Freitag, August 31, 2007

Bothfeld bei YouTube

Habt ihr schon einmal bei YouTube nach eurem Stadtteil gesucht?
Ich habe es eben getan ....


1. Eurythmie an der Waldorfschule in Bothfeld

Meine beste Freundin war damals auf dieser Schule. Keine Angst aus ihr ist etwas Vernünftiges geworden. Mit 8 Jahren fand ich das aber auf dieser Schule viel spannender. Die malten, tanzten und schnitzen den ganzen Tag,... Hat sich dann schnell wieder gelegt, aber zum Abhängen und umsonst Theater angucken war das immer klasse.
(Ihr müsst jetzt nicht mitmachen)



Meine alte Turnhalle. Hier habe ich jahrelang Schulsport gehabt.



Ich freu mich so, ich freu mich so. Hier habe ich damals gespielt. Meine Freundinnen wohnten dort. (keine Ahnung wer die jungen Dingers sind, aber das ist ja auch egal)



Und ihr? Macht mal!

Ich bin dann mal im Bett

Bisschen Halsschmerzen und schlapp.

Donnerstag, August 30, 2007

Vielleicht: Nein.

Gestern war vielleicht, heute schreibe ich etwas. Einmal wieder Luft machen und alles ist wieder gut.

So nun aber zum eigentlichen Text. Ich bin so glücklich. Ich bin glücklich, weil ich für den Sport arbeiten darf. Als Kind fing ich mit Mutter-Kind-Turnen an.Dann ging es weiter mit Kinderturnen; wobei mir das immer zu hektisch war. Zwischendurch machte ich Ballett, und irgendwann mit 11 Kunstturnen (Gerätturnen). Irgendwann habe ich mal wieder aufgegeben, weil ich vom Reck geknallt bin. Mit 13 Jahren stand dann mein alter Turnlehrer aus der Kindheit als Sportlehrer in der Schule vor mir. Er begleitete mich also durch meine ganze Kindheit und Jugend. Er kannte mich. Er wusste das ich ein Schisshase war. Ich hatte einen dunkelblauen Turnanzug.

Heute bin ich wieder zurück. Ich arbeite für den Sport. Ich arbeite für Vereine in denen wunderbare Menschen ehrenamtlich oder auch hauptamtlich arbeiten. Ohne diese Menschen würde es keine erfolgreichen Sportler geben. Ohne diese Menschen würde es eine wunderbare Veranstaltung nicht geben.

Jedes Jahr im Winter findet dieses große Fest statt. Vor zwei Jahren war ich als Gast das letzte Mal dort. Dieses Jahr betrachte ich die Veranstaltung aus Sicht der Veranstalter. Guckt euch das tolle Video an und staunt was wir schönes
in Hannover produzieren.

An Kollegin s: Leider bist du nicht zusehen.



Termine:

Freitag 28.12.2007 19.00 Uhr Hameln
Samstag 29.12.2007 17.00 Uhr Minden
Sonntag 30.12.2007 17.00 Uhr Bielefeld
Montag 31.12.2007 17.00 Uhr Hannover
Mittwoch 02.1.2008 19.00 Uhr Halle
Donnerstag 03.01.2008 19.00 Uhr Bremen
Freitag 04.01.2008 19.00 Uhr Oldenburg
Samstag 05.01.2008 14.00 Uhr Oldenburg
Samstag 05.01.2008 19.00 Uhr Oldenburg
Sonntag 06.01.2008 14.00 Uhr Hannover
Sonntag 06.01.2008 19.00 Uhr Hannover
Montag 07.01.2008 19.00 Uhr Wilhelmshaven
Dienstag 08.01.2008 19.00 Uhr Wilhelmshaven
Mittwoch 09.01.2008 19.00 Uhr Bremerhaven
Donnerstag 10.01.2008 19.00 Uhr Kiel
Freitag 11.01.2008 18.00 Uhr Berlin
Samstag 12.01.2008 14.00 Uhr Hamburg
Samstag 12.01.2008 19.00 Uhr Hamburg
Sonntag 13.01.2008 14.00 Uhr Braunschweig
Sonntag 13.01.2008 19.00 Uhr Braunschweig
Montag 14.01.2008 19.00 Uhr Wetzlar
Dienstag 15.01.2008 19.00 Uhr Fulda
Mittwoch 16.01.2008 19.00 Uhr Göttingen
Donnerstag 17.01.2008 19.00 Uhr Göttingen
Freitag 18.01.2008 19.00 Uhr Göttingen

Mittwoch, August 29, 2007

Vielleicht , vielleicht, vielleicht...

Manchmal frage ich mich was ich noch bloggen soll, wenn alles was einem so einfällt vielleicht schon geschrieben wurde, viele andere Blogger kreativer sind, und mehr gelesen und kommentiert werden. Vielleicht sollte man dann einfach still und leise gehen. Ich weiss es nicht. Mal wieder nicht. Aber ich bin sowas von leer. Leerer als leer. Eins weiss ich aber: Ich liebe das Teilen.

Ich könnte über den Sport schreiben, aber ich will eigentlich kein Sportblog sein. Ich kann über persönliche Dinge einen Text verfassen, aber das mag ich langsam auch nicht mehr. Ich kann mich über andere Menschen aufregen, aber das ist ungesund und auf die Dauer nervig. Außerdem urteilt man viel zu schnell über Fremde. Ich kann Musik posten. Ich kann Geschichten erzählen, Bücher vorstellen, Kochrezepte online stellen... Gibt es alles schon.

Ich könnte mir eine eigene Domain sichern, aber das hat ja jeder schon. Geld, auch wenn es nicht viel ist, ist mir aber trotzdem zu schade. Ich könnte über eine 31jährige Singlefrau schreiben, die versucht ihren Alltag etwas bunter zu gestalten, aber trotzdem ständig auf die Nase fällt. Ich könnte über die Generation 76 schreiben. Ich könnte 9457894 Links setzen, damit ich mehr Leser und Kommentare bekomme, aber es bringt ja eh nichts, denn ich weiss ja gar nicht was ich noch schreiben soll. Vielleicht bin ich auch einigen Leuten zu unkreativ oder einfach, deshalb lasse ich das lieber. Ich gucke euch nun zu. Vielleicht fällt mir morgen auch wieder etwas ein. Vielleicht, vielleicht, vielleicht, vielleicht, vielleicht, vielleicht, vielleicht, vielleicht, vielleicht, vielleicht, vielleicht, vielleicht,vielleicht, vielleicht, vielleicht, vielleicht, vielleicht, vielleicht, vielleicht, vvielleicht, vielleicht, vielleicht, vielleicht, vielleicht, vielleicht, vielleicht, vielleicht, vielleicht,...

Entschuldigung, passt so schön.

Dienstag, August 28, 2007

True Blue

Als ich zehn Jahre alt war kaufte ich mir meine erste Single in einer damals größten Supermarktkette.

Heute, 21 Jahre später, schenke ich der 8 jährigen Tochter meiner Arbeitskollegin genau von dieser Künstlerin eine CD. Es gibt doch noch ganz normale wirklich junge Mädchen mit gutem Geschmack.

Weiss(t)e Bescheid.

Im Oktober werde ich den Vereinsmanager C machen.

Montag, August 27, 2007

Sonntag, August 26, 2007

Sonntagsausflug

Auf der Fahrt, Sternzeichen werden durchgegangen. Welch ein Durcheinander bei 5 Personen.

Dann ich: Ich bin Krebs, Aszendent Krebs.
Timo: Ach so , praktisch eine Languste.

hihi






Samstag, August 25, 2007

Sommer vorm Balkon

"W(S)illi was machst du denn mit dem Rock?"

Ich liebte die Samstagabende bei Omi. Die Verniedlichung war natürlich nur für meine Lieblingsoma bestimmt.

Am Samstagabend traf sich die ganze Familie um Mottopartys mit Freunden, oder einen gemütlichen Fernsehabend zu veranstalten. Regelmäßig jeden zweiten Freitagabend wurde gekegelt.

Ich erinnere mich immer wieder gerne an den Fernsehabend zurück. Es liefen irgendwelche großen Unterhaltungsshows. Dabei saß ich entweder auf dem Schoß meiner Omi, oder mit offenem Mund auf dem Teppich. Besonders angetan war ich von einer Sängerin mit roten langen Haaren und großen Kulleraugen. Ich war fünf und hatte den Einheitspottschnitt in braun, den alle 76 Geborenen hatten. Als ich diese Frau zum ersten Mal auf der Mattscheibe sah, ließ ich die Haare wachsen. Bis es aber soweit war hatte ich mir eine komische Überbrückungsfrisur einfallen lassen. Ich nahm den aussortieren Wollrock, den ich von der drei Jahre älteren Tochter meiner Pateneltern geschenkt bekommen hatte, und stülpte mir diesen Rock über den Kopf. Den Rest schmiss ich schwungvoll nach hinten. So spielte ich zuhause "LANGEHAARE". Meine Mutter verzweifelt regelmäßig, denn ich wollte das Ding auch zum einkaufen aufsetzen.
Und noch heute bekomme ich bei den ersten Tönen eine Gänsehaut. Klavier ich liebe dich. Ich mochte das damals eben. So mit vier oder fünf Jahren doch nicht ganz so ein schlechter Geschmack.
Es lebe die Generation 76.


Donnerstag, August 23, 2007

Scherben....


Ich war ein Punk

In der Stadt sieht man tausende von Totenköpfe an den Kleidungsstücken der jungen Menschen. Es ist ein Trend. Genauso wie die Musik. Die gewissen Trendsetter geben eine Richtung an, und verursachen dadurch eine gewisse Trendwende. Irgendwie kam mir eben im Auto der Gedanke, dass der Begriff Punk in der heutigen Zeit oft missbraucht wird, und mit folgendem verbunden wird:

Ausgefallene bunte Haarschnitte, Musik, Kleidung.

Aber Punk ist doch eigentlich was ganz anderes. Punk ist Resignation gegenüber der Allgemeinheit, oder einer Sache, die für diese Gruppe von Menschen nicht akzeptabel ist. Sie resignieren und bauen sich-im positivem Sinne- ihre eigene Welt, weil sie eben mit der vorgelebten nicht klarkommen. Welches wirklich nicht immer ins negative gehen muss.

Jetzt zu mir. Einige wenige Jahre lebte ich auch etwas in einer Resignationshaltung. Keine Angst ich war keine Punkette mit Iro, die auf der Straße ihren Hund gefüttert hat. Ich habe einfach mal so alles ignoriert was man von mir gesellschaftlich verlangt hat, oder was für dieses Alter "normal" gewesen wäre. Schneckenhaus und so.Somit kann ich doch zu recht sagen:

Ich war auch mal ein Punk.

Da möcht ich hin

So als Hotelfachfrau möchte ich einmal hier wohnen.

Ich buche mal.

HIER.

Mittwoch, August 22, 2007

Die Reklamation

Frau S.
Ballsaalblog 1
11111 Ballsaalstadt




Autoindustrie und Partner
Autostr.0
00000 Autodorf

Ballsaalstadt, 22.08.2007


Reklamation


Liebe Autoindustrie und Autozubehörindustrie, oder wer auch immer diesen Blödsinn erfunden hat,

leider bin ich mit einem Teil Ihrer Lieferung an meinen Vordermann erneut nicht zufrieden. Ich hatte eine freie Sicht bestellt.

Statt dem angelernte vorausschauende Blick, erhielt ich heute auf dem Nachhauseweg ein undurchsichtiges unfreudliches Bild vor meinem Augen.

Mein Vorschlag:

1. Sie liefern mir einen niegelnagelneuen Geländewagen, damit ich zukünftig weiterhin vorausschauend am Straßenverkehr teilnehmen kann, und somit keine Gefahr für den Auffahrverkehr bin,

oder

2. Sie nehmen alle getönten Heckscheiben aus Ihrem Sortiment und sprechen zusätzlich ein Verbot dieser Scheiben aus.

Bitten teilen Sie mir bis sofort mit, wann ich mit der Ware rechnen kann.

Mit freundlichem Gruß
S.







Anlage

Dienstag, August 21, 2007

Nachtrag

Telegym mit Silka oder der Hund mit der Cobra im Einklang mit dem Stöckchen.




Link: sevenload.com

Bildende Kunst in Hannover

Die Ausstellung "Made in Germany" war wohl ein voller Erfolg. 2008 soll es mit einer Ausstellung "Hannover goes Fashion" weitergehen. Ich freue mich drauf.

Och nö. Kaiser Chiefs.

Nicht das es irgendwie aufeinmal mehr Fans gibt, aber was ich davon halten soll weiss ich auch noch nicht.

La-le-lu

Von WEM wohl.

Lieblings-Schlafklamotte?
Ein übergroßes T-Shirt von einer wunderbaren Person.


Lieblings-Bettwäsche?

Och, hauptsache kuschelig.


Lieblings-Schlafposition?

Aufm Bauch, welches mir mein Physiotherapeut letzte Woche verboten hat, weil ich mit ausgestreckten Beinen einschlafe. Bis 25 verzeiht einem der Körper alles. Nun riet er mir wenigstens ein Bein anzuziehen. Damit habe ich jetzt noch so meine Probleme.

Hast Du ein “Einschlafritual”?
Lesen.


Hast Du ein Kuscheltier, Knuddelkissen o.ä.?

Ja. Als Kind habe ich die Dinger immer aus dem Bett geworfen.

Was machst Du, wenn Du nicht schlafen kannst?
Lesen oder Ipod.


Wie groß ist Dein Bett?

140 x 200


Wie viele Kissen hast Du?

1 großes und 2 kleine Kissen


Linke oder rechte Seite?

Immer links wenn ich alleine im Bett liege, da ich so zur Tür gucken kann. Ich habe nämlich immer Angst, dass ich nicht mitbekomme wenn mir jemand ein Messer in den Rücken rammt.


Wie lässt Du dich wecken?

Handywecker. Ich hätte aber gerne wieder einen normalen Wecker. Nur die schönen alten Wecker ticken zu laut, die neuen Wecker leuchten zu hell.


Stehst Du direkt auf oder bleibst Du liegen?

Direkt aufstehen? Ich? Wecker wird mindestens 2 x neu gestellt.

Dein erster Gedanke am Morgen?
Samstag? Ausschlafen? Nein! Blöd.

Was machst Du um wach zu werden?
Aufstehen. 10 Kniebeugen.

So meine liebe Elsa Seefahrt. Hier bekommst du von mir ganz persönlich ein Stöckchen zugeworfen. Und der Doktor darf auch wenn er mag.

Sonntag, August 19, 2007

Blogtaufe

Nach 3 Jahren bloggen hatte ich heute sowas wie eine kleine Blogtaufe. Man hat mich gefunden und ich konnte helfen. ICH! Juhu. Ich konnte helfen.

HIER

Es grünt so grün wenn Sillis Dusche brüht

Ich habe mal einen Fernsehbericht gesehen, da saß jemand auf der Kloschüssel und wurde in den Hintern gebissen. Oder war das ein Horrorfilm? Seitdem mache ich wirklich immer den Klodeckel runter. Ok, ich habe ein kleines Badezimmer ohne Fenster, nur eine kleine Lüftung ( ich zieh eh bald um). Ich habe auch immer die Wohnzimmertür geschlossen, aber die Balkontür geöffnet. Jetzt ist mein Sehfeld ohne Brille oder Kontaktlinsen mit -2,75 auch sehr eingeschränkt. So wurde ich eben unter der Dusche sehr nervös, denn ich entdeckte etwas fremdes an der Badezimmerwand rechts über mir. Ich konnte das Ding nicht identifizieren...ich meine dieser Fleck könnte mich anspringen, aussaugen und töten. Erst gestern habe ich eine Sendung über Schlangenbisse gesehen. DAS war nicht komisch. Also duschte ich eben eine Runde schneller, um dann die Brille aufzusetzen, um dann festzustellen das mir ein kleiner Freund aus einer lieben Kindersendung Angst gemacht hat, den ich letzte Woche schon einmal vom hinteren Teil meiner Mutter bei der Gartenarbeit wieder ins Grüne verholfen habe. Ich stelle mir das gerade vor, wie er an mir vorbei marschiert/gesprungen ist und sich in der Welt der großen Ungeheuer (Mensch)verlaufen hat. Ob ihn seine Freunde schon suchen?

Vielleicht ist es genau so passiert:



Hier der lebende Beweis:

Samstag, August 18, 2007

Merkt eh keiner

Uninteressant.

Der Mann mit den schönsten Händen

Es gibt wenige Männer, die ich im Alter von 50 Jahren attraktiv finde , aber er ist es:

Happy Birthday Harald Schmidt!

I love your humour.

PS: Lieber (H)arald, kannst Du mir nicht etwas von Dir schicken, die kleine Sendung, bei einem Sender, wo ich nach der Spätschicht im Hotel immer glücklich in meine Federn gesunken bin, oder einfach nur wieder öfter/besser und eine Großaufnahme Deiner (H)ände, die so schön gekribelt hat auf mein Fernseher.


Das Geheimnis warum es so viele Blogger gibt ist gelüftet:





Und das kann doch auch nur ein heutiger Blogger erklärt haben.





Schmidteinander





Und extra für einen Gute-Laune-Rene:



Freitag, August 17, 2007

Wunsch des Tages

Grenzenlos shoppen!

(Spenden nehme ich gerne an)

Mail des Tages

"mir ist mein telefon in den putzeimer gefallen .. also wenn was wichtiges ist auf dem festnetz zuhause oder im hotel anrufen "


Man muss dazu sagen, dass dieser junge Herr Patissier in einem großen Hotel in Hamburg ist.

Feststellung des Tages

Ich mag ab heute eingelegte/getrocknete Tomaten.


Donnerstag, August 16, 2007

Rhönrad

Das Supertalent! Casting in Hamburg schon gewesen. Liebe H., wünsche Euch viel Glück.


Hier ein kleiner Ausschnitt aus einem anderen Programm.


www.wheelmotions.com

Mittwoch, August 15, 2007

Im Bett

Josef Hader lernte ich im Bett kennen. Also nicht so, aber so: Damals hatte ich ja einen Hawara/Hapschi aus Wien. Jedes Mal wenn er in Hannover war brachte er etwas aus der Heimat mit. So lagen wir im Bett, als er plötzlich aufsteht und eine CD anmacht, und wir 5 Minuten später vor lachen neben dem Bett lagen. Ja, genauso lernte ich Josef Hader kennen.




Ganz woanders (bei mir)

Und auch zu diesem Text passt ein Lied vom neuen Album.



Gerade eben habe ich ein wunderbares Interview von Heike Makatsch zu ihrem neuen Film gelesen. Ich weiss, dass in solchen Interviews und Artikeln oft genau die Themen angesprochen werden, die uns Frauen in diesem Alter beschäftigen. Aber die Aussage besonders in der heutigen Zeit "jung und flexibel" zu sein, um im Job erfolglichreich zu sein, um einer gewissen Schicht von Männern zu gefallen, ist einfach klasse. Klar, will man das auch, um sich selber zu gefallen. Aber ab und an verliert man sich im Stress und im Eifer, so dass man gar nicht auf sein Herz hört. Will man es überhaupt? Ist es das wert? Man bemerkt plötzlich, dass man aus einer Phase seines Lebens herauswächst-aber in welche Phase wachse ich hinein? Zurück kann man nicht mehr, aber wohin geht es? Besser kann man es nicht ausdrücken. Und wirklich: Unsere Eltern hatten es leichter. Abitur, Studium, Heirat, Kinder kriegen. Im Gegensatz zu unserer Generation. Es ist wunderschön so viele Möglichkeiten zu haben, aber dadurch fängt man ständig wieder von vorne an und zweifelt an den Entscheidungen. Es ist alles so schnelllebig geworden. Man kommt nicht hinterher. Ich auf jeden Fall nicht immer. Ich habe noch eine Digicam aus dem Jahr 2001. Wenn ich das Ding aus der Tasche hole, werde ich immer wieder gefragt wie alt die Kamera denn sei. Eigentlich so unwichtig. Hauptsache ich kann Erinnerungen festhalten, um schöne neue Dinge zu erleben. Ok, ich kann keine superhippen Minihandtaschen benutzen. Aber ist das so wichtig? Nein.

In einem gibt Heike mir sehr viel Mut, denn sie sagt " Ich habe erst spät gelernt, dass ich gern für mich bin". Und dann sagt sie noch " Es gab Zeiten, da wollte ich jeden damit volltexten, was gerade furchtbar war- in der Beziehung, im Leben. Jedes Gespräch drehte sich um das Gleiche, um das Sich-nicht-lösen-können, um Traurigkeit.

Herrlich. Kenne ich irgendwie. Aber ich bin froh, dass ich trotz alle dem noch lachen und fröhlich sein kann. Ich weiss nur, dass ich gerade sehr in eine andere Lebensphase übergehe. Kann man ja auch sehr oft hier lesen. Ich bemerke Dinge, die eigentlich schon lange so sind. Das ich an Menschen festhalten will, die eigentlich gar keine Freunde sind, da sie viel zu weit entfernt sind. Die völlig anders sind, die im Alltag nicht bei mir sind, und die auch nicht bei sind, um einfach zu fragen wie es mir so geht. Bin ich out wenn ich sage, dass ich pro Woche vielleicht eine wirklich wichtige Mail bekomme. Oder ist es peinlich? Nein, mir ist es nicht peinlich. Ich weiss dadurch einfach nur, wer wirklich an meinem Leben teilnimmt und Freude daran hat.

Genauso schlimm finde ich zurzeit einschlägige Frauenzeitschriften. Egal in welche man einsieht, es geht immer um "noch-besser-noch-toller-noch-hipper".Ich weiss, dass war schon immer so. Aber ich habe das Gefühl es wird immer extremer. Es gab eine Zeit, da habe ich die topgestylten Frauen bewundert. Das tue ich manchmal immer noch. Es sieht alles so perfekt aus. Die Handtaschen können noch so groß sein, bei diesen Frauen ist der Inhalt der Handtasche genauso perfekt aufgeräumt, wie die Haare und Schminke sitzt. Ihr wisst was ich meine?

Und was wird jetzt aus mir? Ich lerne die Einsamkeit. Ich will es lernen, denn ich fühle das der nächste Schritt mein größter Wunsch ist. Und was soll ich sagen? Ich hätte nicht gedacht,dass dieser Wunsch so bald auftaucht.

Dienstag, August 14, 2007

Ich mag das

Irgendwie so muss sich wirkliche freie schöne Liebe anfühlen...


Mein Stadtteil

Meine derzeitige Umgebung.

Telemax
Ghetto Roderbruch/bronx


2 Dinge auf die ich mich wirklich freue

1. Schwesterherz ab 06.09. im Kino. I love Heike

2. No Shopping!

Montag, August 13, 2007

Silkianer

HIHI! Ich glaube da muss ich einmal hin.

Aus aktuellem Anlass

Ich weiß, der ist auch nicht besser. Aber ich liege unterm Tisch. Höre ich das richtig? Scooter kommt aus Hannover? Ne oder? Ich wander sofort aus. Pocher, Scorpions, Scooter...Wen muss ich denn noch alles ertragen?

Nachtrag: Eben auf dem Weg zum Bäcker: Ich stehe mit H. an der Kreuzung, Ampel springt auf grün um und schon singen wir fröhlich "move your a...". Und beim Bäcker angekommen flüster ich H. ins Ohr " how much...". Wie werde ich den Scooter-Virus nun wieder los?


Nachtrag vom Nachtrag: Macht Euch keine Sorgen, wenn ihr dieses Video nicht lustig findet. Ich komme doch auch aus Hannover. ;)

Sonntag, August 12, 2007

hm

2.5 Jahre keinen Freund mehr gehabt, und nicht wirklich einen Mann kennengelernt, der sich ernsthaft für mich interessiert hat. Ich hasse Sonntage. Klarer kann man es wohl nicht ausdrücken oder? Für inhaltlich bessere Beiträge empfehle ich meine Blogroll. Bei mir ist sowas nicht zu lesen.

Freitag, August 10, 2007

Strafe: Ist mir doch schnuppe.

Es ist ja bekannt, dass irgendwie viele Menschen in Hannover die etwas südlich gelegene Stadt Braunschweig hassen. Gestern war ich in Braunschweig und habe meine Kollegen bei der Faustball WM besucht. Natürlich habe ich das Spiel Deutschland-Argentinien gesehen, aber das ich für den ganzen Rest Niedersachsens, die sonst über Braunschweig schimpfen, einen kleinen Sonnenstich + Sonnenbrand habe, ist nicht gerecht. Ehrlich mal. Sonne, wenn du schon mal da bist, dann sei doch auch lieb zu mir. Ich schimpfe doch gar nicht über Braunschweig. Vielleicht wollen aber auch die Braunschweiger, dass ich nie wieder nach Braunschweig komme. Das wird ziemlich schwer, da wir ja im nächsten Jahr eine Großveranstaltung dort haben werden. Sollte ich mich im nächsten Jahr maskieren, damit die Braunschweiger-Sonne mich nicht erkennt?

Ach ja und für alle frisch Verliebten, Liebenden, Träumer. Am Wochenende ist wieder Sternschnuppenzeit. Die Perseiden sind unterwegs. SternSCHNUPPEN....Schnuppen...komisches Wort. Liegt das jetzt an meinem Sonnenproblem oder warum kommt mir das Wort so blöd vor. Schnuppe... ist mir doch schnuppe. Stop. Wie war noch einmal der Name einer Vorabendserie im ZDF. Der Ehemann hat seine Frau immer Schnuppe genannt. Die Wicherts von nebenan.
Warum sieht man eigentlich nichts mehr von Justus Pfaue? Schade.

Ok, wenn ich eine sehe wünsche ich mir, dass ihr alle ein schönes Wochenende haben werdet und gesund in die nächste Woche starten könnt.

Rätsel

Welche Sportart könnte man als Maulwurftennis bezeichnen?
Tipp: Gehört dem Turnen an.


Ansonsten: Das Internet wird immer langweiliger.

Mittwoch, August 08, 2007

Es hat klick gemacht

Man hat es nie gemerkt. Und dann aufeinmal ist man zurück. Für eine Woche ist es wie früher, so geborgen und wohlig. Alleine blickt man auf die Zeit zurück, sitzt mit 3 Fotoalben auf dem Bett seiner Mutter. Es schmerzt nicht mehr. Es fühlt sich sehr gut an, weil man mit einem Mal erkennt das man eine wunderschöne, glückliche Kindheit hatte, dass das was man gefühlt und in Erinnerung hatte der Schmerz des damaligen Kindes war. Das Kind welches seine Gefühle nicht einschätzen und mit Abstand betrachten konnte. Fotos von unzähligen Aufenthalten auf Sylt oder Juist, die großzügigen Zimmer, die man als Kind hatte....

Plötzlich versteht man die traurigen Gefühlen. Die Traurigkeit ist nämlich keine Traurigkeit, sondern einfach Melancholie. Melancholie die man liebt, die man braucht um zu leben. Um Schönes zu erkennen. Nur muss man das erstmal erkennen, um sich einzugestehen das man all die Jahre falsch gedacht hat.

OH!

Bitte, bitte lass mich einen Schwiegervater bekommen, der mich bis zu meinem Mann an den Altar führt. Geht das überhaupt? Ich gehe doch nicht alleine. Und bitte: Ich hoffe mein Mann ist so entzückt von mir, dass er mich ständig strahlend anguckt, ständig meine Hand sucht, mich ständig küssen will....

Aber ich werde eh eine bezaubernd schlichte Braut.

Dienstag, August 07, 2007

Ergebnisse Vorrunde

Vorrunde
Dienstag, 07.08.2007

Gruppe A: Chile, Italien, Brasilien

Chile-Italien 1 : 2
Brasilien-Chile 2 : 0
Brasilien- Italien 2 : 0

Gruppe B: Namibia, Japan, Deutschland

Namibia-Japan 2 : 0
Deutschland-Namibia 2 : 0
Deutschland-Japan 2 : 0


Gruppe C: Dänemark, USA, Österreich

Dänemark-USA 2 : 0
Österreich-Dänemark 2 : 0
Österreich-USA 2 : 0

Gruppe D: Argentinien, Taiwan, Schweiz

Argentinien-Taiwan 2 : 0
Schweiz-Argentinien 2 :0
Schweiz-Taiwan 2 : 0

Endstände der Gruppen

A B C D
1. Brasilien 1. Deutschland 1. Österreich 1. Schweiz
2. Italien 2. Namibia 2. Dänemark 2. Argentinen
3. Chile 3. Japan 3. USA 3. Taiwan

Besetzung des Blubberbeckens

Letzte Woche war ich in einem Spaßbad. 38 ° Wassertemperatur. Für mich als Weichei genau richtig. Das Schwimmerbecken ist an der flachsten Stelle 1.43 m tief, also perfekt für mich kleine Plantschente. Vorsichtig tastete ich mich in das Becken. Am liebsten schwimme ich am Rand, denn da kann ich, wenn mir die Puste ausgeht, schnell handeln. So versuche ich wenigstens 10 Bahnen zu schwimmen. Allerdings werde ich immer wieder gestört, durch die größte Bedrohung die es in einem Schwimmbecken geben kann: Andere Schwimmer! Ich verfalle leicht in Panik, wenn mir andere Schwimmer zu nahe kommen. Ich habe Angst vor der Berührung der fremden Beine oder Arme, denn ich könnte ja untergehen. Die fremden Körper könnten mich auf den Grund des Beckens saugen. So schätze ich nach jeder geschwommenen Bahn ab, ob ich die nächste hinter mir lassen kann. Das ist ja schon stressig genug, aber es kommt noch viel viel viel viel schlimmer.

Strömungskanäle in Schwimmbädern sind auch große Klasse, genauso wie Wellen, plus laut kreischenden Kindern oder Jugendlichen, die nur ihresgleichen wahrnehmen. Kommt was ruhiges langsames wie ich angeschwommen, übersehen sie einen einfach. Und schon ist man umringt von fremden Körpern, die im Strömungskanal immer schneller werden. Ich gucke dann immer ganz hilflos. Mich gegen die Strömung zu halten klappt bei meinem Körperbau leider auch nicht, also treibe ich hilflos wie eine Fliege im Wasser mit. Nächster Punkt, dieWellen. Im Meer finde ich alles ganz lustig. Aber im Schwimmbad nicht. Aufeinmal ertönt ein Signal und schwups hat man eine Ladung Wasser im Rücken oder auch im Mund. Alle springen ins Wasser und ich habe Schwierigkeiten gegen die Wellen anzukämpfen, oder aus dem Becken zu flüchten. Ich bin eben eine ruhige Zeitgenössin.

Wir sind immer noch im Erlebnisbad. Ich liebe Natursole-Außenbecken. Das erste Mal in einem Außenbecken in Kärnten war sehr romantisch. Mit meiner großen Liebe aus Wien im Außenbecken mit Blick auf die Berge... Das Außenbecken in Stadthagen war auch ganz ok, aber ich bin eben ein verwöhntes mit hohen Ansprüchen gekennzeichnetes Mädchen. Also wieder rein in die gute Stube und ab in das Heißwasserbecken für die besondere Entspannung. Wir gingen in Richtung Ruhebereich, und da sah ich schon das Unheil. Mindestens 5 knutschende Pärchen und sonst niemand. Bin ich hier im Swingerclub? Die Frauen guckten etwas angezickt als wir uns dem Becken näherten. Die Männer lächelten. Ich fühlte mich als Stimmungsvernichterin, und zugleich war es mir unangenehm mit knutschenden Pärchen in einem Becken zu liegen. Wer weiss was die so untenrum verlieren. Mögliche Himmelsrichtungen fielen(war was?) auch aus, da sie sich wirklich überall in dem kleinen Becken platziert (nach der neuen Rechtschreibreform mit t, weil kommt von Platz) hatten. Wie die Fruchtfliegen, die überall und aus den hintersten Ecken ihres Besetzungsobjektes hervorkommen. Die lustverzerrten Gesichter lassen einen peinlich berührt zum Abgang ansetzen.

Das "Erlebnisbad"!

Montag, August 06, 2007

Nennen wir es Wandel

Keine Lust auf bloggen, keine Lust auf Fußball, keine Lust auf Skispringen, keine Lust ein Konzert zu besuchen, keine Lust auf meine langen Haare, keine Lust mehr auf meine lauten Nachbarn, keine Lust auf Männer, keine Lust auf Auto fahren, keine Lust einkaufen zu gehen...

Vielleicht sollte ich auch einfach nur aufräumen. Blogroll. Jawohl. Fußball einfach ignorieren, Skispringen sowieso, Musik liegend im Gras über Kopfhörer genießen, Haare abschneiden, umziehen, Männer einfach nicht mehr beachten, mit dem Fahrrad fahren, nur mit dem Einkaufen....ich esse doch sooooooooo gerne.

Satz der Woche

Am Barren verlor sie bei den Handstandserien das geforderte Schaumstoffschnitzel zwischen den Füßen und damit drei Punkte.

Sonntag, August 05, 2007

Schutzengel

Es gibt sie wirklich. Eigentlich sollte ich jetzt nicht am Laptop sitzen....



Ich sitze hier am Schreibtisch in einem großen Haus und bin froh das ich lebe. Gestern Abend gegen 19.30 Uhr fuhr ich mit der Straßenbahn in Richtung Stadtzentrum. Ich stieg an einer Haltestelle aus, um auf meine Freundin zu warten. Ich setze mich hin und neben mir ein junges Mädchen. Plötzlich taucht ein Mann mit einem Holzbrett auf, geht an dem Mädchen vorbei und gab ihr einfach so eine Backpfeife. Wir gucken uns an und wunderten uns. Dann kommt ein junger gehandicapter Mann. Was er genau machte weiss ich nicht, aber plötzlich hörte ich den Mann mit dem Holzbrett sagen: Verpiss dich, komm mir nicht zu nahe!



Und dann passierte etwas was ich die nächsten Monate wohl mit mir rumtragen werde. Er schlug mit dem Holzbrett auf den jungen Mann ein. 6-10 mal. Ich bekomme das Geräusch nicht mehr aus meinem Kopf. Er schlug mit voller Wucht auf ihn ein. Alle anderen Menschen-es waren leider nicht viele- versuchten verbal zu helfen. Aber ich muss mir eingestehen, ich war feige. Ich bin mit meinem Handy weggelaufen. Ich wollte die Polizei rufen, als ich merkte das das irgendwie schon jeder tat. Ich war geschockt. Ich stand einen halben Meter von diesem Geschehen entfernt. Hätte ihm mein Gesicht nicht gefallen, hätte ich wohl die Backpfeife oder das Brett zu spüren bekommen.



Meine Freundin kam und ich danke ihr für ihre Coolness. Genug Zeugen waren da, also konnte ich gehen. Ich habe es nicht ertragen. Ich zitterte am ganzen Körper. In der Bahn hatte ich ständig Angst diesem Verrückten zu begegnen. Auf dem Maschseefest angekommen bestellte meine Freundin sofort 2 Bier . Das war richtig. Jetzt ist es 01:30 Uhr und ich sitze an einem fremden Laptop. Ich habe Angst ins Bett zu gehen. Ich hasse öffentliche Verkehrsmittel nun wieder mehr. Eigentlich hatte ich mir vorgenommen umweltbewusster zur Arbeit zu gelangen, aber das wird ab Montag doch nicht der Fall sein. Mir fällt es so schon schwer jeden Morgen und jeden Abend mit der Bahn nach Hause zu fahren. Wie ein Schwamm sauge ich alle Stimmungen und Menschen auf. Bin geschockt was auf den Straßen rumläuft und zugleich traurig. Vielleicht auch einfach nur ängstlich, was diese armen Menschen erlebt haben um so zu werden. Dann erscheinen einem die eigenen Probleme so klein und man ist froh überhaupt am Leben zu sein. Ich weiß, dass mir überall und zu jeder Zeit etwas passieren kann, aber ich habe keine Lust meinem Körper unnötigen Stress hinzuzufügen. Also werde ich ab Montag wieder mit dem Auto fahren. Vielleicht auch mit dem Fahrrad. Aber ich möchte nicht mehr alleine an irgendwelchen Haltestellen warten. Das wird sich wahrscheinlich auch wieder legen. Entschuldigt für meine schlechte Ausdrucksweise aber ich bin betrunken. Das war das einzig richtige heute Abend. Einfach weitermachen, würde Rene jetzt zu mir sagen. Und das Schreiben tut auch gut.



Ich danke einmal mehr meinem Schutzengel. Er war da. Mal wieder. Hoffentlich nicht das letzte Mal. Irgendwie hat man ja Angst, dass man irgendwann nicht mehr auf der Liste steht. Aber ich vertraue meinem Schutzengel. Kurz danach haben wir uns Gedanken über unsere Schutzengel gemacht, denn meine Freundin ist auch so klein und zart wie ich. Wir überlegten ob wir damit so einen Sonderstatus haben, weil wir es so schon immer etwas schwerer haben. Haben das aber gleich wieder zerworfen, weil es doch etwas arrogant ist. Danke. Danke. Danke. Schutzengel bitte bleib weiter an meiner Seite.

Ich gehe jetzt weinend ins Bett, weil mir erst jetzt bewusst wird das ich großes Glück gehabt habe.

Sorry für diesen wirren Text, aber ich weiß das ihr alle da draußen großes Verständnis haben werdet.

Samstag, August 04, 2007

Wiedersehen

So, ich gehe jetzt ins Wochenende. Und da ich das Wochenende ohne PC verbringen werde, hier ein kleiner Fernsehtipp für Sonntag:

ZDF Fernsehgarten ab 11 Uhr

Kleiner Beitrag zur Faustball WM

Donnerstag, August 02, 2007

Nur noch 4 Tage

Hier die Schlagarten des Faustballs. Die Unterschiede bestehen darin, dass der Ball jeweils auf eine andere Weise mit der Faust getroffen wird.

Kernschlag


Hammerschlag


Rundschlag


Zum Schluss möchte ich natürlich noch darauf hinweisen, dass man nicht mit Lebensmittel spielt und ich nicht so speckige Hände habe wie sie auf dem Foto zusehen sind.

So und nun warte ich auf die Änderungen von Kollegin s.

Er kommt nach Deutschland.

Ich würde ihn sofort heiraten!

Und das neue Lied macht gute Laune.




Mein lieber Moneybrother.

Mittwoch, August 01, 2007

Jugenderinnerungen

Das muss ich festhalten. Ich weiß es, ich weiß es, ich weiß es endlich.

Kid 'N' Play war der Name. Damals in den 90zigern liebte ich die Filme mit ihnen. Wir saßen bei irgendwem zu Hause, machten uns hübsch und hüpften durch die Zimmer. Die waren lustig. Betonung liegt auf "waren".


Schlechte Qualität, aber so war das eben damals alles.



Ausschnitt House Party 3 (dieser Freestyle gefällt mir immer noch)

Hellblau mit Tierkopf

Nein, ich war es sicher nicht. Aber vielleicht könnte ihre Version ja so klingen:

Heute morgen saß mir mein persönlicher, männlicher Traummann im Zug gegenüber. Dieses Prachtexemplar in Männergestalt kann man gar nicht dicht genug an sich ran lassen, und gebannt starrte ich dieses Wesen von Kopf bis Fuß an, blieb mit meinem Blick natürlich an den üblichen verdächtigen Stellen hängen, aber auch dieser Anblick, der sich mir da bot, machte mich noch nervöser. Ich steckte mir ein Kaugummi in den Mund. Ich kontrollierte meine Frisur, mir wurde übel, denn die Schmetterlinge in meinem Bauch flogen Loopings. Ich tippte hilflos auf meinem Handy rum.

Dieser Mann trug ein hellblaues T-Shirt mit einem Hirschkopf und dem Schriftzug "kings of leon", dazu eine Jeans und so schwarzweisse Turnschuhe. Ich glaube ich konnte sowas wie "airwa..." erkennen. Auf dem Kopf trug er eine Kappe, aber mit dem Schirm nach hinten. So süß. Das ließ ihn so jungenhaft erscheinen. Er hörte auch Musik, mit diesem Teil was zurzeit gerade so modern ist. Ich weiss den Namen einfach nicht. Puh, war ich aufgeregt. Boah, mein Kaugummi musste ganz schön was aushalten.

Und nun kommen wir zu den wirklich süßen Dingen:

1.) Er hatte ein Laptop auf dem Schoß. ER tippte wie ich es immer im Büro tue. Das tolle war aber, dass er immer wieder zu mir aufblickte. Er hatte mich entdeckt. Er zitterte sogar und für einen Moment dachte ich, ich müsste ihn trösten, denn er sah so verzweifelt aus, wie er da so am Fenster kratzte. Ob ihn gerade seine Freundin verlassen hatte, und er Trost suchte? Bei mir? Ich traute mich nicht ihn anzusprechen.

2.) Er starrte auf meine Zeitung. Ich hoffe, dass er mich gleich fragen würde, ob er sie nicht mal lesen könnte. Aber er traute sich nicht. Stattdessen entdecke ich seinen kleinen Bauch. Der ist einfach so niedlich. Kurz bevor der Zug hielt entdeckte ich noch seine Napstertasche. Ob er da arbeitet? Vielleicht versuche ich mal über Google und Napster etwas rauszufinden.

Jetzt, da ich aussteigen musste - ich ging langsam - bin ich mir nicht mehr sicher, ob ich mir dieses Wesen nicht einfach eingebildet habe. Man möge mir bitte glauben:
Kein Bodybuilder aus meinem Fitnessstudio könnte jemals dieses Niveau überschreiten. Ich weiß nicht, ob dieses Wesen einen Tanga trägt, passen würde es allemal. Was ich weiß:

Er hörte Punk.

WM, WM , wir fahren zur WM




Also ich nicht, aber die Mehrheit meiner Kollegen, denn unser Verband veranstaltet die Faustball-WM 2007. Noch genau 5 Tage. Ich werde in der Geschäftsstelle sitzen und die Passstelle hüten.
Die Geschichte des Faustballs
Vom Zeitvertreib für den Adel zum Hochleistungssport


(Text wurde auf Anordnung von Kollegin s geändert)

Wann genau das Faustballspiel „erfunden“ wurde, ist nicht bekannt. Als sicher gilt jedoch, dass die Wurzeln im südlichen Teil Europas liegen, möglicherweise in Italien. Schon drei Jh. v. Chr. soll dort ein Spiel entstanden sein, bei dem eine Kugel aus Leder mit Armen und Fäusten getroffen werden musste.

Vermutlich gehört damit Faustball zu den ältesten Sportarten der Welt. Die ersten schriftlichen Aufzeichnungen erfuhr das Faustballspiel bereits im Jahre 240 n. Chr. durch Gordanius, Kaiser von Rom. 1555 schrieb Antonio Scaino die ersten Regeln für einen italienischen Volkssport, das Ballonspiel.
Im 16. Jahrhundert erlebte das Spiel eine Renaissance. Es hatte damals allerdings weniger Wettkampfcharakter, sondern galt eher als Zeitvertreib und sportlicher Ausgleich bei Adeligen und Edelleuten. Erst im Jahre 1870 führte Georg Weber den Faustballsport in Deutschland ein. Hauptsächlich von Turnern als Ballsport zum Ausgleich betrieben, galt Faustball bald als Turnersportart. 1885 wurde es in Dresden erstmalig bei einem Deutschen Turnfest vorgeführt. 1894 verfasste Georg Weber zusammen mit Dr. Heinrich Schnell das erste deutsche Regelwerk, das aus dem Ausgleichs- und Gesellschaftsspiel einen Sport mit Wettkampfcharakter machte.
In dieser Zeit verbreitete sich der Sport in die umliegenden, vor allem deutschsprachigen, Nachbarländer, und deutsche Auswanderer trugen den Sport in alle Kontinente, vor allem nach Südamerika und Südwestafrika. Und Faustball war nicht mehr länger ein Ausgleichssport für Turner, sondern eine eigenständige Sportart. Bereits 1927 beteiligten sich in Deutschland annähernd 12.000 Mannschaften am organisierten Faustballsport.
Durch die schnelle Verbreitung des Faustballspiels und die Verbesserung der Spielfertigkeiten wurden weitere Veränderungen im Regelwerk notwendig. So werden seit 1922 nicht mehr die gültigen Überschläge gezählt, sondern die von einer Mannschaft gemachten Fehler. Dadurch änderten sich Spielweise und Taktik erheblich, das Spiel wurde athletischer und dynamischer.
Als Folge der leistungsorientierten Entwicklung wurde 1960 der internationale Verband, die International Fistball Association (IFA) gegründet. Faustball ist zwar nicht olympisch, aber seit Jahren bei den World Games vertreten. Die erste Weltmeisterschaft fand 1968 in Österreich statt. Deutschland gewann im Endspiel gegen Österreich 31:25. Bereits damals waren 14.000 Zuschauer dabei – und ein deutscher Spieler, der als bester Schlagmann den Ehrenpreis erhielt. Sein Name war Fritz Pannewig – und der hat sein Talent an seine Söhne fraglos weitergegeben, denn heute stehen Niels und Jan im deutschen WM-Aufgebot.

(ein weiterer Satz, laut kollegin s, "Schnee von gestern" wurde entfernt)

Wollte ich einfach mal erzählen.

Zu den Schlagarten komme ich später.