Sonntag, August 31, 2008

Und...

...ich habe es nach 4 Jahren bloggen immer noch nicht gelernt meine Texte nach Rechtschreibfehlern und andere Dinge zu prüfen.

Samstag, August 30, 2008

Später

Ich bin immer etwas später als die meisten Menschen die mir begegnen. Ich meine damit im Ablauf meines Lebens. Ich bin auch immer etwas anders. Ich kann auch nicht wirklich von mir behaupten, dass ich schüchtern und zurückhaltend bin. Ich bin aber aber auch nicht die Queen der Frauen, die sich mit knappen Kleid und angetrunken an jeden Hals hängt. Ich bin auch nicht dazwischen. Ich bin einfach unbeschreiblich anders, aber das muss man wohl in Kauf nehmen, wenn man einen Start wie meinen in die Welt hingelegt hat.

Also, ich entdecke immer alles später. So auch die DVD-Sammlung meiner besten Freundin im Regal. Ich entdeckte eine Staffel, von der ich also sie "in" war, gerade mal 5 Folgen gesehen hatte, denn ich hasse auf großen Wellen der Euphorie mitzuschwimmen. Mir sind sämtliche Serien und Kinofilme egal, solange die Medien und meine Mitmenschen nichts anderes zu erzählen haben. Unter Zwang kriegt mich keiner. Nicht mal eine dämliche Serie.

Nun, gefühlte 20 Jahre später, habe ich die ersten beiden Staffeln von meiner Freundin ausgeliehen. Nach den ersten sechs Folgen war mir etwas übel. Ich kann eben nicht mehr als 5 Folgen in Folge sehen.hihi
Aber eines musste ich feststellen: Freundinnen mit denen man über alles reden kann, mit denen man verrückte witzige Sachen anstellt, und Männer die etwas zu erzählen haben sind einfach bisher meine Welt. Ich mag die Extreme.

Sowas stellt man nach einem Abend mit der Freundin im Stammcafé fest. Genauso stelle ich fest, dass ich derzeit wieder auf Averna stehe. Nach gefühlten 10 Averna schiebten wir unser Rad ca. 8 Kilometer. Ich glaube Bier gehört jetzt erstmal der Vergangenheit an. Ab jetzt trinke ich lieber Averna. Bin ich wieder etwas später?

Ich finde "spätersein" toll. Ich möchte noch nicht heiraten, Kinder kriegen und ein Haus bauen. Ich möchte und habe ein Leben wie Musik. Fröhlich, chaotisch, traurig, melancholisch, aufregend, sexy, ruhig, gefühlvoll und cool.

Donnerstag, August 28, 2008

Wie soll ich den....

...Winter überstehen, wenn ich jetzt schon so träge bei diesem grauen Wetter bin?

Ich gehe basteln.

Montag, August 25, 2008

Verkäuferinnen glücklich machen

An der Kasse:

Verkäuferin: Sammeln Sie Treuepunkte?
Ich: Nein, ich bin Ihnen auch so treu!

Samstag, August 16, 2008

Out Of Space



Meine lieben wenigen Leser,

keine Angst ich höre nicht auf hier etwas zu veröffentlichen. Ich habe momentan wirklich ganz andere Dinge zu tun. Im November ist meine schriftliche Prüfung.
Und auch sonst bin ich gerade so unkreativ wie es nur geht. Ich habe aber wieder mit dem Malen begonnen, und das macht mir sehr viel mehr Spaß.

Und jetzt mache ich es mir auf meinem Balkon mit Kerze und Decke gemütlich und schaue mir den Sternenhimmel an.

Samstag, August 02, 2008

Freitag, August 01, 2008

Yogaliteratur

Wenn ich eine Buchhandlung betrete lande ich zum Schluss immer in der Sportecke. Dort grinsen mich natürlich immer die Yogabücher an. Besonders interessant empfinde ich die etwas bekannteren Personen, die uns Yoga vermitteln wollen.
Es gibt aber große Unterschiede. Es liegt wohl am Anspruch, der bei mir selber sehr hoch liegt, dass ich zwei Bücher in meinem Regal total unterschiedlich beurteile.

Im Yoga ist es immer wichtig nur so weit zu gehen, wie es für einen selber als angenehm und richtig erscheint. Aus diesem Grund fange ich mit dem für mich negativen Beispiel an. Ich wiederhole: für mich negativ. Also hier für mich die nicht so gelungene Ausgabe.



Ursula Karven- Yoga für dich und überall




Der Ansatz des Buches ist klasse. Yoga für überall. Das hat bei mir ein Kaufgefühl geweckt. In der Straßenbahn, im Büro, im Bett..überall Yoga ohne das es jemand merkt. Yoga damit ich mich überall schnell entspannen kann. Im Hinterkopf habe ich immer den exklusiven Yogaclub auf Mallorca. Die wecken kein Gleichgewicht in mir. Die Bilder sind entzückend.
Ich würde sie mir am liebsten ausschneiden und als Wanddekoration nutzen. Aber das geht erst wenn ich ein Zimmer ganz für mein Yoga habe. Aber ansonsten hat das Buch nichts Gutes für mich. Vielleicht liegt es an meiner langjährigen Erfahrung mit Yoga, dass dieses Buch nichts für mich ist. Es ist zu einfach. Ich würde es nicht empfehlen.



Es liegt wirklich nicht am Geschlecht. Es ist selten, dass man Männer für Yoga begeistern kann. An dieser Stelle hatte ich das Glück zu überzeugen. In diesem Fall begeistert mich ein Mann, der sich für Yoga interessiert und es natürlich auch lebt.



Ralf Bauer reiht nicht nur Asanas (Körperübungen) auf, nein, er schreibt über seine Spiritualität und seinen geschwächten Körper. Er vermittelt genau diese Emotionen, die man nach und nach spürt. Den Einklang von Körper und Seele, den man durch die Übungen erreichen kann. Für ihn ist Yoga kein Trendsport, den man so hipp wie möglich vermarkten muss. Er berichtet über seine Reisen und über das Fasten.



Die Fotos sind sicher sehr ansprechend. Ralf Bauer in sämtlichen Yogaübungen ist eine Augenweide, aber es ist nicht das was das Buch ausmacht. Man erkennt wie wichtig es für ihn ist, dieses Gefühl zu vermitteln. Die Gesundheit und Ausgeglichenheit. Er schreibt über die Reizüberflutung in unserer Gesellschaft, und trifft sofort auf meine Zustimmung. Ich hatte mich verloren, ich konnte für Yoga nichts mehr empfinden. Dieses Buch hat mich wieder zu mir gebracht. Ich kann es wieder genießen. Dafür bin ich dankbar.