2007 war ein verflixtes siebtes Jahr nach der Jahrtausendwende.

Achtung jetzt der Teil für Emos:*
Gerade ist alles anders, denn die Betäubung durch andere Menschen wurde abgelegt. Zurück zu den Wurzeln, blickt man auf das was man war und ist. Wie schwer ist es doch, wie ein Fremder auf sich zu sehen. Man überdenkt seine Wirkung auf die Außenwelt, und manchmal ist weniger einfach mehr. In eine alte Rolle zurück zu fallen ist ungewohnt, wo man doch schon an der anderen Luft schnuppern durfte. Viele neue Eindrücke, Menschen und Meinungen hat man kennengelernt, doch ob sie auch verweilen werden, wird sich erst nach einer langen Zeit zeigen.
Es schmeckt nach ungaren Gerichten, die ihre Bezeichnungen noch suchen. Aber die Ruhe, Sorgfältigkeit gehen vorsichtiger mit der Benennung um. Es ist schwer den genauen Geschmack zu definieren, denn viele Zutaten, die man sonst nie verwendet, vielleicht sogar ignoriert hat, kommen zum Vorschein. Der Geschmack ist säuerlich und bedarf nur mit einer genauen Auseinandersetzung etwas Süße, um den genauen Geschmack zu erkennen. Die Aufmerksamkeit ist hier die Qual. Es gelingt nur sehr selten, und nicht gut, da sich der Geist vor dem säuerlichen Geschmack fürchtet.

Was kann man für eine Scheiße schreiben.

Jetzt für alle Anderen:
Vielen Dank für die Menschen, die für mich da waren. Danke für die Menschen, die mir den Rücken zugedreht haben. Wäre einiges nicht passiert, hätte ich wohl einiges nicht erlebt. hihi. Schlaue Aussage. Nein, ehrlich, danke. Alles was passiert ist, hat mich dieses Jahr weiter gebracht. Ich freue mich auf das Jahr 2008. Und:
Nächstes Jahr um diese Zeit habe ich meine ersten Prüfungen hinter mir! Hier wird sich auch einiges verändern, und umziehen will ich auch.

Aber eine entzückende Geschichte habe ich am Freitag bei meiner besten Freundin erlebt. Wir saßen in der Küche und unterhielten uns über unsere Kinderspinnereien. Wir gaben einer dicken Frau bei uns im Stadtteil den Namen "Flugente". Wieso, weshalb, warum wissen wir bis heute nicht. Aber am Freitagabend lachten wir so ausgelassen und lange, wie damals. Die Tränen flossen. Doch plötzlich hörten wir ein lautes "RÖLPS"! Blickten uns an, guckten noch einmal ganz verwirrt auf uns, und plötzlich wurde uns klar, dass dieser Laut von einem kleinen Mädchen kam. Lara, 5 Wochen alt, sagte uns gehörig die Meinung. RÖLPS!

So, und damit schließe ich meinen heutigen Beitrag ab. Ein Bäuerchen auf das Jahr 2007. Das neue Jahr kann kommen. Olé!



*Wer diesen Text ernst nimmt, hat selber schuld. Lesen auf eigene Gefahr. :)

Freitag, Dezember 14, 2007

WOCHENENDE!

Und ich tanze jetzt einwenig vor meinem Spiegel und freue mich auf morgen Abend!

Donnerstag, Dezember 13, 2007

Heute im Programm

  1. Halbe Seite Sportler Geschichte schreiben
  2. Internetseite einer großen Veranstaltung pflegen
  3. Akademieanmeldungen
  4. Rechnungswesen durchgehen
  5. Sitzung, um das Programm der Veranstaltung zu obtimieren
  6. und was sonst noch so anfällt

Der erste Punkt kostet mich schon den halben Vormittag, denn meine Korrekturhilfe ist heute noch nicht mal im Büro.

Und hier ein kleiner Vorgeschmack auf mein Video in der nächsten Woche:

Dienstag, Dezember 11, 2007

Angeben

Wo die halbe Menschheit doch im Weihnachtsrausch ist, möchte ich auch gern ein bisschen angeben.


Ich habe auch einen Adventskalender!






Und nächste Woche kommen dann bestimmt auch Bilder zu meinem Medaillensieg + einem Video einer nachgestellten Disziplin!

Sonntag, Dezember 09, 2007

2. Advent

Heute ist ein schöner 2. Advent. Der Tag fängt mit einem Gruß aus Stuttgart an, und geht mit einem Vormittag im Schwimmbad weiter. Ich kann es selber kaum glauben. Das werde ich jetzt öfter mal einschieben. Ich bin geschwommen wie ein kleine Kaulquappe, die nicht genug bekommen kann.



(Bild via)
Jetzt haue ich mir die Wampe voll. Um 14 Uhr gibt es "Im Weißen Rössl" zu sehen, danach dann Skispringen aus Trondheim. Und im Februar schaue ich mir das ganze in der Oper an.


Ach ja, Johannes Heesters hat 1952 in diesem Film mitgespielt.


Freitag, Dezember 07, 2007

Bronze

Ich habe gestern eine Medaille erkämpft. Später mehr dazu. Und ja, es geht um Sport. Sport im Schnee.

Mittwoch, Dezember 05, 2007

Weihnachtsfeiern, Ultraschallbilder und Stadionbau

Ich langweile hier so rum. Weiss nicht mehr was ich schreiben soll. Heute ist das Wetter richtig doof. Es ist viel zu warm, und ich bin genervt. Die blöden anderen Autofahrer meinen mit 40 kmh auf der Hauptstraße zu fahren, und das im Beruftsverkehr. Falls ich einmal meinen Führerschein verlieren sollte, liegt es an meiner rasanten Fahrweise oder am Drängeln. Ich hasse diese Schnecken auf der Straße. Es wäre 50 % weniger Stau in den Innenstädten, wenn die Egoisten der roten Ampel mal zügig auf diese zufahren würden.

Ansonsten macht doch alle noch ein paar Kinder mehr. Das liegt wohl am Alter, aber alle weiblichen Wesen in meiner Umgebung kriegen Kinder oder versuchen es, oder schicken mir Ultraschallbilder per MMS. Bräuchte jemand noch eine Geburtshilfe? Ich bin dabei. Ich mache alles für euch. Versteht mich nicht falsch. Ich freue mich für alle glücklichen Eltern, und habe einen kleinen Jungen Mann, der in Kürze 1 Jahr wird besonders gern. Aber ahhhhhhhhhhhhhhhhh, mit wem kann man denn noch über andere Themen sprechen? Was ist eigentlich wenn ich keine Kinder bekommen werde? Werde ich dann irgendwann nur einen Freundeskreis besitzen, die selber auch keine Kinder haben? Ich finde das traurig, aber verständlich. Man kommt sich schon etwas albern vor, wenn man da so zwischen Pärchen sitzt, die über Hochzeit und Geburt reden. Als wenn man wie damals in der Unterstufe ist, und einfach belächelt wird, weil man ja so klein und unerfahren ist. Bei Ioanna nicht, aber die ist auch Griechin. Liegt wohl an der Nationalität, denn da fühlt man sich immer willkommen. Bitte noch einmal: Ich freue mich wirklich über jedes Kind. Nur soll ich dann über lächerliche Affairen, die eh nichts werden berichten?! Das ist so uninteressant, und in einer Beziehung die gerade in ihrer hohen Zeit ist ziemlich am Thema vorbei. Meine Hoffnung ist ja immer noch, wenn die ersten Scheidungen anstehen werde ich meine Hochzeit feiern. Da müssen dann die Anderen durch. hahaha. Ich bin nur einfach noch nicht so weit wie die Anderen. Muss das denn auch alles immer so schnell vorbei gehen? Können die Jahren nicht einfach etwas länger sein, damit man nicht so schnell älter wird.

Morgen ist dann die erste Weihnachtsfeier in diesem Jahr. Wir sollen wetterfeste Kleidung anziehen. Ich bin gespannt. Wir haben ja alle schon eine kleine Ahnung. Ich werde berichten. Nächste Woche ist dann die Weihnachtsfeier Fußball. Bei Beiden wird Schrott gewichtelt. Ich werde berichten.

Und weil ich Bilder so gerne mag bekommt ihr jetzt noch die Baustelle der Südkurve des Millerntors.

Und Silli im Stadion von der Paparazzo aus Hamburg erwischt.

Und ja, falls jetzt wieder jemand denkt ich bin nicht so wie ich bin. ICH BIN SO!

Dienstag, Dezember 04, 2007

Protokolle schreiben und Spaß dabei

Ab heute bin ich in der Abteilung Leistungssport tätig. Gerade schreibe ich die Protokolle der Trainersitzungen. Sehr sehr interessant. So bekommt man mal einen Einblick in den Spitzensport unseres Verbandes. So und jetzt weitermachen.

Montag, Dezember 03, 2007

Konsum

Jetzt fülle ich gerade den Fragebogen für die Riester-Rente aus. Das ist der 3. Bogen. Was die alles wissen wollen... Jeden Monat nach Abschluss der Schule muss man nachweisen können, aber nicht mit einer einfachen Kopie. Morgen werde ich bei der Rentenversicherung anrufen, denn sie wollen einen schriftlichen Nachweis für einen Monat haben. 28.06.1993 - 31.07.1993. Hallo???? Da habe ich gerade die Realschule beendet und wollte mein Abi machen. Ich habe dann aber doch erst eine schulische Ausbildung zur Fremdsprachentipse gemacht. Den einen Monat war eben Pause. Wie soll ich das jetzt nachweisen? Ich rege mich nicht auf. Mal gucken was die mir morgen am Telefon sagen. Ich werde berichten.

So, und am Samstag musste ich in die Innenstadt, um mir meine Kontaktlinsen zu kaufen, als mich der Schlag traf. Da reden die Medien zwischen der immer enger werdenden Klufft Arm und Reich, als ich eine mit Tüten tragende überfüllte Innenstadt vorfinde.
Durch meine derzeitige Situation, die manch einer mit Anfang 20 durchmachen muss, beobachte ich dieses Jahr die Situation mit ganz anderen Augen. Bis vor einem Jahr wurde ich auch ständig schwach. Ich kaufte und kaufte. Es musste immer das Beste sein. Hätte mir jemand erzählt, dass ich einmal ein Haushaltsbuch führen würde, hätte ich ihm einen Vogel gezeigt. Aber es lohnt sich. Ich kaufe viel bewusster ein und freue mich über Dinge, die ich vorher nie gesehen habe. Ich schätze einfache alte schon vorhandene Gegenstände. Was aber in der Innenstadt, nach dem wahrscheinlichen Erhalt des Weihnachtsgeldes, passierte ....nee Leute. Es gibt wohl immer noch genug gute Verdiener. Was mir allerdings auffiel war, dass die Menschen äußerst angenehm aussahen. Bedeutet das vielleicht doch, dass die eher obere Verdienerschicht die Geringverdiener aus der Stadt drängen? Wirre Gedanken. Oberflächliche und sehr urteilende außerdem, aber die kommen ja nicht von ungefähr.

Recht amüsant finde ich auch das Stöhnen über die hohen Strompreise. Guckt man aber die schön geschmückten Fenster an (besonders in so manchen Stadtteilen) könnte man annehmen, dass bei diesen Menschen die Nachricht noch nicht angekommen ist. Da leuchten in dunklen Küchen zur Straße Elche, Sterne etc. Klar finde ich es in einem gewissen Umfang schon nett und gemütlich, aber dann soll sich bitte keiner hinterher über die hohen Stromkosten beschweren. Einfach dann mal das Maul halten.

Nächstes Jahr werde ich auch noch einmal umziehen, denn meine Mietkosten sind einfach zu hoch. Ich werde dann wohl auch den Stadtteil verlassen. Die Stadt geht ja noch nicht. Aber im nächsten Jahr um diese Zeit habe ich schon den schriftlichen Teil meiner Prüfung erledigt.

Sonntag, Dezember 02, 2007

Mützensaison1

Advent, Advent...

...ein Lichtlein brennt.

Welches Lied versteckt sich hinter diesem Türchen?


Link: sevenload.com

Samstag, Dezember 01, 2007

So will ich auch heiraten

Für die Choreo haben wir ja genug im Verband, die mit mir dann ordentlich trainieren. Super Satzstellung. Ich lasse die jetzt aber so.

Donnerstag, November 29, 2007

Tränen...

...der Rührung sind die schönsten Tränen. Johannes Hesters. Eben gerade bei der Bambi-Verleihung. Ich muss mir jetzt die Nase putzen. Gute Nacht.

Mittwoch, November 28, 2007

Tu t'es brossé les dents?

Als Tochter eine Zahnarzthelferin musste man sich als Kind schon so manches gefallen lassen. Hier ein gutes Beispiel. An meinem fünften Geburtstag musste ich zum Abdruck antreten und bekam wegen meines Kreuzbisses und Zähne knirschen eine Mund-Vorhof-Platte. Happy Birthday.


Und hier der Abdruck von 1981.







Ich würde sagen, ich habe sauber gearbeitet. Ich habe fast alles runter geknirscht.


Dienstag, November 27, 2007

Mag ich nicht, will ich nicht, kann ich nicht!

Ich kann auch mal kein Krebs sein. Ich kann auch mal Steinbock oder Stier sein, und etwas bockig rumzicken. So wie gestern in der Berufsschule. Ich kann mich einfach nicht für irgendwas einsetzen oder mich reindenken, wenn ich es nicht mag. Vorallem die schlechten Erfahrungen lassen mich einfach nicht über meinen Schatten springen. Kann man jetzt als Schwäche oder Stärke ansehen. Ich bin ja froh, dass es diese Dinge gibt, aber mir kann man einfach nichts aufzwingen. Die Überwindung kostet mich mehr Kraft als alles andere.

Es geht wie so oft in der letzten Zeit um Fitnessstudios. Wir sind jetzt 90 Unterrichtsminuten weiter und müssen ein Beratungsgespräch führen. Wie toll ein Rollenspiel, und ich soll das Verkaufsgespräch führen. Das wirklich großartige sind aber die Begriffe mit denen ich jonglieren soll. Hot Iron, BBP, Indoor Cycling für Mid-Ager. Die stolzen Preise gehen bei 50 Euro los, und enden bei 100 Euro. Ich habe keine Ahnung. Was weiss ich, was das für Kurse sind, und für das Geld würde ich niemals ein Studio betreten. Perfekte Bedingungen für mich, wie es auf dem Arbeitsblatt steht, als Rollenkarte Berater. Es kommt aber noch besser. Meine Kundin ist 42 Jahre und hat in den letzten 2 Jahren 8 Kilo zugenommen. Herzlichen Glückwunsch!
Außerdem ist sie schüchtern, hat als Kind nie gern Sport getrieben, sondern Klavierunterricht genommen. Im Sommer möchte sie den Vertrag ruhen lassen, da sie sich fest vorgenommen hat, mit dem Fahrrad zur Arbeit zu fahren. Sie möchte sich auch alternativ einen Stepper kaufen. Sie geht auch nicht davon aus, dass sie bereits heute einen Vertrag abschließen wird.

Meine Banknachbarin ( eine tolle Person, die Fußball spielt) wartet auf meinen Einsatz. Mein Lehrer auch. Er geht von Gruppe zu Gruppe.
Er spricht mich an: S., was ist los? Haben Sie schon angefangen?
Ich: Nö !
Er: Wieso nicht?
Ich: Weil ich keine Ahnung von Fitnessstudios haben, da nie mehr reingehen werde, und mir die Preise zu hoch sind, und ich einfach nicht dazu stehen kann was ich hier verkaufen soll!!
Er: Dann tun Sie doch einfach so.
Ich: Ich kann das nicht. Ich kann doch nichts verkaufen, was ich nicht selber unterschreiben würde!

Nach 5 minütigen Erklärungen der Kurse und Motivation geht mein Lehrer weiter. Er gibt auf.
Ob ich mein Fitnessstudiotrauma in diesem Leben noch besiegen werde? Wenn mich keiner an die Hand nimmt wird das nichts mehr. Ich nehme mal an, dass ich für die Mitarbeit eine nicht so gute mündliche Note für diesen Tag bekommen habe. Aber in der mündlichen Prüfung wird ja Rücksicht auf den Ausbildungsbetrieb genommen. Was sagte meine Kollegin letzte Woche: Ja, du bist ja auch eine Arrogante aus einem Verband. JAWOHL!!! UND DAS SEHR GERNE!!

Sonntag, November 25, 2007

Inas Nacht

Meine Lieblings Late-Night-Show 2007. Gestern hatte Ina so einen wunderschönen Ausdruck für diese Art Fingernägel:


PORNOSCHAUFELN!

Samstag, November 24, 2007

Es ist passiert

Eben gerade. Ich war im großen Einkaufszentrum meines Stadtteils, und es war dunkel. Der Einkauf verlief ohne große Besonderheiten. Ich trat also den Rückweg zu meinem Auto an. Selbstbewusst zog ich meinen Schlüssel aus der Tasche und steckte ihn ins Schloss. Verdammt, was ist denn hier los? Ich gucke zum Ende des Autos. Alles in bester Ordnung, es ist auch ein flashroter Joker. Ich versuche es erneut. Und da ganz plötzlich kommt eine Frau auf mich zu und schreit mich an: Ey, was machst du da?

Ups, ich gucke mir das Auto noch einmal an. Oh, das ist gar nicht meins. Der kleine rote Flitzer steht doch glatt eine Reihe nach diesem Auto. Wir lachten sehr laut und lange.

Aber das mit dem "Du" sagen ist auch so ein Thema. Da kann ich mich stundenlang drüber auslassen. Klar, in manchen Berufsgruppen gehört es dazu. Am Montag hatten wir wieder so ein Gespräch in der Berufsschule. Ich bin leider die einzige aus einem Sportverband, vier lernen im Verein, und der Rest im Fitnessstudio. Unser Unterrichtsthema war Telefonmarketing etc. Gääääähn!! Das war für mich nichts Neues, da ich im Hotel ständig Schulungen hatte. Schnell kamen wir auf das Thema "duzen". Also ehrlich mal: Ich mag das nicht so. Wenn eine 19jährige fremde Person eine ältere Dame von 65 Jahren am Tresen mit "DU" anspricht, könnte ich die Wände hochgehen. Bisschen Respekt kann nicht schaden. Aber leider duzen die meisten Fitnessstudios auch ältere Menschen. Ich würde mich schämen.



Außerdem ist heute Risto Jussilainen zurück getreten. Er gewann zuletzt Silber mit der finninschen Mannschaft bei der Nordischen Ski-WM in Oberstdorf. Risto gehörte für mich immer zum Skisprungsport. Er war da, genauso wie Janne Ahonen. Alles Gute Risto!

Sonntag, November 18, 2007

Nur Mal So

Das ist wie verhext. Sobald in Hannover eine Supersonderveranstaltung stattfindet kriechen sie alle aus ihren Löchern. Aufeinmal sind die hübschen oder interessanten Menschen in der Innenstadt. Einfach so. Da denkt man für einen kurzen Augenblick, dass die Stadt doch gar nicht so übel ist.

Apropro übel. Im Treppenhaus riecht es nach Abfall oder Kohl oder sowas. Das zieht bis in meine Flur und Badezimmer rein. Ich nehme mal an, dass die Grünkohlsaison im Gange ist, und alle Kohl kochen. Ich hasse es. Ich kann doch zurzeit nur Diätküche vertragen.

Aber Diätküche ist so langweilig, vorallem wenn man angeschlagen ist und keine Lust hat zu kochen, weil man eigentlich lernen müsste. Jetzt sitze ich hier seit 2 Stunden und versuche vieles über Sportvereine zu lernen, aber es will nicht rein. Ich habe einfach festgestellt, dass ich eher im Dialog lerne. Also durch Gespräche, Diskussionen und Bilder. Dieses Pauken ist nicht mein Ding.

Ansonsten habe ich mir jetzt meine Lieblingsserie angemacht, und freue mich des Lebens, während das Wetter den November feiert.

Und überhaupt:
In extremen Situationen reagieren Menschen anders, als sie normalerweise reagieren würden. Sie reagieren in extremen Situationen extrem, also ist alles was in einer extremen Situation passiert, als nicht geschehen zu werten, denn es ist extrem und wäre nicht geschehen, wenn es die extreme Situation nicht gegeben hätte.

Donnerstag, November 15, 2007

Folge 21: Die Jacke Und Co.

Folge 21 schon. So schnell geht das. Wer findet meinen Fehler?


Link: sevenload.com

Mittwoch, November 14, 2007

Bäääääähhhhhhhhhhhh!

Früher als ich ein Jahr alt war und Elvis starb, krabbelte ich am Strand von Juist und nahm jede Muschel inkl. Sand in den Mund. Mein Vater immer hinter mir her, da ich einfach munter aufs Watt krabbelte.

Heute 30 Jahre später muss ich Heilerde über mich ergehen lassen. Bäääääääääääääh.

Das knirscht so ekelhaft, dass ich lieber wieder Muscheln sammeln will.

Oh, ich hab solche Sehnsucht, ich verliere den Verstand, ich will wieder an die Nordsee, ich will zurück zum Strand mit Sand.

Dienstag, November 13, 2007

Für Die Raucher Unter Uns

Bevor ich mich wieder in mein Bett kuschel möchte ich die Raucher an eine Möglichkeit des rauchfreien Rauchens erinnern. Besonders die Frauenvariante lässt mich schmunzeln.



oder

Donnerstag, November 08, 2007

Weltstadt Suurhusen

Suurhusen, das kleine Örtchen in Niedersachsen (Ostfriesland) steht heute im Mittelpunkt. Denn vergesst Pisa. Der schiefste Turm der Welt steht ab heute in Suurhusen. Es reicht ja nun auch das Italien Fußball-Weltmeister ist. Der Neigungswinkel des Turms in Pisa beträgt 3,97 Grad, der Kirchturm in Suurhusen 5,07 Grad.

Dienstag, November 06, 2007

Frage

Wenn ein Mann, den man noch nicht lange kennt, sich sichtlich über eine Mail von mir gefreut...Also muss man dann skeptisch sein? Ich kenne sowas nicht. Totale Aufmerksamkeit ist ein völliges Fremdwort für mich. Tut aber auch mal sehr gut. Bitte klärt mich doch mal auf.

Grüße an Kollegin s.

Erster Arbeitstag

3 Termine für die kommenden Tage + Thema für heute: Anti-Doping Informationen

Sonntag, November 04, 2007

Das Ist Doch Mal Was!

Letzte Woche habe ich meine Panini-Sammelalben der Bundesliga 1999 und 2000 mit einem Mann angeguckt. Irgendwie finde ich das klasse, dass ich diese Alben habe. Da spielte der Doll noch beim HSV, und die gesammte bayrische Mannschaft ist mir bekannt. Was Männer über Frauen denken, die Panini-Sammelalben der Bundesliga haben weiss ich. Mir macht das ab und an mal Spaß. Vielleicht wirke ich dadurch etwas männlich, aber ich habe eine Theorie entwickelt , dass Männer nämlich doch Frauen haben wollen, die Fußball doof finden, denn dann haben sie ja gar nichts mehr für sich, wenn die Frau auch gerne mit ins Stadion kommt etc. Aber ich will auch keinen Mann, der gar nichts mit Fußball anfangen kann.

Aber das ist eigentlich gar nicht mein Thema. Mein Thema sind die Öffis, wie man hier in Hannover so schön sagt. Die öffentlichen Verkehrsmittel. Seit ich den Führerschein habe, meide ich diese ja so viel wie ich nur kann. Vorallem nach der Arbeit ertrage ich keine fremden Menschen unfreiwillig um mich herum. Ich bin 28 Jahre mit Bus und Bahn unterwegs gewesen, und den Traummann habe ich dort nie getroffen. Also verpasse ich nichts, rein gar nichts. Ich verpasse schlecht gelaunte, hektische, viel zu laute und nach Schweiß riechende Menschen, die sich durch ein Lächeln belästigt fühlen. Da bin ich doch in meinem Auto fast wie zuhause.


Aber, aber, wenn ich in Hamburg wohnen würde, dann würde ich nur noch mit dem Bus fahren. Die Hamburger haben sich nämlich etwas Lustiges einfallen lassen. Da gibt es doch tatsächlich ein Sammelalbum der Busfahrer in Hamburg. Wie ein Panini-Album. Ich finde das wunderbar. Ich würde ständig mit dem Bus fahren, um die Fahrer auf meinen Bildern zu erkennen. Man kann sich auch ein kleines Herz an der Kleidung befestigen, und wird dann erkannt als Sammler, und kann so mit anderen Sammlern tauschen. Vielleicht würde man ja so doch einen netten, charmanten Mann begegnen. Ich Träumerle.

Freitag, November 02, 2007

Commedia Futura

(Bild: Commedia Futura)

Das perfekte Theaterstück für meinen Zustand gerade. Wo ich doch so oft in Erinnerung lebe, aber natürlich in guter Erinnerung. In der Eisfabrik wird am 24.11.07 zu einer Premiere des Theaterstückes "Ein Kuss erzeugt ein unbeschreibliches Geräusch" eingeladen. Ich werde da mal hin. Es soll eine Eindeckungsreise mit sich selbst sein. Ereignisse der Zeitgeschichte werden gezeigt, die keiner so erlebt hat, aber so erlebt haben könnte. Ständige Erinnerungen an die erste Liebe, den ersten Kuss etc.

Ich bin dabei. Ich werde berichten. Also nur mal so, weil ich jetzt ständig im Keller bin und verschiedene Sachen aus meiner Vergangenheit finde.

Donnerstag, November 01, 2007

Heute im Hause S.

1. Inhalte der Marketing Konzeption
2. Unterschiede/Kriterien Marktanalyse und Betriebsanalyse
3. SWOT-Analyse
4. Strategisches Marketing
5. Kriterien der Marktsegmentierung
6. Gestaltung von zielgruppenspezifischen Angeboten
7. Gestaltung des Kursprogramms im Fitnessstudio (ich mag das nicht, ich bin ein arrogantes Verbandsmädchen, welches noch nie in einem Fitnessstudio trainiert hat)


8. Das Studio verfügt über eine Gesamtfläche von 1600 m². Die Kursräume verfügen über 200 m² . Die Kundenanzahl des Studios beträgt 800 Mitglieder, die regelmäßig 2.5 Mal in der Woche zum Training kommen. Es wird eine Auslastung der von 30% angestrebt. Wie viele Kurse müssen angeboten werden, unter der Voraussetzung, dass jeder Kurs maximal besetzt wird?




Immer diese Studios, die machen alle Vereine kaputt. Oder nicht? Ständiges Diskussionsthema im Unterricht. Klar ist ein Studio flexibler als ein Verein, aber für die soziale Kompetenz ist doch der Verein viel besser. Ich könnte jetzt einen sehr langen Aufsatz schreiben...











Mittwoch, Oktober 31, 2007

Heute vor 7 Jahren...

...war ich frisch verliebt in einen Wiener, und hatte die bisher glücklichste Zeit in meinem Leben, meiner Mama wurde das Leben gerettet und die Expo 2000 wurde geschlossen. Es war so wundervoll. Mein Fernweh will heute einfach nicht weggehen. Es signalisiert vielleicht aber auch etwas ganz anderes. Kann mir jemand sagen wie die Lieder im Video heißen?

Schon wieder!

Fernweh. Aber ich betäube das mal mit Eis, Zeitschriften und in die Stadt gehen. Schließlich ist der Urlaub bald vorbei. Ich darf gar nicht daran denken. Und eigentlich müsste ich lernen. Aber ich lege mich jetzt mit Eis und Zeitschrift auf das Sofa, und gucke soooooooooo viele Serien bis ich nicht mehr kann. Ach ja, ich muss ja noch ein Stöckchen bearbeiten. Nachher vielleicht.

Montag, Oktober 29, 2007

Kellerkind mit Kurzzeitgedächtnis


Floohhhhhhmarkt. Ich gehe bald einige Sachen aus meinem Keller und Kleiderschrank verkaufen. Im Keller stoße ich in letzter Zeit auf so viele schöne Dinge. Heute Morgen habe ich eine alte Mappe von 1997 gefunden. Zu dieser Zeit war ich gerade in der Hotelfachausbildung. Was für tolle Technologiearbeiten. Nur schade, dass ich so ein Kurzzeitgedächtnis habe. Was ich schon mal alles wissen musste oder gewusst habe... Also wiederhole ich mal mein liebstes alkohlisches Getränk, neben dem Rotwein.

Hier einige Fragen der Arbeit:

Welche Eigenschaften soll Braugerste im Hinblick auf eine gute Bierqualität aufweisen? (ich habe diese Frage tatsächlich mal richtig beantwortet)
Antwort: Hoher Maltosegehalt, wenig Eiweiß, gute Keimfähigkeit

Welche Aussage über "untergärige Hefen" (und deren Enzyme) ist falsch?
Antwort: Sie spaltet Amylose (Stärke) in Ethanol und CO2.

Nenne sie drei englische Biertypen.
Antwort: Ale, Porter, Stout

Und dann kamen noch zwei Fragen zu Französichem Wein, Schaumwein, Champagner, Likörwein

Beschreiben Sie Aufgaben und Zusammensetzung von Fülldosage und Versanddosage.
Antwort: Dei Fülldosage kommt gleich zum Anfang der Schaumweinherstellung . Sie besteht aus 20-25g Zucker/l, in Wein gelöst und die Reinzuchthefen. Die Aufgaben besteht darin, den Druck herzustellen.
Die Versanddosage besteht aus Sacharose oder Most und bestimmt den Zuckergehalt im Schaumwein.

Welche Rebsorten werden zur Herstellung von Champagner verwendet?
Antwort: Pinot noir,Chardonnay, Pinot menieur.

Nennen Sie die weinrechtlichen Diffenzierungskriterien für französische Weine.
Antwort:
Vins de table- Tafelwein
Vins de pays- Landwein
Qualitätswein: A.O. V.D.- Vins Déliminté de Qualité Supérieure
Qualitätswein: A.O.C. - Appelation d'Origine Controlée

Wodurch unterscheiden sich die Sherryarten "Fino" und Olorose" in Herstellung, Geschmack udn Farbe?
Antwort: Fino-trockener, milder, Mandelaroma, sehr helle Farbe
Oloroso-Nussaroma, bernsteinfarben, vollmundiger
(das werde ich glatt mal wieder testen, obwohl ich Sherry hasse)

Ja, und viele Fragen mehr. Vielleicht ist es ja eine kleine Entschuldigung, dass ich mich auf die Rezeption und Reservierung spezialisiert hatte. Schade, aber das ist wie mit Filmen bei mir, was ich nicht wirklich immer brauche geht einfach nicht in mein Langzeitgedächtnis.

Samstag, Oktober 27, 2007

Ich glaube ich werde wirklich alt.

Dieses Lied hat mich schon oft zu Tränen gerührt. Freude und Trauer. Ganz oft saß ich regungslos in der Ecke und bekam glasige Augen, oder ich hüpfte glücklich über die Tanzfläche/Raum.



Ach, das ist doch....



Manchmal macht einem das Alter Spaß, nämlich dann, wenn man erkennt was man schon alles so erlebt und gehört hat.

Frechheit



Ich platze gleich. Ich gucke die Sendung, weil die liebe H. mit ihrer Rhönradgruppe dabei war, denn ansonsten würde ich längst etwas anderes sehen. Eigentlich könnten sie die Sendung gleich wieder "Deutschland sucht den Superstar" nennen. Und immer diese traurigen emotionsgeladenen Geschichten. Es langweilt mich. Kinder und Tiere gehen immer, was?! Man stumpft doch völlig ab. Mir ist schlecht. Soeben haben sie H. gezeigt, und das eine volle Sekunde. Wow! Leider hat es nicht gereicht. Die suchen doch eh nur wieder Sänger. Gäääääääähn! Ich schalte jetzt um. Die älteren Turnerladies sind weiter, weil sie wirklich toll sind. Und nun züchten wir in Deutschland auch kleine Britney Spears, die dann in 12 Jahren fertig mit sich und dem Leben sind. Wo sind die Zeiten des "Alles Nichts Oder"?

Ich werde alle bekloppten Castingshows ab heute ignorieren. Und das hat wirklich nichts mit H. zu tun. Nur um ein Gesangstalent zu finden hätten sie nicht so einen Aufstand machen sollen. Aber wozu suchen sie Supertalente, egal in welcher Form, wenn sie dann hinterher feststellen, dass zuviele Spinner auftreten, und sie dann doch alles kürzen müssen.

Donnerstag, Oktober 25, 2007

Mir hat es gefallen,...

...aber ich lache ja auch über Lukas P. und bin in Isernhagen/Altwarmbüchen gezeugt. Und ich weiss man darf die nicht vergleichen, aber es erinnert mich an alte Zeiten. Wie der Schmidt und Feuerstein. Ja ja, die alten Zeiten. Da haben wir sie wieder.

Schenkbefehl vom stilhäschen

Gerade bin ich es mal nicht, aber wenn ich es wäre würde ich mich über dieses hier sehr freuen.

Stilhäschen
sagt auch: "Wehe auch nur ein Mädchen muss sich das selber kaufen!"

Und heute Abend nicht Schmidt & Pocher verpassen. Hannover grüßt Hannover. hahahaha

Urlaubsstimmung 2

Und nun ein ganz schweres Rätsel. Wo bin ich am morgigen Freitag?


Mittwoch, Oktober 24, 2007

Zeichen der Zeit

Gerade eben komme ich von meinen Großeltern. Mein Opa war das ganze Jahr im Krankenhaus, und meine Oma hat beide Schultern gebrochen. Wir sitzen im Wohnzimmer, und plötzlich denke ich an die Zeit zurück. An die Zeit in Spanien, die erst ca. 5 Jahre her ist. Meine Oma fegte jeden Morgen mit mir die Hauseinfahrt, während mein Opa eine Stunde mit der kleinen Lola (Dackel) unterwegs war. Wir aßen gemeinsam Frühstück auf der Terasse am Pool. Danach machten wir uns entweder auf den Weg zum Strand (eine kleine gemütliche Bucht), oder wir blieben faul am Pool liegen. Mein Opa war immer sehr sportlich. Auch heute nimmt keiner an, dass er 85 Jahre alt ist. Er ist so robust. Und jetzt sitzt man da auf dem Sofa, und so langsam merkt man doch die vergangene Zeit. Beide sind blasser und klappriger. Trotzdem fühlt man sich immer noch als "die Kleine", wie mein Opa immer liebevoll schon als Kind zu mir sagte. Man ist Erwachsen fühlt sich aber doch so jung, fast wie ein Kind.

Mein Opa macht sich Sorgen, dass ich keinen Mann finden werde, und somit keine Kinder habe. Meine Mutter trifft das sehr, denn sie will nicht das mich irgendwer unter Druck setzt. Ach, die Familie. Ich liebe sie alle so sehr. Meine Mutter wird den gleichen Weg gehen, und irgendwann nach Spanien gehen. Ich freue mich. Vielleicht gehe ich ja mit in den Süden. Auf jeden Fall wird es Südlicher, und wenn es nur das Allgäu ist.

Dienstag, Oktober 23, 2007

Urlaubsstimmung

Wer hat denn da geschlafen?

Das schlimme an der ganzen Sache ist, dass es wieder die Kleinen trifft. Ausgabensperre für alle Kader unterhalb des Weltcups. Es scheint als habe der DSV einen kleinen Sommerschlaf gehalten, oder wie kann man seit Mai von der Rechtefrage wissen, aber nichts unternehmen. Jetzt sind sie aber aufgewacht so kurz vor der Saison. GUTEN MORGEN LIEBER DSV!

Vielleicht waren sie auch einfach zu selbstbewusst. Das kann auch ganz schnell nach hinten losgehen. Da hat doch der DSV mal eben nicht den Vertragsentwurf der neuen Rechtefirma Infront Sports & Media, dem abgelaufenden Vertragsparnter RTL vorgelegt. Die haben nämlich ein"Matching Offer Right", welches besagt, dass sie einen Vertragsentwurf einsehen dürfen, damit sie gegebenenfalls überbieten können. Der DSV ist da anderer Meinung. Diese Vertragsklausel würde nicht mehr existieren.

Herrlich. Alle Weltcups in Deutschland stehen in den Sternen. Auch wenn die Vier Schanzen Tournee irgendwie stattfinden wird, die nicht so großen und erfolgreichen Disziplinen sind die Leidtragenden.

Montag, Oktober 22, 2007

16:09

Lasagne im Ofen.
Streuselkuchen im Mund.



Juhu, Urlaub.

11:57

Ich werde jetzt meine beste und schwangere Freundin nach über einem Jahr besuchen.


Juhu, Urlaub.

11:27

Ich gehe dann mal duschen.


Juhu, Urlaub.

Samstag, Oktober 20, 2007

Der Charme einer anderen Generation

Pflichtbewusst habe ich eben meine Formulare für die staatlichen Zuschüsse der Riester Rente zur Post gebracht. Da darf man sich ja belohnen. Also ab in den Supermarkt. Und da standen sie auch schon vor mir und einem exotischen Früchtestand. Das kleine süße Rentnerpaar. Sie diskutierten über die ihnen unbekannten Leckereien, erblickten mich und schon war ich gefangen.

Sie: Können Sie uns bitte mal erklären wie man eine Mango verzehrt?

Ich: (am Erklären)

Er: Danke sehr junge Dame.

Ich: Gerne.

Da fühlte man sich gleich beflügelt. Die Sonne scheint, in den Alpen schneit es, Riester Rente geht seinen Weg, und ich habe für heute die erste gute Tat vollbracht.

Das war aber noch nicht alles. Ich hatte ja schon einmal an anderer Stelle erwähnt, dass ältere Menschen voll auf mich abfahren. Da können noch so viele Menschen um mich rum stehen, ich werde angesprochen. Ich stehe also vor den Zucchinis(mein Lieblingsgemüse), als plötzlich das liebe ältere Ehepaar wieder hinter mir steht. Sie wollten Gurken einkaufen. Sie erteilt ihm den Auftrag vier Gurken einzupacken. Und jetzt kommt er wieder:

"Mache ich, und ich packe die junge Frau hier gleich mit ein, damit sie uns die Mangos zubereiten kann"

Großartig. Ich liebe diese Generation. Diese Mischung aus Freundlichkeit und diskretem Flirten. Ich befürchte es liegt am Alter, denn wenn ich mir vorstelle ein 38 jähriger Mann würde so etwas zu mir sagen....

Trotzdem diesen Humor kenne ich. Der ist mir so vertraut wie kein Anderer. Das ist eben diese Generation, die meines Opas.

PS: Heute Abend mal den Dieter ertragen. Meine beste und liebste Mitauszubildende ist heute hoffentlich mit ihrer Rhönradgruppe zu sehen. Was die Sendung angeht...Ihr werdet es noch merken. Wir regen uns nicht mehr auf.

Freitag, Oktober 19, 2007

Mitteilung

URLAUB
(Und wer lädt mich jetzt ein? Das erste Mal Urlaub ohne Ziel, weil weniger Geld, weil Umschulung)

Donnerstag, Oktober 18, 2007

Hey Du!

Jetzt ist er mal an der Reihe. Zweimal hat er es schon aus Trost für mich eingestellt. Der verständnisvollste Mensch, den ich auf dieser Welt je kennengelernt habe. Der, der trotz allem immer an das Gute glaubt.

Hör genau hin, mein Lieber!


Mittwoch, Oktober 17, 2007

Neulich im Chat....

...mit Nerdcore René! Juhu, ich habe eben gerade mal wieder einen Link gesetzt. hihi ;)

Dienstag, Oktober 16, 2007

Geli und ich



Vor gefühlten hundert Jahren erzählte mir ein Vater, dass schwangere Frauen komisch reagieren. Er hatte wie so oft recht. Ich rief sie einfach an. Ich machte mir große Sorgen, die tatsächlich auch berechtigt waren. Sie hat eine schwere Schwangerschaft, und zudem noch andere gesundheitliche Probleme in ihrer Familie. Nach dem Telefonat bin ich dann mal wieder in den Keller gegangen, und habe den tollsten Fund des Jahres gemacht. Meine Mutter hatte uns damals immer Überweisungsscheine zur kassenzahnärztlichen Behandlung mitgebracht. Wir setzten daraufhin unsere Puppen auf den Stuhl und spielten Zahnarzt. Könnt ihr das Datum lesen? Das ist doch toll oder? Ein Jahr später habe ich mein erstes Tape aufgenommen. Das heisst, dass ich neben Puppen Kassetten aufgenommen habe.

Jetzt denke ich eigentlich täglich an Geli. Damals schwärmten wir für unsere erste Gruppe. Das war A-ha. Geli ist drei Jahre älter als ich, doch sie spielte mit mir wie mit gleichaltrigem Mädchen. Ich weiss noch genau, wie wir immer A-ha nachgespielt hatten. Ich besaß so eine (die gibt es immer noch bei Mama im Bastelkeller) Coca Cola Riesentonne. Das war unser Schlagzeug. So könnte ich jetzt viele Geschichten von uns erzählen. Aber ein Lied möchte ich ihr jetzt gerne widmen, und ihr wünschen, dass alles gut verläuft, damit bald alle gesund und munter das neue Leben genießen können, auf das ich mich selber auch freue. Ich habe bewusst dieses Lied gewählt, weil wir dieses stundenlang im Dunkeln gehört haben, und mit dem Schatten an der Wand gespielt haben.

Meine längste und beste Freundin wird Mama.

Falls ich euch langweile...

Es war ein wunderschöner Tag mit kollegin s., die mir jetzt ihre etwas besseren Fotos zur Verfügung stellt.







Pressemitteilung

Frau S. wird am 05.März 2008 um 11 Uhr ihre Zwischenprüfung absolvieren. Dies teilte uns heute Frau K. von der IHK mit. Die Details werden 4 - 6 Wochen vor dem Prüfungstermin bekannt gegeben.

Sonntag, Oktober 14, 2007

Donnerstag, Oktober 11, 2007

Gedanken zur Mittagspause

Da läuft man so los, weil man die Mittagspause mal nicht im Büro verbringen möchte, und schon kommen 83475849 Gedanken in einem auf. Ich flaniere also die Georgsstraße entlang, und gucke in die teuren Schaufenster. Gehe in die Geschäfte, und passe heute so gar nicht auf diese Meile mit meinem grünen Parker und dem lockeren Schal. In jedem Geschäft frage ich mich, ob ich die Gegenstände, die ich für schön und im ersten Moment als habenswert empfinden auch wirklich brauchen würde. Und ich sage mir: Ich brauche nichts von diesen Dingen! Ich beobachte diese Einheitsfrauen, die mal wieder ihre Stiefel über der Hose tragen, ein kleines Handtäschchen um das Handgelenk, und mit ihrem schweren Parfümeriekettenduft meine Geruchsnerven, die lieber die Herbstluft riechen würden,betäuben. Das ist mir an einigen Wochenenden bei uns im Wald schon aufgefallen. Ich gehe in den Wald (besonders im Herbst), um den Wandel der Natur zu erleben. Ich liebe den Duft des feuchten Laubes und Moos. Dieses Jahr habe ich sogar Blätter gesammelt. Ich radel durch den Wald und genieße die Lichtspiele zwischen den Bäumen, und hole tief Luft, und muss husten. Da kommen sie in Scharen auf ihren Rädern oder auch als Fußgänger. Ich habe nichts gegen hübschgemachte Menschen, aber müssen die sich in der Natur ständig so zudieseln. Ich bin fast der Meinung, dass sich manche Menschen einfach nicht finden, weil sie sich nicht riechen können, denn sie riechen nur nach unnatürlichen Düften.

Ich bin immer noch auf der Georgstraße. Hier auf der teuren Geschäftsmeile hetzen ständig Männer in Anzügen an mir vorbei. Sie telefonieren mit ihrem Super-Multi-Funktionshandy und gucken dabei so wichtig, dass sie natürlich erwarten, dass ich aus dem Weg gehe, nicht sie, die eigentlich im Weg stehen. Viele Frauen stehen auf Männer in Anzügen. Ich stelle mir diese Männer immer in Muttis Frottischlafanzug vor, und schon sieht die Sache anders aus. Muss ich ja keinem erklären, dass man in einer Uniform schon gleich viel kompetenter und wichtiger aussieht. Auf mich macht die ganze Klamotte keinen Eindruck. Und was diese Leute beruflich auf die Reihe bekommen, macht auf mich auch keinen Eindruck mehr. Sicher ist das wichtig, aber es zählt etwas anderes.Die Wärme zählt.

Ich bin nämlich immer noch auf der Georgstraße. Und da steht er mit seinem 96 Cap und einem Schild in der Hand. Der ältere Herr sieht fröhlich und ausgeglichen aus. Er hatte mich wohl schon auf dem Hinweg gesehen, denn jetzt auf dem Rückweg sieht er mich an, lächelt und fragt: Hatten Sie eine nette Pause? Ich lächel zurück und beantworte ihm seine Frage und wünsche ihm einen schönen Tag. Er freut sich und wünscht ihn mir auch. Ich gehe weiter mit der Vorstellung einfach irgendeinen Anzugträger nach seiner Mittagspause zu fragen. Wie würde er wohl antworten? Ich mache es natürlich nicht. Aber das erinnert mich an gestern Morgen.

Ich bin nicht mehr auf der Georgstraße. Gestern Morgen fuhr ich auf dem Weg zur Arbeit bei meiner Bank vorbei, um etwas Geld abzuheben. Ich parkte, und vor mir stand ein VW Bus mit zwei Männern, die die Fensterscheiben putzten. Sie waren ca. 50 Jahre alt. Beide grüßten freundlich und erzählten im Spaß, dass sie schon lange kein Geld mehr bekommen würden, und ich bestimmt auch nicht. Als ich wieder auf der Straße war, kamen noch zwei bis fünf lustige Sprüche, und natürlich die besten Wünsche für den gerade begonnenen Tag.

Und somit wünsche ich auch allen Menschen da draußen einen schönen Tag.

Montag, Oktober 08, 2007

Viva Con Agua

Juhu, bald habe ich Urlaub und Clueso spielt für Viva Con Agua ein Benefizkonzert in Osnabrück. Alles in meinem Urlaub. Da kann ich Hamburg udn Osnabrück doch gleich verbinden? Aber Köln lockt auch. Wo soll ich nur hin?

Und das neue Lied ist so schön fröhlich.

Video zur Single LaLa

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Sonntag, Oktober 07, 2007

Glaube ich eigentlich?

Auf der Suche nach einem Foto wühlte ich heute im Keller meine Kisten durch, und entdeckte was ganz anderes. Mein Konfirmationsheft. Neugierig blätterte ich das Heft durch, und konnte mir ein Grinsen nicht verkneifen. Lauter lustige Malereien, die in mir aber eine wichtige Frage aufkommen lassen. Glaube ich eigentlich an Gott?


Im Kindergarten und in der Grundschule hatte ich eine Kinderbibel. Dort wurden mir die Geschichten von Weihnachten, Ostern und Pfingsten erklärt. Als Kind kann man eh nicht viel damit anfangen und lernt das einfach mal. Die Geschenke sind interessanter. Schon ziemlich schnell nach der Grundschule gab es keinen Religionsunterricht mehr, stattdessen Werte und Normen. Dieser Unterricht hatte dann nicht mehr viel mit Jesus, Moses, Lukas und Johannes zu tun. Dort wurden aktuelle gesellschaftliche Themen erklärt und besprochen. Dann kam die Konfirmationszeit, denn mit 14 ist man in der Kirche so gut wie Volljährig, und kann sich jetzt für oder gegen die Kirche entscheiden. Auch ich bestätigte meinen christlichen Glauben mit dem Glaubensbekenntnis. Damals natürlich immer das Geld im Kopf. Heute würde ich mich schämen, und alles überdenken. Aber damals wurde jeder konfirmiert. So zog ich die Sache durch, aber beeindruckt hat mich die Kirche nie. Vielleicht lag es auch am Gebäude, denn einen Eindruck hinterlässt bei mir nur wirklich etwas was mich berührt. Unsere Kirche war fast ein Gemeindesaal. Es war eine Qual, jeden zweiten Sonntag zum Gottesdienst zu gehen. Mein einziger Vorteil war, dass die Kirche zwei Minuten von unserem Haus entfernt war. Die Lieder fand ich immer alle sehr traurig, und die etwas fröhlichen sehr komisch.



Jetzt war ich also getauft und konfirmiert. Dann war ich eine ganze Zeit lang nicht mehr in der Kirche. Wenn ich ehrlich bin, weiß ich auch warum. Ich konnte mir einfach nicht vorstellen, dass mir alte Geschichten aus der Bibel helfen sollen. Sie beeindruckten mich so wenig wie die Orgelmusik. Mir machen noch heute Geschichten aus der Gegenwart oder der gerade vergangenen Zeit Mut. Bis zu dem Tod meines Vaters habe ich mir im erwachsenen Alter auch nie über einen Gott Gedanken gemacht. Ich glaube, dass da irgendwas ist, aber was kann ich nicht sagen. Als Kind habe ich jeden Abend im Bett mit meiner Mutter gebetet. Das typische Kindergebet:

Ich bin klein, mein Herz ist rein, soll niemand drin wohnen als Jesus allein. Amen

In wirklich ernsten Situationen, die meine Familie betreffen , formuliere ich immer etwas gedanklich. Manchmal fast flehend. Und einen Satz sage ich immer wieder, damit ich hinterher ein gutes Gewissen haben kann. Glaube ich somit an Gott? Kann ich nur an mich glauben, wenn ich christlich bin?

Seit ich Yoga mache beschäftige ich mich auch mit dem Buddhismus. Viele Sachen sagen mir zu, aber nicht alle. Als ich im Jahr 2001 seit langer Zeit mal wieder in Bayern war, besuchte ich nach langer Zeit eine Kirche. Ich war beeindruckt und gerührt zugleich. Ich spürte etwas wie Ehrfurcht und Respekt. In Wien steigerte sich das ganze dann noch einwenig. Ich besuchte in Hamburg den Michel, und dort wurde klar, dass ich irgendwann auch kirchlich heiraten will. Als ich im Jahr 2005 mit einer Freundin nach Oberstdorf fuhr, wanderten wir sehr viel. Dort erklärte sie mir den Kreuzweg mit den 12 Stationen am Wegesrand. Wir besuchten die kleinen Kapellen, und ich fühlte mich so wohl wie schon lange nicht mehr.



Was soll ich sagen? Glaube ich? Sicher werde ich an irgendwas glauben. Aber ich lasse mich wie immer nicht auf nur eine Sache ein. Ich bin nicht total evangelisch. Wie sagt man heute: Patchwork.


Bemaltes Konfirmationsheft


Langeweile


Haha, mein einzigster Pulli dieser Art. Hip Hop hören und diesen Pulli tragen...Wie geht das? Aber ich habe damals ja auch Depeche Mode + Hip Hop gehört. Diese Rechnung von 1990 habe ich im Heft gefunden. Kann ich den noch umtauschen? hihi

Freitag, Oktober 05, 2007

Der romantischste Kuss

Feierabend! Ich habe ein neues Lieblingsritual. Ich komme nach Hause und sehe mir die Wolken an. Das ist so wunderbar entspannend und es träumt sich so schön dahin. Seit ich letzte Woche einen Anruf aus dem Allgäu bekam, denke ich immer wieder an ein Wochenende vor 4 Jahren zurück.

Es ist eine verschneite Nacht und wir abschieden uns vor der Tür einer Kneipe. Der kleiner Ort ist um diese Zeit schon still, nur unten wird noch laute Musik gespielt. Wir hatten uns am Vormittag kennengelernt und für den Abend verabredet. Seine Freunde waren schon vorgefahren, er würde am nächsten Morgen folgen. Meine Freundinnen und ich hatten einfach spontan um eine Nacht verlängert. Wie es der Zufall will bekam ich ein Einzelzimmer, die zwei anderen Mädels ein Doppelzimmer. Nach einem sechsstündigem Gespräch standen wir uns gegenüber und keiner wollte sich verabschieden. Es war bitterkalt. Schüchtern standen sich eine 27jährige Frau und ein 34jähriger Mann gegenüber. Mein Hotel lag am anderen Ende des Ortes, so dass ich einen langen Fußweg vor mir hatte. Er konnte mich nicht mehr fahren, da er irgendwas Hochprozentiges getrunken hatte. Wir versprachen uns den Kontakt aufrecht zu erhalten und gaben uns schüchtern einen Kuss. Er ging. Ich holte mein Handy aus der Tasche und versuchte ein Taxi zu rufen. Die Zentrale ging ran, und meinte das es kein Taxi mehr geben würde. Ich ging wieder runter in die Kneipe, in der Hoffnung irgendwen zu finden, der mich zum Hotel fahren könnte. Natürlich war keiner mehr mit dem Auto da. Der nette Schweizer fragte mich nur kurz : " Wo hast du denn W. gelassen?"

Völlig durchgefroren und müde rief ich ihn an. Er schon längst in seinem Hotel angekommen, überlegte nicht lange, schnappte sich den Autoschlüssel und 5 Minuten später stand er vor mir. Die Schweizer fragten, ob wir sie ein Stück mitnehmen könnten, aber er verneinte. Wir fühlten beide die Erleichterung, dass wir uns noch einmal sehen konnten, und wenn es nur für diesen einen kurzen Weg war. Und dann sprach er es auch schon aus: Ich bin froh, dass ich dich zum Hotel fahren kann, dann darf ich dich vielleicht noch einmal küssen. Ich sah ihn an und lächelte.

Vor dem Hotel ließ er den Motor laufen und wir küssten uns, und küssten uns, und küssten uns, und küssten uns. Bis ich ihn fragte, ob er denn nicht mal den Motor ausstellen wolle. Er tat es. Wir küssten, küssten und küssten, und verschlangen uns fast. Noch nie hatte ich so geküsst. Da musste ich erst 27 Jahre alt werden. Irgendwann parkte er das Auto um, damit wir nicht mitten vor dem Eingang standen. Völlig unerwartet beichtete er mir eine Wette. Er hatte mit seinem Kollegen gewettet, dass er es schaffen würde 1 Jahr keine Frau anzufassen . Somit hätte er verloren. Wir küssten uns wild und innig. Ich wusste das er ein Mensch ist, der eigentlich nicht viel über Gefühle spricht, und auch nicht romantisch veranlagt ist. Doch in dieser Nacht im Auto erzählte er was von Feuerwerk in ihm. Ich war unsicher aber voller Sehnsucht nach Zärtlichkeit. Natürlich gingen wir ins Hotelzimmer, aber wir kuschelten nur. Beide wollten nicht mehr, denn es hätte die Stimmung kaputt gemacht. Es war weich, zärtlich und ruhig. Wir rechneten die Kilometer zwischen uns aus, und überlegten wann wir uns wiedersehen könnten. Dieses war so gut wie unmöglich in den kommenden Monaten, da er ständig unterwegs war. Um sieben Uhr verließ er das Zimmer, er musste um acht beim Frühstück sein. Er bestand auf einen Anruf oder SMS von zu Hause aus.

Im Zug schlief ich ein. Ich sah aus wie der Tod persönlich. Zwei Tage später bekam ich eine SMS aus der Ferne von ihm. Wir behielten Kontakt, bis ich sogar eine Woche bei ihm verbrachte, aber die Entfernung war einfach so groß. Damals war ich noch an meinem alten Job gebunden. Außerdem erlitt er das gleiche Schicksal, welches ich Jahre zuvor schon erleben musste. Sein Vater verstarb nach schwerer Krankheit. Als ich ihn das letzte Mal sah, fragten wir uns was das zwischen uns war. Wir können es uns bis heute nicht erklären. Noch immer trage ich ab und an sein T-Shirt zum Schlafen, aber sein Haarband liegt in irgendeiner Schublade.

Einmal sagte er zu mir: S. , ich werde eh einsam mit einem Hund alt werden.
Ich glaube ihm das, denn er ist manchmal einfach so ein Einzelgänger, auch wenn er sich insgeheim eine Familie wünscht.

Die Wahrheit Ist Man Hat Uns Nichts Getan

wir wussten was kommt, wir würden nichts verpassen
und wir nahmen uns das recht, den raum zu verlassen
da sind andere gekommen, die unsere plätze einnahmen
wir hatten das gefühl, dass sie besser aussahen

wir können wählen, haben möglichkeiten:
zwischen pizzabelag und programme umschalten
die gute nachricht, der kleine erfolg:
unsere eltern dürfen doch die wohnung behalten

drei erfahrungen später
fünf geplatzte träume
und gut und gerne
ein verlorener glaube
es war egal was alle sagten
und egal ob wir es einsahen
die ganze wahrheit ist
man hat uns nichts getan

das gute und das schlechte und von beidem zuviel
die tür, die jetzt auf geht und die hinter uns zufällt
die fehlende hand, die deine nicht hält
die wahrheit ist, man hat uns nichts getan

wir hatten die zeit und konnten überlegen
und entscheiden uns dafür oder dagegen
da sind stunden vergangen mit dem blick an die wand
die entscheidung lag dann nicht mehr in unserer hand

wir können wählen zwischen war und ist
wenn wir gehen, besteht die hoffnung, dass uns jemand vermisst
die ganze wahrheit, wenn ich mich entferne:
vermisst die sonne etwa den mond und die sterne?

drei enttäuschungen weiter
fünf zerstörte hoffnungen
und gut und gerne
ein verlorener glaube
es war egal was alle sagten
und egal ob wir es einsahen
die ganze wahrheit ist
man hat uns nichts getan

das gute und das schlechte und von beidem zuviel
die tür, die jetzt auf geht und die hinter uns zufällt
die fehlende hand, die deine nicht hält
die wahrheit ist, man hat uns nichts getan

das recht bei den guten und die schuld bei den anderen
die fehlende kraft, die richtung zu ändern
nicht das was einem fehlt, sondern das was man hat
die wahrheit ist, man hat uns nichts getan




Kettcar, 2005

Donnerstag, Oktober 04, 2007

Nimm Zwei, Nimm Zwei


Mein bester Freund und ich

Mittwoch, Oktober 03, 2007

Zeitzeugen

"Hamburg damals" läuft gerade auf dem Dritten. Herrlich. Punkrock kommt nach Hamburg. Die Zeitzeugen erzählen, dass Rock schon normalisiert war, und deshalb was Neues her musste. Die Punks hätten genauer auf die Realität geguckt, und ihre Art gefunden damit umzugehen. St Pauli besiegt den HSV. 1979 ein bitterer Winter. Charles Bukowski hatte seine erste und einzige Lesung in Hamburg im Jahr 1978. Vietnamflüchtlinge in Hamburg. 1979 Stolzenberg Skandal. Und so weiter....

Lied des Tages

Sonst nicht mein Fall, aber hier kann ich selbst nicht nein sagen.
Und nun stellen sich bitte alle dazu und singen ordentlich mit.

Montag, Oktober 01, 2007

Hoppsasa

Jetzt wird es schwer. Ich muss so unauffällig wie möglich schreiben. Vor ungefähr drei Wochen hatte ich für mich eine schwere Aufgabe zu erfüllen. Ich musste in eine Kleinstadt ca. eine Stunde von meinem Heimatort entfernt, um in einer Turnhalle eine wichtige Sache zu erkunden. So stieg ich an meinem eigentlich freien Tag in den Zug, denn ich hasse es selber Autobahn zu fahren. Ich war stolz den günstigsten Fahrpreis für Hin- und Rückfahrt ausgehandelt zu haben. Setzte mich mit der Zeitung in den Zug und fuhr ins südliche Niedersachsen. Am Ankunftsbahnhof studierte ich noch einmal die Wegbeschreibung, die doch etwas undurchsichtig war. Ich kann mit gutem Gewissen sagen, dass ich einen klasse Orientierungssinn habe, den mir ein Mann angeeignet hat. An diesem Morgen war ich überfordert. Ich holte mir Rat bei einem Taxifahrer. Der erklärte mir fünfmal den Weg so schnell, dass ich mir die ersten zwei Straßen merken wollte. Ich lief los. Das war ein großer Fehler, denn in dieser Kleinstadt waren an einem Samstag um 09.30 Uhr verständlicherweise wenig bis niemand auf der Straße zusehen. Wütend stand ich hilflos auf der Straße und wartete auf Autos oder Menschen. Es kam ein Auto. Ich fragte nach der Halle oder Schule. Keiner wusste Bescheid. Das wiederholte sich noch einige Male, bis mir ein aus dem Nichts kommender Fußgänger den Weg weiter erklären konnte. Ich war wieder etwas besser gestimmt, und pfiff durch die frische Luft. Ich sammelte die ersten Kastanien oder schoss sie durch die Gegend. Huch, wo muss ich denn jetzt lang? Rechts oder Links? Da ist ein Bäcker, da gehe ich mal rein. Ich kaufte mir einen Heidesand und lief selbstbewusst den empfohlenden Weg der Verkäuferinnen. Da war eine Schule, aber es war die Falsche. Es war jetzt schon 09.50 Uhr. Ich musste um 10 Uhr dort sein. Ich war sauer. Wieder kein Mensch weit und breit. Jetzt fing ich laut an zu fluchen. Jetzt kam mir der Taxifahrer vom Bahnhof entgegen. Dieser W****** fuhr einfach an mir vorbei. Irgendwann stand dann durch Zufall eine Dame im Vorgarten, die tatsächlich wusste wo ich hinmusste. 10.05 Uhr erreichte ich die Halle.

Ich betrat den Vorraum, ging um die Ecke und dann begann ein lustiger Tag. Erstmal war kein Platz mehr frei. Die U-Form war schon ausgebucht. Ich quetschte mich irgendwo dazwischen. Ich guckte mich um. Frauen, alles nur Frauen. Sie waren dick, dünn, alt, jung... Die Theorie begann, und mir war langweilig. Es war schon interessant über Muskeln und über den richtigen Auffbau der Muskeln zu erfahren, aber so früh am Morgen kann das sehr anstrengend sein. Nach 1.5 Std ging es dann in den praktischen Teil über. Umziehen und in den kleinen Tanzsaal. Beim Umziehen hatte sich schnell eine Sympathie zu einer jungen Frau entwickelt, die in der Nacht zuvor ordentlich gefeiert hatte. Puh, ich war erleichtert, denn ich absolvierte den Kurs mit Übungsleiter, Trainern etc. Der Leistungsdruck war also hoch. Wir reihten uns ganz hinten ein. Und dann ging es auch schon los.
Wir mussten uns aufwärmen. Die Musik ging los,die Kurzleiterin mit Mikro am Ohr. Und nun kamen die typischen Aerobicdingens, und mit ihnen meine Koordinationsschwierigkeiten. Zunächst dieses alberne "mit dem Po gewackel auf der Stelle laufen" versetzte mich innerlich in einen Lachkrampf. Ich schämte mich für mich selber. Wie kann man sich als Frau tuntig fühlen? Eine Runde wackelnd auf der Stelle laufen! Es wurde dann aber noch toller. Dann ging es los. Diagonal, seitlicher Step nach vorne, hinten , Arme in die Luft. So, und nun war Schluss. Ich wusste nicht mehr wo mein linker Arm war, denn vor mir war ein Spiegel, eine weitere Kursteilnehmerin und die Kursleiterin, die mir ja auch spiegelverkehrt gegenüber stand. Ich wusste nicht mehr wo ich hingucken sollte. Respekt vor allen jungen Leuten, die Meister Detlef überstanden haben. Ich kam dann irgendwann auch in den Rhythmus, doch da waren wir natürlich mit dem Aufwärmen fertig. Dann ging es in die eigentlichen Übungen, die mir dank meines Yogas keine großen Probleme bereiteten.

Aber wenn man zu einer Sache überhaupt keine Lust hat, und den ganzen Samstag mit vier praktischen Trainingsstunden und den Rest Theorie verbringen muss, sucht man sich schnell einen Zeitvertreib. Ich beobachtete die anderen Kursteilnehmerinnen. Alles was das Herz begehrt. Am meisten fiel mir aber eine Frau von 180 cm auf. Sie hatte wirklich eine super Figur, und saß immer kerzengerade auf dem Stuhl und Fußboden. Ihre Haare waren kurz mit einer leichten Föhnwelle, wie damals in den 80zigern. Die Haut war rein und blass und sie trug kleine Ohrringe. Wenn man sie ansah, kam das Gefühl hoch, dass sie ihr Bett schon fünf Minuten vor dem Aufstehen gemacht hatte. Sie hat bestimmt auch eine Tagesdecke. Bei manchen Frauen fragte ich mich, warum sie so rund waren? Das passt für mich immer noch nicht. Sport und wirklich sichtbares Übergewicht. Ich weiss, dass es manchmal nicht immer am Essen liegt, aber wenn man ehrlich ist, fragt man sich das automatisch immer. Desweiteren gab es eine Frau, die wohl sehr engagiert im Verein arbeitet und jedes neue Gerät oder jeden neuen Kurstyp kannte. Ich war still und erfüllte meinen Auftrag, von dem keiner der Menschen dort wusste. Das war schon anstrengend genug.

Nach der Mittagspause ging es erstmal mit der Theorie weiter. Es wurde besprochen, was wir soeben praktisch ausprobiert hatten. Die Frau der Ordnung fragte und fragte und fragte..... Ich schlief ein. Mich interessierte das nur ansatzweise. Die eigentlichen Übungen an dem Gerät (welches ich euch vielleicht noch irgendwann mal zeige) machte mir Spaß, denn ich bemerkte die Muskeln, die man sonst seltener oder anders trainiert. Irgendwann kam dann der nächste praktische Teil. Ich war aufgeregt, denn ich wusste Aerobic war der Aufwärmer. Diesmal zu einem Dancefloorsound. Ich wette mit euch, ihr hättet köstlich über mich gelacht. Es ging schon wieder los. Vor dem Spiegel den linken Arm ans rechte Knie und dazu im Aerobicstyle nach links und rechts zappeln. Wie immer, ich kam so langsam mit mir und meinem Körper klar, da waren wir fertig....

Was wollte ich jetzt eigentlich erzählen? Keine Ahnung. So und da müsst ihr jetzt auch durch :


Diese Version hat mich am Meisten zum schmunzeln gebracht. Alle anderen waren zu albern. Und hier sind die Passanten besonders toll.

Donnerstag, September 27, 2007

Mitten in Deutschland

Es war 9.30 Uhr in Deutschland, und eine bittere Szene spielte sich in einem kleinen Büro der Landeshauptstadt Niedersachsens ab. Die sehr beschäftigte, gefragte, konzentriert arbeitende Umschülerin Silli S. wurde vertrieben. Mitten in Deutschland. Und jetzt kommt es:

VON DER BUCHHALTUNG

Bis heute Morgen saß sie noch an einem kleinen Schreibtisch in dieser Abteilung. Doch hat sie neben der Unterstützung der Buchhaltung noch andere Projekte zu betreuen. So klingelte vermehrt das Telefon, und sie bekam oft Besuch von anderen Mitarbeitern. Das war der Buchhaltung zu laut. Drei Personen beschlossen einstimmig, dass sie das Büro verlassen musste. Silli S. suchte dann eine Stunde nach einem neuen Schreibtisch.

Mitten in Deutschland.

Dienstag, September 25, 2007

In Hannover an der Leine...

...haben die Mädels lange Beine.

MUSS DAS SEIN?

Heidi K. und Seal im Duett.
Beckhamtante mit dem Pussycat Dolls.
Das braucht die Welt nicht.

Es heisst natürlich DEN Pussy....

Man sollte eben nie so kurz nach dem Aufstehen bloggen. Oder vielleicht auch nie so wirklich kurz vor dem Schlafen gehen.

Montag, September 24, 2007

Die Kochprofis

Meine Lieblingssendung am Montagabend. Puh, keine Club der Exdingens. Aber die Kochprofis mag ich. Da kann ich mein Expertenfachauge schulen.

Jetzt wird erstmal die Karte überprüft. René (sorry Herr Walter, der heisst aber so heute) hat das kochen nie gelernt. Aaaaaaaaaaaaaaaahhhhhh, Zwiebelsuppe aus der Dose. Pommes im Eimer aufbewart. Die Zwiebelsuppe wird serviert. Die Kochprofis probieren, und sagen das ist ein "Hassgeschmack". Ich habe ein neues Wort gelernt. Hauptgang. OK, das Essen ist wohl Körperverletzung. Oh, jetzt ohne Witz. Elsa ist die Küchenhilfe. Ich muss grinsen. Die zwei Frankfurter live bei den Kochprofis. Die haben sich aber sehr verändert.

René muss jetzt das Kochen lernen. Er muss jetzt durch die harte Schule.

Werbepause

Da kann ich mal eben erzählen, dass ich von zuviel Convenience Food immer Bauchschmerzen bekomme. Ich könnte also nie wirklich fett werden, da ich vorher immer ein Wahnsignal in der Magengegend verspüre. Also einmal die Woche in ein Schnellimbiss geht, aber mehr macht mein verwöhnter Körper nicht mit.

Es geht weiter.

Oh, das Pachtehepaar hat keinen Koch mehr. Hihhi, jetzt gucken die Kochprofis die Schaukästen vor dem Restaurant an. Die sind wohl auch etwas älter, und nicht aktuell bestückt. Schaukästen habe ich während meiner Ausbildung dekorieren müssen. Kartoffelwoche, Irische Woche, Bierwoche....
Hat mir Spaß gemacht.

Wenn die Kochprofis weg sind läuft doch da eh wieder alles schief. Irgendwie ist das heute langweilig. Genau in der Küche gibt es immer Arbeit sagt der eine hübsche Profikoch. Mise en place heißt das Zauberwort. Komisch, dass habe ich noch nie gehört in der Sendung. René kann nicht abschmecken. Hallo?!

Jetzt warte ich nur noch auf den Zoff zwischen Küche und Service. Das wäre lustig. Ich habe in der Zeit wo ich in der Küche war auch immer die Servicekräfte veräppelt. Immer schön auf die Klingel gehauen, obwohl nichts auf dem Pass stand.
Den Martin würde ich glatt heiraten. Da fällt mir gleich ein anderer Martin ein. Martin M. hat damals auch im ArabellaSheraton als Sous-Chef gearbeitet, und ist dann später nach Hamburg ins Goldfisch gegangen. Das war nett dort. Da konnte man in die offene Küche gucken, und die Jungs beobachten. LOL! René toastet das Toastbrot nie. Jetzt rastet er gleich aus. Zuviel Stress. Ja ja, die Gastronomie.

Jetzt wird es wirklich langweilig. Gute Nacht.

Sonntag, September 23, 2007

Donnerstag, September 20, 2007

Verwirrtheit

So langsam verwirrt mich nicht nur das Wetter. Da schalte ich so durch die Sender und entdecke im ZDF den Almabtrieb. Das ist ja ganz nett, denn da freuen sich die Volksmusikanhänger. Aber so ganz verstehe ich die Volksmusiksendungen auch nicht, denn sie werden im Hellen aufgenommen und um 20.15 Uhr ausgestrahlt. Das wirkt doch gar nicht. Aber es kommt ja noch viel absurder. Da schaltet die Moderatorin nach oben zu den 150 Kühen, und die werden inklusive dem Schweizer Schiedsrichter und Fußball-Experten abgetrieben. Er beobachtet und kommentiert den Almabtrieb, während auf Pro7 Fußball läuft. Ich sage ja, das Wetter verwirrt die Menschen und die Sender. Kann mal jemand dem Urs Meier sagen, dass er sich verlaufen hat.

Obwohl, in die Berge würde ich mich auch gerne verlaufen.

Montag, September 17, 2007

Alt, Älter, Am Ältesten

Es gibt Leidenschaften, die begleiten mich wohl das ganze Leben. Diese kann mir auch keiner austreiben. Ich habe keine Ahnung von diesem Metier, aber das ist in diesem Falle auch wunderbar. Manchmal möchte ich mich auch einfach nicht auskennen. Keine qualifizierten Kenntnisse machen es in meinen Augen von Zeit zu Zeit einfacher und unkomplizierter. Ich könnte es mit einem Besuch im Hotel vergleichen. Ich gehe in das Hotel und fange sofort an das Personal zu beobachten. Ich gleiche es mit dem Gelernten meinerseits ab. So ist das immer, denn ich weiss, dass ich Ahnung habe und kann nur selten ohne Analyse aus einem Hotel oder Restaurant gehen. Das passiert natürlich nur im Stillen.

Aber eigentlich wollte ich über eine bevorzugte Art von Unterhaltung schreiben, von der ich so wenig Ahnung habe, wie von einem Leben in einer anderen Stadt. Es geht um alte Filme. Fast jedes Wochenende freue ich mich am Mittag eines dieser alten Geschichten sehen zu können. Teilweise sind es sogar Heimatfilme. Woher dieser Geschmack kommt kann ich mir leider nicht beantworten. Muss ich auch nicht.


Gestern habe ich "Die oberen Zehntausend" gesehen. Der Film wurde 1956 gedreht und ist ein Musical. Grace Kelly, Bing Crosby, Frank Sinatra, um nur einige Künstler zu nennen, spielen in diesem Film die Hauptrollen. Jetzt überlege ich die ganze Zeit, warum ich diese alten Sachen so mag. Bei diesem Film hat mir besonders diese Eleganz und der Charme der Schauspieler gefallen. AHhhhhhhhhhhh, jetzt spielen sie gerade im Fernsehen " Moonriver". Auch so ein Film... Lustige, provozierende Dialoge wie:

Wo sind Sie aufgewachsen?
In New York.
Und wo haben Sie da gespielt?
Wir haben auf dem Dach gespielt und haben an den Wolken gekratzt.

Ich habe gelacht. Wie selbstverständlich stehen noch Glasaschenbecher auf den Tischen. Bald wird man bestimmt keine rauchenden Schauspieler mehr sehen. Ok, ich übertreibe. Aber ich fühle mich so wirklich unterhalten und total abgelenkt. Es ist ein eintauchen in eine andere Welt. Wenn ich mir die heutigen Filme angucke, kann ich mich zum Teil mehr damit indentifizieren, und somit fange ich an zu vergleichen oder nachzudenken. Das ist bei den damaligen Filmen nicht sooo extrem. Da finde ich die Mode, Musik und Dialoge witzig und anders. Den Ausgang des Filmes kann ich teilweise schon nach zehn Minuten voraussehen, aber meistens verschätze ich mich mit dem Weg dorthin. "Bei den oberen Zehntausend " zeigt Jazz, und damals sagte man folgenden Satz in diesem Film:

Jazz ist nicht gesellschaftfähig.

Ich mag diesen Glanz und Kitsch.




Aber es kommt noch schlimmer. Viel schlimmer. Wenn ich mir überlege, dass ich mir einen heutigen Heimatfilm oder Rosamunde Pilcher angucken müsste, würde ich sofort schreiend aus dem Zimmer rennen oder meinen Fernseher verkaufen. Auch wenn die Landschaften noch so schön sind, es ist mir zu aufgesetzt und langweilig. Fast schon zu negativ. Ich habe einen Knall. Lese ich aber in der Programmzeitschrift sowas wie "Ja, ja die Liebe in Tirol" oder "Kohlhiesels Töchter" ,bin ich für die weiteren langen Minuten völlig in der Schnulze versunken. Bei diesem Geschmack kann ich mich nur über mich selber amüsieren. Aber dieses Lied und diese Szene ist wirklich herzbewegend, und die Doppelrolle zum Kreischen komisch.

Ich freue mich gerade, denn ich durchstöber gerade nach allen damaligen Filmen und Schauspielern. Gunther Philipp und Peter Alexander. Vielleicht hätte ich in der damaligen Zeit schon einen schlechten Geschmack gehabt, aber ich finde es so schön beruhigend. Entspannung und Unterhaltung. Wen kann man denn heute schon mit diesen Menschen vergleichen. Für mich hat keine Schauspielerin die Ausstrahlung und Eleganz von Grace Kelly oder Audrey Hepburn. Aber ich habe eh keine Ahnung vom Film, und deshalb macht es mir wahrscheinlich Spaß.


Immer kann ich sowas auch nicht gucken, aber wer hat nicht gerne Pepe Nietnagel geguckt. Gerne hätte ich einen Pepe in der Klasse gehabt, der unsere Lehrer mit Streichen vom Unterricht abgehalten hätte. Als ich dann aber Ilja Richter im Hotel gegenüber stand, erwischte ich mich ihn mit seiner Filmrolle als Schüler Haverkamp zu vergleichen. Ich holte mich aber schnell wieder zurück.


So könnte ich jetzt noch Stunden Videos angucken. Aber für heute ist Schluss. Keine Angst ich habe hier 4 aktuelle DVDs, die ich mir diese Woche noch angucken will, aber ein bisschen darf man ja immer rumspinnen.

Wichtig: Wen ich allerdings bis heute nicht mag ist Peter Kraus.