Donnerstag, August 23, 2007

Ich war ein Punk

In der Stadt sieht man tausende von Totenköpfe an den Kleidungsstücken der jungen Menschen. Es ist ein Trend. Genauso wie die Musik. Die gewissen Trendsetter geben eine Richtung an, und verursachen dadurch eine gewisse Trendwende. Irgendwie kam mir eben im Auto der Gedanke, dass der Begriff Punk in der heutigen Zeit oft missbraucht wird, und mit folgendem verbunden wird:

Ausgefallene bunte Haarschnitte, Musik, Kleidung.

Aber Punk ist doch eigentlich was ganz anderes. Punk ist Resignation gegenüber der Allgemeinheit, oder einer Sache, die für diese Gruppe von Menschen nicht akzeptabel ist. Sie resignieren und bauen sich-im positivem Sinne- ihre eigene Welt, weil sie eben mit der vorgelebten nicht klarkommen. Welches wirklich nicht immer ins negative gehen muss.

Jetzt zu mir. Einige wenige Jahre lebte ich auch etwas in einer Resignationshaltung. Keine Angst ich war keine Punkette mit Iro, die auf der Straße ihren Hund gefüttert hat. Ich habe einfach mal so alles ignoriert was man von mir gesellschaftlich verlangt hat, oder was für dieses Alter "normal" gewesen wäre. Schneckenhaus und so.Somit kann ich doch zu recht sagen:

Ich war auch mal ein Punk.

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