Donnerstag, Januar 31, 2008

Mittwoch, Januar 30, 2008

Nur mal so

Bei ca. 80 Überweisungen für unser Verbandsmagazin pro Tag kommen doch einige auf die Idee keine Rechnungsnummer oder Kundennummer anzugeben. Welch ein Spaß! Ich klebe dann mal zwischen den Ablageordnern und dem Datenprogramm.

Beispiel: Sport und Gesundheit e.V. (ah, der Verein !)

Liebe Frau Holle,

bitte schüttel doch mal deine Betten, damit ich in den Harz fahren kann. Danke.

Montag, Januar 28, 2008

Gemütlichkeit

Warum könnte man gerade in diesem Moment, wo man zu einer Geburtstagfeier eingeladen ist, einfach ins Bett springen und schlafen? Und gerade in diesem Moment könnte ich eine Visagistin und einen Chauffeur gebrauchen. Aber das wird ja wieder nichts, da ich ja heute auch mit meinem eigenen Rechenzentrum auskommen musste.

Silvester Jahrmarkt 1996/97

Da ich bald Zwischenprüfung meiner dritten Ausbildung habe, denke ich oft an meine Hotelzeit zurück. Aus diesem Grund habe ich mir mein altes Berichtsheft rausgesucht, und möchte euch folgenden Bericht über eine Silvestergala aufschreiben:

ACHTUNG DER TEXT IST ALT!!!!! ORIGINALTEXT AUS MEINEM BERICHTSHEFT 1997

Wie letztes Jahr fand bei uns im Holiday Inn eine große Silvesterfeier statt. Das Motto war "Silvester Jahrmarkt". Schon Tage vorher haben wir mit den Vorbereitungen begonnen. Da keine Tagungen stattgefunden haben, konnten wir den Saal vorbereiten (1. Wiederholung). Der Saal besteht aus 4 Tagungsräumen: Barcelona, Nizza, Monaco und Neapel. Wenn man die Tagungsräume mit den Trennwänden aufmacht, erhält man den Saal Europa mit 392 m². Dort haben wir die ersten 19 Tische mit 7-10 Stühlen plaziert. Überall wurde der Saal mit rot- weißen Girlanden und Luftschlangen geschmückt. Nun haben wir angefangen die Tische für das 5-Gänge-Menue einzudecken.
Am Abend für Silvester haben wir für die weiteren Gäste auch das Restaurant geschmückt und eingedeckt. In der Lounge wurde von einer Firma ein Dosenwurfstand udn ein Glücksrad aufgestellt. Es wurde auch ein Tisch mit vielen Preisen für die Tombula vorbereitet. Die Lounge und der Bankettgang wurden auch festlich mit Girlanden udn Luftschlangen behängt. Als Tischschmuck hat die Gärtnerei schöne Blumengestecke geliefert. Dazu haben wir Konfetti und Knallbonbons auf die Tische verteilt. Die Getränkebuffets für den Saal und für das Restaurant mussten auch vorbereitet werden. Wir holten die Weine, Sekt und Champagner aus dem Weinkeller und dem Kühlhaus, und stellten alles am Buffet kalt. Die Bierfässer wurden noch einmal überprüft.
Am 31.12.96 begann mein Dienst um 16 Uhr. Alle Mitarbeiter trugen ein weißes T-Shirt mit dem Aufdruck eines Karussells, eine rote Schürze udn eine dunkle Jeans. Servicetische wurden aufgestellt und mit Sektkühlern, Aschenbecher, Streichhölzern, Handservietten und Kellnermessern bestückt. Im Bankettgang stand eine Bude zum Luftballonpfeilschießen, wo wir noch ein Menge Luftballons aufgeblasen haben.
Jetzt konnte es losgehen. Ich habe 2 Tische mit je 9 Personen zugeteilt bekommen. Zum Aufwärmen und Begrüßung bekamen die Gäste in der Lounge heißen Glühwein, Sekt und andere Getränke. Um 18.30 Uhr war dann Einlass. Ich stellte mich meinen Gästen mit Namen vor, und fragte die ersten Getränke ab. Jedes Pärchen bekam beim Einchecken an der Rezeption eine Verzehrkarte. In die mussten alle Kellner die Getränke notieren. Um 19.15 Uhr haben wir begonnen die Vorspeise zu servieren. Zwischen den einzelnen Gängen hat das Comedy Duo "Double Trouble" seine lustigen Auftritte gehabt. Auch eine Liveband hat die Gäste unterhalten und zum Tanzen aufgefordert. Die Stimmung war super und die Gäste sehr nett. Um 23 Uhr habe ich meine Gäste gefragt, welchen Sekt oder Champagner sie um 0 Uhr haben wollen. In der Lounge konnten die Gäste wie auf einem Jahrmarkt Popcorn verzehren. Kurz vor 0 Uhr stellte ich den Sekt und Champagner zu den Gästen. Ich fragte auch ob sie ihn selber öffnen wollen. Alle machten die Flaschen selber auf, weil sie sich den Spaß nicht nehmen wollten. Um 0 Uhr zündeten wir das große Feuerwerk vor dem Hotel.
Am frühen Morgen als die Gäste gingen, mussten sie bei uns ihre Verzehrkarte abgeben, damit wir sie zur Rezeption weiterleiten konnten. Nach der langen Nacht musste dann noch aufgeräumt und für das Frühstück eingedeckt werden.

Super Text! Ich war jung und brauchte die Ausbildung. Und ganz schnell wird mir klar, warum ich mich in Richtung Rezeption orientiert habe. Tellerträger war für mich nie ein großer Spaß! Große Sorgen macht mir aber die Unterzeichung der Ausbilder. Haben die den schlechten Text wirklich gelesen?


So sah dieser Text aus.


Am Ende der Ausbildung nahm ich die Zusatzberichte nicht mehr ganz so ernst und kritzelte einen Cocktail rein.

Sonntag, Januar 27, 2008

13:36 Uhr Ich war wählen



So, auch der Sturm hat mir nicht meine Entscheidung aus dem Hirn gepustet. Ich habe gewählt, was ich wählen wollte. Allerdings sind Wahllokale und ihre Helfer ein Knaller. Das ist ein bisschen so wie bei DSDS. Vier Personen sitzen an einem Tisch und gucken gespannt auf das was kommt. Ich als Wähler gehe in diesen Raum und pfeife ein fröhliches "Hallo" hinein. Gerade mal ein Herr, der meine Wahlbenachrichtigung entgegennimmt antwortet mir. Die anderen Unfreiwilligen glotzen mich weiterhin erwartungsvoll an. Vielleicht hätte ich eine kleine Tanzeinlage zur Aufheiterung einschieben sollen? Die zweite Person macht ein Häkchen hinter meinem Namen, und die Dritte gibt mir dann endlich den Stimmzettel. Der Vierte ist kurz vorm Einschlafen.
Irgendwie tun sie mir leid. Vier Personen, die die Arbeit einer halben Person ausüben müssen.

13:03 Uhr : Ich gehe dann mal wählen



Das Wetter fürchtet das Wahlergebnis. Sturm und Regen. Und Rechnungswesen steht heute auch noch auf meinem Programm. Will kurzfristig für einen Tag jemand sein Rechenzentrum im Gehirn mit mir tauschen?

Donnerstag, Januar 24, 2008

Sehr geehrter Herr Wulff,

natürlich haben Sie keine Zeit für Einzelschicksale, aber Kleinvieh macht eben auch Mist. Es ist Ihnen wahrscheinlich auch völlig egal, was einzelne Wähler von Ihnen halten, weil da stehen Sie ja drüber. Da geht die TUI mal eben nach Hamburg. Aber wenn es das nur wäre. Wenn ich morgens zur Arbeit fahre, fahre ich bei Herrn Schröder vorbei und sehe Ihre riesengroße Plakate. Da steht sowas wie " Für Bildung" oder "Für Arbeitsplätze" drauf. Und jedesmal habe ich eine verdammte Wut.

Und nun hören Sie mal genau zu:

Im Jahr 2000 hätte ich nach meinem Vater auch fast meine Mutter verloren. Sie wurde schwer krank, und die Ärzte gaben ihr noch 2 Monate. Meine Mutter hat es aber geschafft, und lebt nun mit einer chronischen Erkrankung, die sie alle 6 Wochen untersuchen lassen muss. Ab 2000 bekam sie eine Erwerbsunfähigkeitsrente, die sie alle zwei Jahre neu beantragen musste. Um rechtliche Hilfe zu bekommen trat sie in den Sozialverband Deutschland ein. In dem Zeitraum des Wartens musste sie sich bei der Agentur für Arbeit melden, die ihr dann Arbeitslosengeld zahlte. Die Rentenversicherung ließ sich dann nur 5 Monate Zeit um die neue Rente zu bewilligen. Natürlich ist dann irgendwann der Anspruch auf Arbeitslosengeld I erloschen. Was sind schon 5 Monate?

Nach sechs Jahren Zahlung der Rente war dann aber Schluss. Meine Mutter bekam aufeinmal keine Rente mehr. Sie widersprach sofort,und musste wie IMMER zu mehreren Amtsärzten, die sie nach Altersdemenz! untersuchten. Von der Untersuchung bis zum Bescheid der erneuten Ablehnung zur Rentenzahlung dauerte es über ein Jahr. Natürlich hat man auch kein Anspruch auf das Hartzgeldchen, da ja ein Freund mit im Haus wohnt. Also musste sich meine Mutter selbst krankenversichern. Das kostet ja auch nur über 100 Euro. Herr Wulff was machen schon 100 Euro weniger im Monat aus.
Außerdem muss man ja auch sein ganzes Gespartes ausgeben, bis man dann wieder einen Anspruch auf irgendwas hat. Meine Mutter jobbte natürlich auch, aber das ist Ihren Ämtern ja völlig egal. Keiner fühlte sich zuständig für meine Mutter. Ach, ich habe noch etwas vergessen. Beim der letzten Amtsarztuntersuchung wurde die Akte meiner Mutter nicht aufgefunden. Die Rentenversicherung in Berlin wartete über ein halbes Jahr auf die Unterlagen. Das macht doch alles nichts. Herr Wulff ich freue mich wenn es weiterhin so gut mit Ihnen klappt hier in Niedersachsen.

Es ist schon beachtlich, dass die Rentenversicherung einfach die Bezüge einstellt, und einer 56jährigen Frau , die kurz vor dem Tod stand einfach ohne jegliche Informationen auf den Arbeitsmarkt schickt. Meine Mutter würde sehr gerne wieder arbeiten, aber nach sieben Jahren ist das nicht einfach. Wissen Sie Herr Wulff, in diesen sieben Jahren ist die Zahntechnik sehr weit fortgeschritten. Gerne würde meine Mutter eine Fortbildung besuchen, aber so ohne jegliche Bezüge.... So schnell kann man abrutschen Herr Wulff. Sie sind ja gesichert, und sichern dann sicher noch mehr die Gesicherten.

Durch meine Umschulung wusste ich, dass es sowas wie ein Berufsförderungswerk gibt. Dort habe ich angerufen und um Rat gebeten. Jetzt stellen Sie sich das mal vor: Die Rentenversicherung muss meiner Mutter eine Wiedereingliederungsmaßnahme in die Arbeitswelt anbieten. Na bravo! Damit rückt der Staat ja nicht so einfach raus, da müsste ja wieder gezahlt werden. Oder wie erklären Sie das?
Bis die Unterlagen dann ankamen vergingen auch noch ca. drei Monate. Der Knaller ist aber, dass in dem Gutachten des Amtsarztes folgendes steht: Frau K. kann 6 Stunden, 5Tage in der Woche in ihrem alten Beruf tätig werden. Mindestens 8 Ansprechpartner, die meine Mutter alle sehr genau mit Datum protokolliert hat, haben alle keine Ahnung von dem Fall. Jeder schiebt die Akte weg. Wie kann das sein? Meine Mutter möchte gerne arbeiten. Sie will Fortbildungen und eine Anstellung in ihrem Beruf. Sie hat bei einem namenhaften Zahnarzt gearbeitet, der dann im Jahr 1998 oder 1999 in Rente ging. Nun sagt ihr die Rentenversicherung hier in Hannover, dass sie nur noch bedingt ihren Job ausüben könnte, und das Gutachten ihrer letzten Untersuchung nicht aufzufinden wäre.

Herr Wulff so bekommt man die Arbeitslosenquote nicht gesenkt. Ich habe wirklich große Angst um meine Mutter. Würden Sie sich über diese Behandlung nicht auch aufregen? Aber was rege ich mich auf. Sie sind ja auf der sicheren Seite, und Einzelschicksale kann man ja immer belächeln.

Mittwoch, Januar 23, 2008

Silka

Mein Vorname ist wirklich sehr selten.

Ein kleines Mädchen



Ein Hund



Seife. Mein Vorname hat einen eigenen Werbespot



Süßes Mädchen mit Skateboard

Yoga

Die Eröffnung eines Yogazentrums kann ganz schön anstrengend sein.



Mehr Bilder hier

Dienstag, Januar 22, 2008

Über den bisher besten Mann meines Lebens

An dieser Stelle, oder auch HIER verfasste ich zwei Beiträge über den besten Mann in meinem Leben. Mein Opa!

Eben am Telefon:

Ich: Hallo Opa, ich bins Silli.
Opa: Hallo Kleine, schön von dir zu hören.
Ich: Wie geht es euch?
Opa: Gut. Ich war heute beim Ohrenarzt.
Ich: Und?
Opa: Ich hatte ganz viel Dreck im Ohr.
Ich: Ih!
Opa: Das Zeug muss eben mal raus, sonst höre ich ja nicht mehr was mir die Frauen zu sagen haben.

Ich grinse immer noch. Opa ist eben alte Schule.

Vorallem freue ich mich über mein Weihnachtsgeschenk. Mit 86 hat er mir endlich mein Bergbild gemalt. Er gab mir das Bild mit den Worten: Solang du dein zuhause noch nicht in den Bergen gefunden hast, besuchen sie dich im Wohnzimmer.

Montag, Januar 21, 2008

Liebste KolleginS,


ein "Miau" aus der Oststadt, aber eigentlich ist das ja Ihr Wort.
(siehste, ich war doch noch laufen)




Sonntag, Januar 20, 2008

Und München wirft Sonntag nach Hannover

Hannover fängt blitzartig auf und versucht in einem soliden Tempo die Wünsche aus Bayern zu erfüllen.



Alternative? Was meint ihr? Zu dem tollen Titel wäre ja ein Muppetsbild passender...


First, get the name of your band: this will be the first article title on http://en.wikipedia.org/wiki/Special:Random
Get the title of your album: the last four words of the very last quote: http://www.quotationspage.com/random.php3
The third picture, no matter what it is, is your album cover: http://www.flickr.com/explore/interesting/7days


Und da Herr Dr.Sno auch der Meinung ist, werde ich das Stöckchen einmal in die Schweiz und einmal nach Köln/Brüssel geben.

Meine Montagsqual !


So sieht es aus! Und den richtigen Platz hat man mir auch gleich zugewiesen. Lehrer bemerken eben doch gewisse Unterschiede.

Freitag, Januar 18, 2008

Gerade jetzt in dieser Situation...

...bin ich froh kein Junge zu sein!

Donnerstag, Januar 17, 2008

Aber...


...dieses T-Shirt ist jetzt meins. An einem schönen Freitagnachmittag mit meiner Tanja fand ich es ganz plötzlich in einer Tüte um mein Handgelenk wieder. Und das Schlemmen wiederholen wir auch bald wieder.


Versöhnung verschoben

Schon immer hatte ich ein Problem mit meiner Heimatstadt. Beruflich habe ich mich nach vielen Jahren endlich mit ihr versöhnt. Ich habe einen tollen Arbeitsplatz mit einem guten Betriebsklima. Doch im Privatleben ist Hannover nicht meine Stadt. Gerade eben war wieder so ein Moment. Ich freue mich seit Dezember auf diesen Termin in der Faust. Poetry-Slam mit Sarah Kuttner. So fuhr ich mit meinem kleinen Auto in Richtung Linden und ca. 20 Minuten um den Block, um mir dann anzuhören, nachdem mind. 30 Leute kurz vor knapp an mir vorbei gingen weil sie auf der Gästeliste standen, dass die Veranstaltung mit 300 Leuten schon völlig überfüllt wäre. Den Flyer, den man mir für den nächsten Monat andrehen wollte, lehnte ich ab. Typisch Hannover! Warum macht man soviel Werbung, wenn man eh nur 200-300 Menschen in den Saal bekommt. Oder vielleicht 50 weniger Leute auf die Gästeliste nehmen. Ich bin sauer. Hannover ist eine Freizeitniete. Ich will hier raus, aber eigentlich noch nicht. Ich gehe gleich mein Kissen verprügeln. Keine Angst, ich bin eigentlich immer lieb. Leider!

Und weil wir einmal da sind, na da bleib'n wir auch gleich hier und machen bei dem Thema weiter. Versöhnen konnte ich mich im letzten Jahr nicht wirklich mit der Männerwelt. Ich habe sie alle gern, aber warum treffe ich nur die, die nie wissen was sie wollen. Hier eine kleine Zusammenfassung:

1. Im Januar fuhr ich zu einem Mann, den ich seit 2001 oder 2002 kenne. Es war immer eine vertraute, besondere Stimmung zwischen uns. Wir erzählten uns, wenn wir zweimal im Jahr aufeinander trafen, so ziemlich alles was uns in der Zeit in der wir uns nicht sahen, bewegte. Irgendwann wurde der Kontakt mehr. Wir schrieben täglich SMS, telefonierten und jeder interessierte sich für den Alltag des anderen. Dann nach 6 Monaten fuhr ich ans andere Ende von Deutschland, um ihn zu besuchen. Wir waren sehr aufgeregt, und es war ein sehr schöner Abend. Doch am nächsten Tag hatte er seine Launen, und ich war abgeschrieben. Vielen Dank auch. Ich hätte viel Geld und Zeit sparen können, wenn ich nicht auf mein Herz gehört hätte, sondern auf meinen Verstand. Der zweite Mann im letzten Jahr war sogar der Meinung das Mann Nr.1 tatsächlich Interesse an mir hätte.

2. Kommen wir zu Mann Nr. 2. Seit 2006 war ich ihm verfallen. Er hat mir gut getan, und zeigte mir die wirklich schönen Seiten des Lebens . Die kannte ich vorher auch schon, aber bei ihm war das noch ein Tick besser. Aufeinmal sah ich sowas wie einen Selbstwert, doch mit meiner Unsicherheit (weil er einfach nicht zu mir passte) machte ich sogar die Freundschaft kaputt. Aber letztendlich wollte er auch nur Sex.

3. Vollidiot. Anfänglich war er sehr nett. Diesmal wollte ich nichts überstürzen, und ging deshalb drei Monate mit ihm aus. Irgendwann knutschten wir, und einen Monat drauf lagen wir im Bett. Ich hatte nicht wirklich Spaß, denn er hatte eine komische Art an sich. Nachdem ich ihm das mitteilte, sagte ER folgende Worte: Ich dachte ich könnte wenigtens mit dir bumsen!

AHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHH!!!! Raus aus meiner Wohnung. Wie lange kann man(n) eigentlich sein wahres Gesicht verstecken? Noch vier Wochen danach konnte ich nicht mehr an Sex denken, ohne das es mich geekelt hat. Das war auch mein erster und letzter Mann mit Glatzkopf. Wenn ich diesen Text lese, könnte man meinen er wäre ein Bodybuilder gewesen, aber sowas traue ich mir nicht zu. So benebelt bin ich noch nicht.

Zwischendurch kam dann mal wieder Mann Nr.2.

4. Mann Nr.4 hat mir bis vor einer Woche sehr viel Kummer gemacht. Unser erstes Treffen nach 2 Jahren war wundervoll. Wir waren im Wald joggen etc. Es war sehr vertraut. Doch er hatte eine Freundin. Wir trafen uns immer öfter, doch er wollte sich nicht trennen. Irgendwann konnte ich nicht mehr und beendete die Treffen. Ich bin mir für die zweite Geige doch etwas zu schade. Am Ende des Jahres teilte er mir die Trennung von seiner Freundin mit. Was ich davon halten soll....ich kann es nicht sagen.... Ich mochte ihn sehr, aber jemand der fremdgeht...

Also, die Versöhnung mit der Männerwelt hat also auch noch nicht stattgefunden. Warum ist das alles immer so schwierig, und warum können Männer nicht einfach mal ehrlich sein? Warum rennen sie weg, wenn es ernst wird ? Warum laufen sie weg, wenn es Ärger gibt?
Wie soll ich bei diesen komischen Gestalten jemals Vertrauen aufbauen? Wo kann man nur den Froschkönig treffen? Ich will verdammt nochmal keine Kröten mehr küssen. Kröten sind schleimig und böse.

Und warum schreibe ich immer schlechter?

Mittwoch, Januar 16, 2008

Sarah Kuttner und so

Poetry-Slam mit Sarah Kuttner. Werde ich mir mal ansehen. Irgendwer da?

Montag, Januar 14, 2008

Alle guten Dinge sind 3?


Dieses Bild ist gerade fünf Minuten alt, und schon erscheint der Fernsehturm wieder im graudunklem Himmel. Seit langer Zeit hörte ich Strauß, als sich der Himmel in meine absoluten Lieblingsfarbe färbte. Tief durchatmen! Das ist mein Motto für dieses Jahr. Ich habe mir nichts vorgenommen, außer die Ziele die ich durch meine Berufswahl getroffen habe. Da wäre die Zwischenprüfung, Vereinsmanager C, ein gutes Sommerzeugnis (besonders in Rechnungswesen aufholen, denn der Rest ist kein Thema), und im November dann meine schriftliche Prüfung.

Dies ist nun mein dritter Beruf, den ich erlerne. Ich gebe zu, dass ich mich nie wirklich entscheiden konnte und kann. Wenn es für das Studieren auch Geld geben würde, wäre ich sofort dabei. Bisher war es immer so, dass ich mir nie vorstellen konnte mein ganzes Leben lang in einem Beruf zu arbeiten. Ich habe gerne alle Möglichkeiten offen, und will mich nicht unbedingt binden. Das hat sicher etwas damit zu tun, dass man dann ja wirklich langsam mal ankommen müsste. Vielleicht ist Ankommen aber Langeweile? Nein, sicher nicht. Ich glaube, dass ist wie mit dem richtigen Partner. Wenn man angekommen ist, gibt es keine Zweifel mehr. Und für den Sport im richtigen Verband gibt es da kaum noch Zweifel.

Ich wollte aber eigentlich nur erzählen, dass ich letzte Woche einen netten Bericht über das Ritz Carlton in Berlin gesehen habe. Dort erkannte ich einen netten ehemaligen Klassenkameraden aus der Berufsschule, der dort nun eine tolle Position hat. Sofort kamen Erinnerungen an die Hotelzeit durch, und ich musste feststellen, dass wir im Gegensatz zu meinen jetzigen Klassenkameraden nicht so, na ja, öh, komische Gestalten waren. Wir waren im Hotel anders ausgelastet, denn durch die Spätschichten bis in die Nacht lagen wir oft auf den Tischen. Oder könnt ihr über Witze wie "Deine Mutter lässt sich für 3,50 Euro vor Aldi schlagen" lachen? Ich nicht.

Das war jetzt kein Scherz. Ich bin nur froh, dass ich in einem Verband lerne. Etwas Anderes wäre für mich auch nicht in Frage gekommen.Ende.

Samstag, Januar 12, 2008

La Sue

Ihr erinnert euch? Schön, wieder etwas von ihr gehört zu haben. Hach, was kann man albern sein.


Link: sevenload.com

Mittwoch, Januar 09, 2008

Über gute Männer

Wo ich doch gestern von einer besonderen Art von Männer geschrieben hatte, kann ich heute von den Guten ihrer Spezie berichten. Dieser Mann ist einfach nur ein Freund. Dieser Freund hat folgende Eigenschaften:

Kreativ
Intelligent
Humorvoll
Verständnisvoll

So könnte ich jetzt noch eine lange Liste anfertigen,aber das was ihn als einen guten Mann ausmacht, ist seine Offenheit im Umgang mit dem Leben. Ich habe nur selten Männer getroffen, die nicht weglaufen wenn es einem schlecht geht. Im Gegenteil, dieser Mensch baut wieder auf. Zwar mit ehrlichen und manchmal auch unzarten Worten, aber es hat bisher immer geholfen. Er hat Geduld und gibt nicht auf. Zurzeit geht es mir gut, aber genau deswegen freue ich mich besonders über seine kleine Überraschung, die er mir bereitet hat. Ich bin nicht käuflich und schon gar nicht geht es mir um Geschenke. Es geht einfach darum, dass jemand zugehört hat und meine Wünsche notiert, um mir dann eine Freude zu bereiten.


DANKE NERDCORE RENÉ!

War Was?

Nö. Eine Nacht später, und man fragt sich, wieso man diesem Thema am Vorabend soviel Aufmerksamkeit gewidmet hat.

Weiter geht es!

Dienstag, Januar 08, 2008

Vorsicht! Der Inhalt könnte weh tun

In extremen Situationen reagieren Menschen anders, als sie normalerweise reagieren würden. Sie reagieren in extremen Situationen extrem, also ist alles was in einer extremen Situation passiert, als nicht geschehen zu werten, denn es ist extrem und wäre nicht geschehen, wenn es die extreme Situation nicht gegeben hätte.

Ich freu mich

Am Wochenende werde ich bei der Eröffnung des eigenen Yogazentrums meiner Yogalehrerin helfen. Außerdem hatte ich heute eine Paketbenachrichtigung im Briefkasten. Was kann das wohl sein? Wer schenkt mir was, oder will mir Gutes tun?
So macht das Spaß! Ich habe so eine kleine Ahnung. Morgen werde ich sofort nach der Arbeit zur Post fahren, um das Paket abzuholen. Ich bin gespannt, und werde selbstverständlich berichten.

Montag, Januar 07, 2008

Liebste Kollegin s

Ich habe dann mal recherchiert, und habe das tollste Lied der Tour gefunden. Und ich bleibe immer noch bei meiner Feststellung: Können nicht alle Männer so sensibel wie H.S. am Rhönrad sein?

Dougie MacLean.


Danke für die lustigen,unterhaltsamen und schönen Abende der letzten Woche ;).

Sonntag, Januar 06, 2008

Feuerwerk der Turnkunst 2008

Heute werde ich noch einmal nach Silvester unsere wunderbare Show besuchen. Hier für euch einige Bilder.








Samstag, Januar 05, 2008

Mein bester Freund kommt aus Kenia,...



...und seine Familie wohnt noch in Mombasa. Vor 15 Jahren hat Twahir Ahmed seine Frau in einem Ferienhotel in Kenia kennengelernt. Er liebte sie wirklich so sehr, dass er mit nach Deutschland kam. Natürlich nicht sofort. Ich lernte Ahmed sieben Jahre später im Sheraton kennen. Wir waren Arbeitskollegen an der Rezeption. Wir wurden bald die besten Freunde. Jetzt ist er geschieden. Unsere Familie in Deutschland mögen sich auch sehr. Meine Mutter sieht ihn schon fast wie einen eigenen Sohn. Eigentlich wäre er der perfekte Mann für mich, doch diese Freundschaft ist zu vertraut und schön um eine Liebesbeziehung einzugehen.

Eben waren wir wie so oft im Kino. Ahmed ist mein Kinopartner. Nach dem Kino schlenderte wir noch im Bahnhof rum, als er mir ganz aufgeregt seine Fotos vom letzten Besuch in Kenia vor ca. 1,5 Monaten zeigte. Es waren mindestens 150 Bilder. Plötzlich wurde er ganz nervös und zog mich in die Reisebank im Bahnhof. Dort kauft er immer eine Telefonkarte, um seine Familie in Kenia anzurufen. Dies passiert aufgrund der aktuellen politischen Situation in letzter Zeit oft. Heute hat sein Neffe Geburtstag, und ich soll ihm auch gratulieren. Die eigentlich fremden Menschen in der Ferne kennen mich. Genauso wie ich sie kennen. Fotos und Erzählungen können in dieser Zeit doch irgendwie verbinden.

Er wählte eine Nummer mit 34853945834 Ziffern. Endlich nahm jemand ab. Ahmed wurde ernst und guckte etwas beunruhigt in die Leere. In Kiswahili stellte er schnell einige Fragen. Ich habe noch nie in meinem Leben so gebannt auf die Lippen eines Menschen gestarrt. Natürlich habe ich kein Wort verstanden, aber ich versuchte etwas aus seinem Gesichtsausdruck deuten zu können. Um die aktuelle Lage abzufragen und seinem Neffen zum Geburtstag zu gratulieren hatte er 13 Minuten Zeit. Das ganze für fünf Euro. Aufeinmal bekam ich den Hörer in die Hand gedrückt. Ich gratulierte schnell auf englisch, als das Telefonat plötzlich schon vorbei war.

"Gott sei Dank" waren die ersten Worte, die Ahmed rausbrachte. Fragend blickte ich ihn an, und so begann er zu erzählen:
Seine Familie wohnt in der Innenstadt von Mombasa. Dort ist es noch sehr ruhig, und es besteht keine Gefahr. Sein Onkel wohnt aber etwas außerhalb von Mombasa auf dem Land, und da sieht es schon ganz anders aus. Gestern wurden Steine in sein Haus geworfen. Zum Glück ist die Familie aber kurz vorher in die Stadt geflüchtet, weil sie so etwas wohl schon vermutet haben. Die Armen in Kenia haben nur auf diese Gelegenheit gewartet, um dann diese Häuser zu plündern.

Da bemerkt man doch ziemlich schnell, wie klein die Erde ist . Ahmed ist jetzt seit 7Jahren mit einer meiner engsten Freunde, und seine Familie ist mir ans Herz gewachsen. Da sprach ich eine halbe Minute mit seinem Neffen in Mombasa. Das Land mit dem Bürgerkrieg. Aufeinmal ist alles ganz nah.

Donnerstag, Januar 03, 2008

So ist es richtig

Ich habe dieses Lied schon einmal hier in das Blog gestellt, aber dies ist mein Motto für die Liebe in 2008. So wie dieses Lied und Video muss sie sich anfühlen, die ehrliche Liebe. Der Song ist so wundervoll, und begleitet mich schon all die Jahre. Ob 2008 sowas Tolles passiert?


All in all there's something to give
All in all there's something to do
All in all there's something to live
With you...


Dienstag, Januar 01, 2008

Silvester 2007/2008

So war mein Silvester. Mit lieben Kollegen gefeiert und gezittert. Und ich habe dreimal Neujahr gefeiert. Einmal Russisch um 22 Uhr, einmal Ukrainisch um 23 Uhr, und um 0 Uhr waren wir dann auch an der Reihe.



Alles Gute für 2008!