Mittwoch, Oktober 31, 2007

Heute vor 7 Jahren...

...war ich frisch verliebt in einen Wiener, und hatte die bisher glücklichste Zeit in meinem Leben, meiner Mama wurde das Leben gerettet und die Expo 2000 wurde geschlossen. Es war so wundervoll. Mein Fernweh will heute einfach nicht weggehen. Es signalisiert vielleicht aber auch etwas ganz anderes. Kann mir jemand sagen wie die Lieder im Video heißen?

Schon wieder!

Fernweh. Aber ich betäube das mal mit Eis, Zeitschriften und in die Stadt gehen. Schließlich ist der Urlaub bald vorbei. Ich darf gar nicht daran denken. Und eigentlich müsste ich lernen. Aber ich lege mich jetzt mit Eis und Zeitschrift auf das Sofa, und gucke soooooooooo viele Serien bis ich nicht mehr kann. Ach ja, ich muss ja noch ein Stöckchen bearbeiten. Nachher vielleicht.

Montag, Oktober 29, 2007

Kellerkind mit Kurzzeitgedächtnis


Floohhhhhhmarkt. Ich gehe bald einige Sachen aus meinem Keller und Kleiderschrank verkaufen. Im Keller stoße ich in letzter Zeit auf so viele schöne Dinge. Heute Morgen habe ich eine alte Mappe von 1997 gefunden. Zu dieser Zeit war ich gerade in der Hotelfachausbildung. Was für tolle Technologiearbeiten. Nur schade, dass ich so ein Kurzzeitgedächtnis habe. Was ich schon mal alles wissen musste oder gewusst habe... Also wiederhole ich mal mein liebstes alkohlisches Getränk, neben dem Rotwein.

Hier einige Fragen der Arbeit:

Welche Eigenschaften soll Braugerste im Hinblick auf eine gute Bierqualität aufweisen? (ich habe diese Frage tatsächlich mal richtig beantwortet)
Antwort: Hoher Maltosegehalt, wenig Eiweiß, gute Keimfähigkeit

Welche Aussage über "untergärige Hefen" (und deren Enzyme) ist falsch?
Antwort: Sie spaltet Amylose (Stärke) in Ethanol und CO2.

Nenne sie drei englische Biertypen.
Antwort: Ale, Porter, Stout

Und dann kamen noch zwei Fragen zu Französichem Wein, Schaumwein, Champagner, Likörwein

Beschreiben Sie Aufgaben und Zusammensetzung von Fülldosage und Versanddosage.
Antwort: Dei Fülldosage kommt gleich zum Anfang der Schaumweinherstellung . Sie besteht aus 20-25g Zucker/l, in Wein gelöst und die Reinzuchthefen. Die Aufgaben besteht darin, den Druck herzustellen.
Die Versanddosage besteht aus Sacharose oder Most und bestimmt den Zuckergehalt im Schaumwein.

Welche Rebsorten werden zur Herstellung von Champagner verwendet?
Antwort: Pinot noir,Chardonnay, Pinot menieur.

Nennen Sie die weinrechtlichen Diffenzierungskriterien für französische Weine.
Antwort:
Vins de table- Tafelwein
Vins de pays- Landwein
Qualitätswein: A.O. V.D.- Vins Déliminté de Qualité Supérieure
Qualitätswein: A.O.C. - Appelation d'Origine Controlée

Wodurch unterscheiden sich die Sherryarten "Fino" und Olorose" in Herstellung, Geschmack udn Farbe?
Antwort: Fino-trockener, milder, Mandelaroma, sehr helle Farbe
Oloroso-Nussaroma, bernsteinfarben, vollmundiger
(das werde ich glatt mal wieder testen, obwohl ich Sherry hasse)

Ja, und viele Fragen mehr. Vielleicht ist es ja eine kleine Entschuldigung, dass ich mich auf die Rezeption und Reservierung spezialisiert hatte. Schade, aber das ist wie mit Filmen bei mir, was ich nicht wirklich immer brauche geht einfach nicht in mein Langzeitgedächtnis.

Samstag, Oktober 27, 2007

Ich glaube ich werde wirklich alt.

Dieses Lied hat mich schon oft zu Tränen gerührt. Freude und Trauer. Ganz oft saß ich regungslos in der Ecke und bekam glasige Augen, oder ich hüpfte glücklich über die Tanzfläche/Raum.



Ach, das ist doch....



Manchmal macht einem das Alter Spaß, nämlich dann, wenn man erkennt was man schon alles so erlebt und gehört hat.

Frechheit



Ich platze gleich. Ich gucke die Sendung, weil die liebe H. mit ihrer Rhönradgruppe dabei war, denn ansonsten würde ich längst etwas anderes sehen. Eigentlich könnten sie die Sendung gleich wieder "Deutschland sucht den Superstar" nennen. Und immer diese traurigen emotionsgeladenen Geschichten. Es langweilt mich. Kinder und Tiere gehen immer, was?! Man stumpft doch völlig ab. Mir ist schlecht. Soeben haben sie H. gezeigt, und das eine volle Sekunde. Wow! Leider hat es nicht gereicht. Die suchen doch eh nur wieder Sänger. Gäääääääähn! Ich schalte jetzt um. Die älteren Turnerladies sind weiter, weil sie wirklich toll sind. Und nun züchten wir in Deutschland auch kleine Britney Spears, die dann in 12 Jahren fertig mit sich und dem Leben sind. Wo sind die Zeiten des "Alles Nichts Oder"?

Ich werde alle bekloppten Castingshows ab heute ignorieren. Und das hat wirklich nichts mit H. zu tun. Nur um ein Gesangstalent zu finden hätten sie nicht so einen Aufstand machen sollen. Aber wozu suchen sie Supertalente, egal in welcher Form, wenn sie dann hinterher feststellen, dass zuviele Spinner auftreten, und sie dann doch alles kürzen müssen.

Donnerstag, Oktober 25, 2007

Mir hat es gefallen,...

...aber ich lache ja auch über Lukas P. und bin in Isernhagen/Altwarmbüchen gezeugt. Und ich weiss man darf die nicht vergleichen, aber es erinnert mich an alte Zeiten. Wie der Schmidt und Feuerstein. Ja ja, die alten Zeiten. Da haben wir sie wieder.

Schenkbefehl vom stilhäschen

Gerade bin ich es mal nicht, aber wenn ich es wäre würde ich mich über dieses hier sehr freuen.

Stilhäschen
sagt auch: "Wehe auch nur ein Mädchen muss sich das selber kaufen!"

Und heute Abend nicht Schmidt & Pocher verpassen. Hannover grüßt Hannover. hahahaha

Urlaubsstimmung 2

Und nun ein ganz schweres Rätsel. Wo bin ich am morgigen Freitag?


Mittwoch, Oktober 24, 2007

Zeichen der Zeit

Gerade eben komme ich von meinen Großeltern. Mein Opa war das ganze Jahr im Krankenhaus, und meine Oma hat beide Schultern gebrochen. Wir sitzen im Wohnzimmer, und plötzlich denke ich an die Zeit zurück. An die Zeit in Spanien, die erst ca. 5 Jahre her ist. Meine Oma fegte jeden Morgen mit mir die Hauseinfahrt, während mein Opa eine Stunde mit der kleinen Lola (Dackel) unterwegs war. Wir aßen gemeinsam Frühstück auf der Terasse am Pool. Danach machten wir uns entweder auf den Weg zum Strand (eine kleine gemütliche Bucht), oder wir blieben faul am Pool liegen. Mein Opa war immer sehr sportlich. Auch heute nimmt keiner an, dass er 85 Jahre alt ist. Er ist so robust. Und jetzt sitzt man da auf dem Sofa, und so langsam merkt man doch die vergangene Zeit. Beide sind blasser und klappriger. Trotzdem fühlt man sich immer noch als "die Kleine", wie mein Opa immer liebevoll schon als Kind zu mir sagte. Man ist Erwachsen fühlt sich aber doch so jung, fast wie ein Kind.

Mein Opa macht sich Sorgen, dass ich keinen Mann finden werde, und somit keine Kinder habe. Meine Mutter trifft das sehr, denn sie will nicht das mich irgendwer unter Druck setzt. Ach, die Familie. Ich liebe sie alle so sehr. Meine Mutter wird den gleichen Weg gehen, und irgendwann nach Spanien gehen. Ich freue mich. Vielleicht gehe ich ja mit in den Süden. Auf jeden Fall wird es Südlicher, und wenn es nur das Allgäu ist.

Dienstag, Oktober 23, 2007

Urlaubsstimmung

Wer hat denn da geschlafen?

Das schlimme an der ganzen Sache ist, dass es wieder die Kleinen trifft. Ausgabensperre für alle Kader unterhalb des Weltcups. Es scheint als habe der DSV einen kleinen Sommerschlaf gehalten, oder wie kann man seit Mai von der Rechtefrage wissen, aber nichts unternehmen. Jetzt sind sie aber aufgewacht so kurz vor der Saison. GUTEN MORGEN LIEBER DSV!

Vielleicht waren sie auch einfach zu selbstbewusst. Das kann auch ganz schnell nach hinten losgehen. Da hat doch der DSV mal eben nicht den Vertragsentwurf der neuen Rechtefirma Infront Sports & Media, dem abgelaufenden Vertragsparnter RTL vorgelegt. Die haben nämlich ein"Matching Offer Right", welches besagt, dass sie einen Vertragsentwurf einsehen dürfen, damit sie gegebenenfalls überbieten können. Der DSV ist da anderer Meinung. Diese Vertragsklausel würde nicht mehr existieren.

Herrlich. Alle Weltcups in Deutschland stehen in den Sternen. Auch wenn die Vier Schanzen Tournee irgendwie stattfinden wird, die nicht so großen und erfolgreichen Disziplinen sind die Leidtragenden.

Montag, Oktober 22, 2007

16:09

Lasagne im Ofen.
Streuselkuchen im Mund.



Juhu, Urlaub.

11:57

Ich werde jetzt meine beste und schwangere Freundin nach über einem Jahr besuchen.


Juhu, Urlaub.

11:27

Ich gehe dann mal duschen.


Juhu, Urlaub.

Samstag, Oktober 20, 2007

Der Charme einer anderen Generation

Pflichtbewusst habe ich eben meine Formulare für die staatlichen Zuschüsse der Riester Rente zur Post gebracht. Da darf man sich ja belohnen. Also ab in den Supermarkt. Und da standen sie auch schon vor mir und einem exotischen Früchtestand. Das kleine süße Rentnerpaar. Sie diskutierten über die ihnen unbekannten Leckereien, erblickten mich und schon war ich gefangen.

Sie: Können Sie uns bitte mal erklären wie man eine Mango verzehrt?

Ich: (am Erklären)

Er: Danke sehr junge Dame.

Ich: Gerne.

Da fühlte man sich gleich beflügelt. Die Sonne scheint, in den Alpen schneit es, Riester Rente geht seinen Weg, und ich habe für heute die erste gute Tat vollbracht.

Das war aber noch nicht alles. Ich hatte ja schon einmal an anderer Stelle erwähnt, dass ältere Menschen voll auf mich abfahren. Da können noch so viele Menschen um mich rum stehen, ich werde angesprochen. Ich stehe also vor den Zucchinis(mein Lieblingsgemüse), als plötzlich das liebe ältere Ehepaar wieder hinter mir steht. Sie wollten Gurken einkaufen. Sie erteilt ihm den Auftrag vier Gurken einzupacken. Und jetzt kommt er wieder:

"Mache ich, und ich packe die junge Frau hier gleich mit ein, damit sie uns die Mangos zubereiten kann"

Großartig. Ich liebe diese Generation. Diese Mischung aus Freundlichkeit und diskretem Flirten. Ich befürchte es liegt am Alter, denn wenn ich mir vorstelle ein 38 jähriger Mann würde so etwas zu mir sagen....

Trotzdem diesen Humor kenne ich. Der ist mir so vertraut wie kein Anderer. Das ist eben diese Generation, die meines Opas.

PS: Heute Abend mal den Dieter ertragen. Meine beste und liebste Mitauszubildende ist heute hoffentlich mit ihrer Rhönradgruppe zu sehen. Was die Sendung angeht...Ihr werdet es noch merken. Wir regen uns nicht mehr auf.

Freitag, Oktober 19, 2007

Mitteilung

URLAUB
(Und wer lädt mich jetzt ein? Das erste Mal Urlaub ohne Ziel, weil weniger Geld, weil Umschulung)

Donnerstag, Oktober 18, 2007

Hey Du!

Jetzt ist er mal an der Reihe. Zweimal hat er es schon aus Trost für mich eingestellt. Der verständnisvollste Mensch, den ich auf dieser Welt je kennengelernt habe. Der, der trotz allem immer an das Gute glaubt.

Hör genau hin, mein Lieber!


Mittwoch, Oktober 17, 2007

Neulich im Chat....

...mit Nerdcore René! Juhu, ich habe eben gerade mal wieder einen Link gesetzt. hihi ;)

Dienstag, Oktober 16, 2007

Geli und ich



Vor gefühlten hundert Jahren erzählte mir ein Vater, dass schwangere Frauen komisch reagieren. Er hatte wie so oft recht. Ich rief sie einfach an. Ich machte mir große Sorgen, die tatsächlich auch berechtigt waren. Sie hat eine schwere Schwangerschaft, und zudem noch andere gesundheitliche Probleme in ihrer Familie. Nach dem Telefonat bin ich dann mal wieder in den Keller gegangen, und habe den tollsten Fund des Jahres gemacht. Meine Mutter hatte uns damals immer Überweisungsscheine zur kassenzahnärztlichen Behandlung mitgebracht. Wir setzten daraufhin unsere Puppen auf den Stuhl und spielten Zahnarzt. Könnt ihr das Datum lesen? Das ist doch toll oder? Ein Jahr später habe ich mein erstes Tape aufgenommen. Das heisst, dass ich neben Puppen Kassetten aufgenommen habe.

Jetzt denke ich eigentlich täglich an Geli. Damals schwärmten wir für unsere erste Gruppe. Das war A-ha. Geli ist drei Jahre älter als ich, doch sie spielte mit mir wie mit gleichaltrigem Mädchen. Ich weiss noch genau, wie wir immer A-ha nachgespielt hatten. Ich besaß so eine (die gibt es immer noch bei Mama im Bastelkeller) Coca Cola Riesentonne. Das war unser Schlagzeug. So könnte ich jetzt viele Geschichten von uns erzählen. Aber ein Lied möchte ich ihr jetzt gerne widmen, und ihr wünschen, dass alles gut verläuft, damit bald alle gesund und munter das neue Leben genießen können, auf das ich mich selber auch freue. Ich habe bewusst dieses Lied gewählt, weil wir dieses stundenlang im Dunkeln gehört haben, und mit dem Schatten an der Wand gespielt haben.

Meine längste und beste Freundin wird Mama.

Falls ich euch langweile...

Es war ein wunderschöner Tag mit kollegin s., die mir jetzt ihre etwas besseren Fotos zur Verfügung stellt.







Pressemitteilung

Frau S. wird am 05.März 2008 um 11 Uhr ihre Zwischenprüfung absolvieren. Dies teilte uns heute Frau K. von der IHK mit. Die Details werden 4 - 6 Wochen vor dem Prüfungstermin bekannt gegeben.

Sonntag, Oktober 14, 2007

Donnerstag, Oktober 11, 2007

Gedanken zur Mittagspause

Da läuft man so los, weil man die Mittagspause mal nicht im Büro verbringen möchte, und schon kommen 83475849 Gedanken in einem auf. Ich flaniere also die Georgsstraße entlang, und gucke in die teuren Schaufenster. Gehe in die Geschäfte, und passe heute so gar nicht auf diese Meile mit meinem grünen Parker und dem lockeren Schal. In jedem Geschäft frage ich mich, ob ich die Gegenstände, die ich für schön und im ersten Moment als habenswert empfinden auch wirklich brauchen würde. Und ich sage mir: Ich brauche nichts von diesen Dingen! Ich beobachte diese Einheitsfrauen, die mal wieder ihre Stiefel über der Hose tragen, ein kleines Handtäschchen um das Handgelenk, und mit ihrem schweren Parfümeriekettenduft meine Geruchsnerven, die lieber die Herbstluft riechen würden,betäuben. Das ist mir an einigen Wochenenden bei uns im Wald schon aufgefallen. Ich gehe in den Wald (besonders im Herbst), um den Wandel der Natur zu erleben. Ich liebe den Duft des feuchten Laubes und Moos. Dieses Jahr habe ich sogar Blätter gesammelt. Ich radel durch den Wald und genieße die Lichtspiele zwischen den Bäumen, und hole tief Luft, und muss husten. Da kommen sie in Scharen auf ihren Rädern oder auch als Fußgänger. Ich habe nichts gegen hübschgemachte Menschen, aber müssen die sich in der Natur ständig so zudieseln. Ich bin fast der Meinung, dass sich manche Menschen einfach nicht finden, weil sie sich nicht riechen können, denn sie riechen nur nach unnatürlichen Düften.

Ich bin immer noch auf der Georgstraße. Hier auf der teuren Geschäftsmeile hetzen ständig Männer in Anzügen an mir vorbei. Sie telefonieren mit ihrem Super-Multi-Funktionshandy und gucken dabei so wichtig, dass sie natürlich erwarten, dass ich aus dem Weg gehe, nicht sie, die eigentlich im Weg stehen. Viele Frauen stehen auf Männer in Anzügen. Ich stelle mir diese Männer immer in Muttis Frottischlafanzug vor, und schon sieht die Sache anders aus. Muss ich ja keinem erklären, dass man in einer Uniform schon gleich viel kompetenter und wichtiger aussieht. Auf mich macht die ganze Klamotte keinen Eindruck. Und was diese Leute beruflich auf die Reihe bekommen, macht auf mich auch keinen Eindruck mehr. Sicher ist das wichtig, aber es zählt etwas anderes.Die Wärme zählt.

Ich bin nämlich immer noch auf der Georgstraße. Und da steht er mit seinem 96 Cap und einem Schild in der Hand. Der ältere Herr sieht fröhlich und ausgeglichen aus. Er hatte mich wohl schon auf dem Hinweg gesehen, denn jetzt auf dem Rückweg sieht er mich an, lächelt und fragt: Hatten Sie eine nette Pause? Ich lächel zurück und beantworte ihm seine Frage und wünsche ihm einen schönen Tag. Er freut sich und wünscht ihn mir auch. Ich gehe weiter mit der Vorstellung einfach irgendeinen Anzugträger nach seiner Mittagspause zu fragen. Wie würde er wohl antworten? Ich mache es natürlich nicht. Aber das erinnert mich an gestern Morgen.

Ich bin nicht mehr auf der Georgstraße. Gestern Morgen fuhr ich auf dem Weg zur Arbeit bei meiner Bank vorbei, um etwas Geld abzuheben. Ich parkte, und vor mir stand ein VW Bus mit zwei Männern, die die Fensterscheiben putzten. Sie waren ca. 50 Jahre alt. Beide grüßten freundlich und erzählten im Spaß, dass sie schon lange kein Geld mehr bekommen würden, und ich bestimmt auch nicht. Als ich wieder auf der Straße war, kamen noch zwei bis fünf lustige Sprüche, und natürlich die besten Wünsche für den gerade begonnenen Tag.

Und somit wünsche ich auch allen Menschen da draußen einen schönen Tag.

Montag, Oktober 08, 2007

Viva Con Agua

Juhu, bald habe ich Urlaub und Clueso spielt für Viva Con Agua ein Benefizkonzert in Osnabrück. Alles in meinem Urlaub. Da kann ich Hamburg udn Osnabrück doch gleich verbinden? Aber Köln lockt auch. Wo soll ich nur hin?

Und das neue Lied ist so schön fröhlich.

Video zur Single LaLa

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Sonntag, Oktober 07, 2007

Glaube ich eigentlich?

Auf der Suche nach einem Foto wühlte ich heute im Keller meine Kisten durch, und entdeckte was ganz anderes. Mein Konfirmationsheft. Neugierig blätterte ich das Heft durch, und konnte mir ein Grinsen nicht verkneifen. Lauter lustige Malereien, die in mir aber eine wichtige Frage aufkommen lassen. Glaube ich eigentlich an Gott?


Im Kindergarten und in der Grundschule hatte ich eine Kinderbibel. Dort wurden mir die Geschichten von Weihnachten, Ostern und Pfingsten erklärt. Als Kind kann man eh nicht viel damit anfangen und lernt das einfach mal. Die Geschenke sind interessanter. Schon ziemlich schnell nach der Grundschule gab es keinen Religionsunterricht mehr, stattdessen Werte und Normen. Dieser Unterricht hatte dann nicht mehr viel mit Jesus, Moses, Lukas und Johannes zu tun. Dort wurden aktuelle gesellschaftliche Themen erklärt und besprochen. Dann kam die Konfirmationszeit, denn mit 14 ist man in der Kirche so gut wie Volljährig, und kann sich jetzt für oder gegen die Kirche entscheiden. Auch ich bestätigte meinen christlichen Glauben mit dem Glaubensbekenntnis. Damals natürlich immer das Geld im Kopf. Heute würde ich mich schämen, und alles überdenken. Aber damals wurde jeder konfirmiert. So zog ich die Sache durch, aber beeindruckt hat mich die Kirche nie. Vielleicht lag es auch am Gebäude, denn einen Eindruck hinterlässt bei mir nur wirklich etwas was mich berührt. Unsere Kirche war fast ein Gemeindesaal. Es war eine Qual, jeden zweiten Sonntag zum Gottesdienst zu gehen. Mein einziger Vorteil war, dass die Kirche zwei Minuten von unserem Haus entfernt war. Die Lieder fand ich immer alle sehr traurig, und die etwas fröhlichen sehr komisch.



Jetzt war ich also getauft und konfirmiert. Dann war ich eine ganze Zeit lang nicht mehr in der Kirche. Wenn ich ehrlich bin, weiß ich auch warum. Ich konnte mir einfach nicht vorstellen, dass mir alte Geschichten aus der Bibel helfen sollen. Sie beeindruckten mich so wenig wie die Orgelmusik. Mir machen noch heute Geschichten aus der Gegenwart oder der gerade vergangenen Zeit Mut. Bis zu dem Tod meines Vaters habe ich mir im erwachsenen Alter auch nie über einen Gott Gedanken gemacht. Ich glaube, dass da irgendwas ist, aber was kann ich nicht sagen. Als Kind habe ich jeden Abend im Bett mit meiner Mutter gebetet. Das typische Kindergebet:

Ich bin klein, mein Herz ist rein, soll niemand drin wohnen als Jesus allein. Amen

In wirklich ernsten Situationen, die meine Familie betreffen , formuliere ich immer etwas gedanklich. Manchmal fast flehend. Und einen Satz sage ich immer wieder, damit ich hinterher ein gutes Gewissen haben kann. Glaube ich somit an Gott? Kann ich nur an mich glauben, wenn ich christlich bin?

Seit ich Yoga mache beschäftige ich mich auch mit dem Buddhismus. Viele Sachen sagen mir zu, aber nicht alle. Als ich im Jahr 2001 seit langer Zeit mal wieder in Bayern war, besuchte ich nach langer Zeit eine Kirche. Ich war beeindruckt und gerührt zugleich. Ich spürte etwas wie Ehrfurcht und Respekt. In Wien steigerte sich das ganze dann noch einwenig. Ich besuchte in Hamburg den Michel, und dort wurde klar, dass ich irgendwann auch kirchlich heiraten will. Als ich im Jahr 2005 mit einer Freundin nach Oberstdorf fuhr, wanderten wir sehr viel. Dort erklärte sie mir den Kreuzweg mit den 12 Stationen am Wegesrand. Wir besuchten die kleinen Kapellen, und ich fühlte mich so wohl wie schon lange nicht mehr.



Was soll ich sagen? Glaube ich? Sicher werde ich an irgendwas glauben. Aber ich lasse mich wie immer nicht auf nur eine Sache ein. Ich bin nicht total evangelisch. Wie sagt man heute: Patchwork.


Bemaltes Konfirmationsheft


Langeweile


Haha, mein einzigster Pulli dieser Art. Hip Hop hören und diesen Pulli tragen...Wie geht das? Aber ich habe damals ja auch Depeche Mode + Hip Hop gehört. Diese Rechnung von 1990 habe ich im Heft gefunden. Kann ich den noch umtauschen? hihi

Freitag, Oktober 05, 2007

Der romantischste Kuss

Feierabend! Ich habe ein neues Lieblingsritual. Ich komme nach Hause und sehe mir die Wolken an. Das ist so wunderbar entspannend und es träumt sich so schön dahin. Seit ich letzte Woche einen Anruf aus dem Allgäu bekam, denke ich immer wieder an ein Wochenende vor 4 Jahren zurück.

Es ist eine verschneite Nacht und wir abschieden uns vor der Tür einer Kneipe. Der kleiner Ort ist um diese Zeit schon still, nur unten wird noch laute Musik gespielt. Wir hatten uns am Vormittag kennengelernt und für den Abend verabredet. Seine Freunde waren schon vorgefahren, er würde am nächsten Morgen folgen. Meine Freundinnen und ich hatten einfach spontan um eine Nacht verlängert. Wie es der Zufall will bekam ich ein Einzelzimmer, die zwei anderen Mädels ein Doppelzimmer. Nach einem sechsstündigem Gespräch standen wir uns gegenüber und keiner wollte sich verabschieden. Es war bitterkalt. Schüchtern standen sich eine 27jährige Frau und ein 34jähriger Mann gegenüber. Mein Hotel lag am anderen Ende des Ortes, so dass ich einen langen Fußweg vor mir hatte. Er konnte mich nicht mehr fahren, da er irgendwas Hochprozentiges getrunken hatte. Wir versprachen uns den Kontakt aufrecht zu erhalten und gaben uns schüchtern einen Kuss. Er ging. Ich holte mein Handy aus der Tasche und versuchte ein Taxi zu rufen. Die Zentrale ging ran, und meinte das es kein Taxi mehr geben würde. Ich ging wieder runter in die Kneipe, in der Hoffnung irgendwen zu finden, der mich zum Hotel fahren könnte. Natürlich war keiner mehr mit dem Auto da. Der nette Schweizer fragte mich nur kurz : " Wo hast du denn W. gelassen?"

Völlig durchgefroren und müde rief ich ihn an. Er schon längst in seinem Hotel angekommen, überlegte nicht lange, schnappte sich den Autoschlüssel und 5 Minuten später stand er vor mir. Die Schweizer fragten, ob wir sie ein Stück mitnehmen könnten, aber er verneinte. Wir fühlten beide die Erleichterung, dass wir uns noch einmal sehen konnten, und wenn es nur für diesen einen kurzen Weg war. Und dann sprach er es auch schon aus: Ich bin froh, dass ich dich zum Hotel fahren kann, dann darf ich dich vielleicht noch einmal küssen. Ich sah ihn an und lächelte.

Vor dem Hotel ließ er den Motor laufen und wir küssten uns, und küssten uns, und küssten uns, und küssten uns. Bis ich ihn fragte, ob er denn nicht mal den Motor ausstellen wolle. Er tat es. Wir küssten, küssten und küssten, und verschlangen uns fast. Noch nie hatte ich so geküsst. Da musste ich erst 27 Jahre alt werden. Irgendwann parkte er das Auto um, damit wir nicht mitten vor dem Eingang standen. Völlig unerwartet beichtete er mir eine Wette. Er hatte mit seinem Kollegen gewettet, dass er es schaffen würde 1 Jahr keine Frau anzufassen . Somit hätte er verloren. Wir küssten uns wild und innig. Ich wusste das er ein Mensch ist, der eigentlich nicht viel über Gefühle spricht, und auch nicht romantisch veranlagt ist. Doch in dieser Nacht im Auto erzählte er was von Feuerwerk in ihm. Ich war unsicher aber voller Sehnsucht nach Zärtlichkeit. Natürlich gingen wir ins Hotelzimmer, aber wir kuschelten nur. Beide wollten nicht mehr, denn es hätte die Stimmung kaputt gemacht. Es war weich, zärtlich und ruhig. Wir rechneten die Kilometer zwischen uns aus, und überlegten wann wir uns wiedersehen könnten. Dieses war so gut wie unmöglich in den kommenden Monaten, da er ständig unterwegs war. Um sieben Uhr verließ er das Zimmer, er musste um acht beim Frühstück sein. Er bestand auf einen Anruf oder SMS von zu Hause aus.

Im Zug schlief ich ein. Ich sah aus wie der Tod persönlich. Zwei Tage später bekam ich eine SMS aus der Ferne von ihm. Wir behielten Kontakt, bis ich sogar eine Woche bei ihm verbrachte, aber die Entfernung war einfach so groß. Damals war ich noch an meinem alten Job gebunden. Außerdem erlitt er das gleiche Schicksal, welches ich Jahre zuvor schon erleben musste. Sein Vater verstarb nach schwerer Krankheit. Als ich ihn das letzte Mal sah, fragten wir uns was das zwischen uns war. Wir können es uns bis heute nicht erklären. Noch immer trage ich ab und an sein T-Shirt zum Schlafen, aber sein Haarband liegt in irgendeiner Schublade.

Einmal sagte er zu mir: S. , ich werde eh einsam mit einem Hund alt werden.
Ich glaube ihm das, denn er ist manchmal einfach so ein Einzelgänger, auch wenn er sich insgeheim eine Familie wünscht.

Die Wahrheit Ist Man Hat Uns Nichts Getan

wir wussten was kommt, wir würden nichts verpassen
und wir nahmen uns das recht, den raum zu verlassen
da sind andere gekommen, die unsere plätze einnahmen
wir hatten das gefühl, dass sie besser aussahen

wir können wählen, haben möglichkeiten:
zwischen pizzabelag und programme umschalten
die gute nachricht, der kleine erfolg:
unsere eltern dürfen doch die wohnung behalten

drei erfahrungen später
fünf geplatzte träume
und gut und gerne
ein verlorener glaube
es war egal was alle sagten
und egal ob wir es einsahen
die ganze wahrheit ist
man hat uns nichts getan

das gute und das schlechte und von beidem zuviel
die tür, die jetzt auf geht und die hinter uns zufällt
die fehlende hand, die deine nicht hält
die wahrheit ist, man hat uns nichts getan

wir hatten die zeit und konnten überlegen
und entscheiden uns dafür oder dagegen
da sind stunden vergangen mit dem blick an die wand
die entscheidung lag dann nicht mehr in unserer hand

wir können wählen zwischen war und ist
wenn wir gehen, besteht die hoffnung, dass uns jemand vermisst
die ganze wahrheit, wenn ich mich entferne:
vermisst die sonne etwa den mond und die sterne?

drei enttäuschungen weiter
fünf zerstörte hoffnungen
und gut und gerne
ein verlorener glaube
es war egal was alle sagten
und egal ob wir es einsahen
die ganze wahrheit ist
man hat uns nichts getan

das gute und das schlechte und von beidem zuviel
die tür, die jetzt auf geht und die hinter uns zufällt
die fehlende hand, die deine nicht hält
die wahrheit ist, man hat uns nichts getan

das recht bei den guten und die schuld bei den anderen
die fehlende kraft, die richtung zu ändern
nicht das was einem fehlt, sondern das was man hat
die wahrheit ist, man hat uns nichts getan




Kettcar, 2005

Donnerstag, Oktober 04, 2007

Nimm Zwei, Nimm Zwei


Mein bester Freund und ich

Mittwoch, Oktober 03, 2007

Zeitzeugen

"Hamburg damals" läuft gerade auf dem Dritten. Herrlich. Punkrock kommt nach Hamburg. Die Zeitzeugen erzählen, dass Rock schon normalisiert war, und deshalb was Neues her musste. Die Punks hätten genauer auf die Realität geguckt, und ihre Art gefunden damit umzugehen. St Pauli besiegt den HSV. 1979 ein bitterer Winter. Charles Bukowski hatte seine erste und einzige Lesung in Hamburg im Jahr 1978. Vietnamflüchtlinge in Hamburg. 1979 Stolzenberg Skandal. Und so weiter....

Lied des Tages

Sonst nicht mein Fall, aber hier kann ich selbst nicht nein sagen.
Und nun stellen sich bitte alle dazu und singen ordentlich mit.

Montag, Oktober 01, 2007

Hoppsasa

Jetzt wird es schwer. Ich muss so unauffällig wie möglich schreiben. Vor ungefähr drei Wochen hatte ich für mich eine schwere Aufgabe zu erfüllen. Ich musste in eine Kleinstadt ca. eine Stunde von meinem Heimatort entfernt, um in einer Turnhalle eine wichtige Sache zu erkunden. So stieg ich an meinem eigentlich freien Tag in den Zug, denn ich hasse es selber Autobahn zu fahren. Ich war stolz den günstigsten Fahrpreis für Hin- und Rückfahrt ausgehandelt zu haben. Setzte mich mit der Zeitung in den Zug und fuhr ins südliche Niedersachsen. Am Ankunftsbahnhof studierte ich noch einmal die Wegbeschreibung, die doch etwas undurchsichtig war. Ich kann mit gutem Gewissen sagen, dass ich einen klasse Orientierungssinn habe, den mir ein Mann angeeignet hat. An diesem Morgen war ich überfordert. Ich holte mir Rat bei einem Taxifahrer. Der erklärte mir fünfmal den Weg so schnell, dass ich mir die ersten zwei Straßen merken wollte. Ich lief los. Das war ein großer Fehler, denn in dieser Kleinstadt waren an einem Samstag um 09.30 Uhr verständlicherweise wenig bis niemand auf der Straße zusehen. Wütend stand ich hilflos auf der Straße und wartete auf Autos oder Menschen. Es kam ein Auto. Ich fragte nach der Halle oder Schule. Keiner wusste Bescheid. Das wiederholte sich noch einige Male, bis mir ein aus dem Nichts kommender Fußgänger den Weg weiter erklären konnte. Ich war wieder etwas besser gestimmt, und pfiff durch die frische Luft. Ich sammelte die ersten Kastanien oder schoss sie durch die Gegend. Huch, wo muss ich denn jetzt lang? Rechts oder Links? Da ist ein Bäcker, da gehe ich mal rein. Ich kaufte mir einen Heidesand und lief selbstbewusst den empfohlenden Weg der Verkäuferinnen. Da war eine Schule, aber es war die Falsche. Es war jetzt schon 09.50 Uhr. Ich musste um 10 Uhr dort sein. Ich war sauer. Wieder kein Mensch weit und breit. Jetzt fing ich laut an zu fluchen. Jetzt kam mir der Taxifahrer vom Bahnhof entgegen. Dieser W****** fuhr einfach an mir vorbei. Irgendwann stand dann durch Zufall eine Dame im Vorgarten, die tatsächlich wusste wo ich hinmusste. 10.05 Uhr erreichte ich die Halle.

Ich betrat den Vorraum, ging um die Ecke und dann begann ein lustiger Tag. Erstmal war kein Platz mehr frei. Die U-Form war schon ausgebucht. Ich quetschte mich irgendwo dazwischen. Ich guckte mich um. Frauen, alles nur Frauen. Sie waren dick, dünn, alt, jung... Die Theorie begann, und mir war langweilig. Es war schon interessant über Muskeln und über den richtigen Auffbau der Muskeln zu erfahren, aber so früh am Morgen kann das sehr anstrengend sein. Nach 1.5 Std ging es dann in den praktischen Teil über. Umziehen und in den kleinen Tanzsaal. Beim Umziehen hatte sich schnell eine Sympathie zu einer jungen Frau entwickelt, die in der Nacht zuvor ordentlich gefeiert hatte. Puh, ich war erleichtert, denn ich absolvierte den Kurs mit Übungsleiter, Trainern etc. Der Leistungsdruck war also hoch. Wir reihten uns ganz hinten ein. Und dann ging es auch schon los.
Wir mussten uns aufwärmen. Die Musik ging los,die Kurzleiterin mit Mikro am Ohr. Und nun kamen die typischen Aerobicdingens, und mit ihnen meine Koordinationsschwierigkeiten. Zunächst dieses alberne "mit dem Po gewackel auf der Stelle laufen" versetzte mich innerlich in einen Lachkrampf. Ich schämte mich für mich selber. Wie kann man sich als Frau tuntig fühlen? Eine Runde wackelnd auf der Stelle laufen! Es wurde dann aber noch toller. Dann ging es los. Diagonal, seitlicher Step nach vorne, hinten , Arme in die Luft. So, und nun war Schluss. Ich wusste nicht mehr wo mein linker Arm war, denn vor mir war ein Spiegel, eine weitere Kursteilnehmerin und die Kursleiterin, die mir ja auch spiegelverkehrt gegenüber stand. Ich wusste nicht mehr wo ich hingucken sollte. Respekt vor allen jungen Leuten, die Meister Detlef überstanden haben. Ich kam dann irgendwann auch in den Rhythmus, doch da waren wir natürlich mit dem Aufwärmen fertig. Dann ging es in die eigentlichen Übungen, die mir dank meines Yogas keine großen Probleme bereiteten.

Aber wenn man zu einer Sache überhaupt keine Lust hat, und den ganzen Samstag mit vier praktischen Trainingsstunden und den Rest Theorie verbringen muss, sucht man sich schnell einen Zeitvertreib. Ich beobachtete die anderen Kursteilnehmerinnen. Alles was das Herz begehrt. Am meisten fiel mir aber eine Frau von 180 cm auf. Sie hatte wirklich eine super Figur, und saß immer kerzengerade auf dem Stuhl und Fußboden. Ihre Haare waren kurz mit einer leichten Föhnwelle, wie damals in den 80zigern. Die Haut war rein und blass und sie trug kleine Ohrringe. Wenn man sie ansah, kam das Gefühl hoch, dass sie ihr Bett schon fünf Minuten vor dem Aufstehen gemacht hatte. Sie hat bestimmt auch eine Tagesdecke. Bei manchen Frauen fragte ich mich, warum sie so rund waren? Das passt für mich immer noch nicht. Sport und wirklich sichtbares Übergewicht. Ich weiss, dass es manchmal nicht immer am Essen liegt, aber wenn man ehrlich ist, fragt man sich das automatisch immer. Desweiteren gab es eine Frau, die wohl sehr engagiert im Verein arbeitet und jedes neue Gerät oder jeden neuen Kurstyp kannte. Ich war still und erfüllte meinen Auftrag, von dem keiner der Menschen dort wusste. Das war schon anstrengend genug.

Nach der Mittagspause ging es erstmal mit der Theorie weiter. Es wurde besprochen, was wir soeben praktisch ausprobiert hatten. Die Frau der Ordnung fragte und fragte und fragte..... Ich schlief ein. Mich interessierte das nur ansatzweise. Die eigentlichen Übungen an dem Gerät (welches ich euch vielleicht noch irgendwann mal zeige) machte mir Spaß, denn ich bemerkte die Muskeln, die man sonst seltener oder anders trainiert. Irgendwann kam dann der nächste praktische Teil. Ich war aufgeregt, denn ich wusste Aerobic war der Aufwärmer. Diesmal zu einem Dancefloorsound. Ich wette mit euch, ihr hättet köstlich über mich gelacht. Es ging schon wieder los. Vor dem Spiegel den linken Arm ans rechte Knie und dazu im Aerobicstyle nach links und rechts zappeln. Wie immer, ich kam so langsam mit mir und meinem Körper klar, da waren wir fertig....

Was wollte ich jetzt eigentlich erzählen? Keine Ahnung. So und da müsst ihr jetzt auch durch :


Diese Version hat mich am Meisten zum schmunzeln gebracht. Alle anderen waren zu albern. Und hier sind die Passanten besonders toll.