Samstag, Januar 08, 2011

"Frauen und Männer passen nicht zusammen-auch nicht in der Mitte"



Dieses bisher wunderbare Buch geschrieben von Malte Welding lässt mich nicht mehr los. Leider bin ich bisher nur sehr zaghaft mit dem Lesen vorangekommen, da ich nach dem Arbeitsalltag nur 6 Seiten jeden Abend schaffe, denn mir fallen die Augen zu. Heute Nachmittag habe ich den Fernseher ausgemacht und mich aufs Sofa gelegt um endlich weiter zulesen.

Schon im Intro bekam ich eine Gänsehaut, wie liebevoll er von seinen Haustieren spricht. Wie Malte ein Kannichen aus der Einsamkeit holte, und es dann vor lauter Liebeskälte (seinesgleichen) krank wurde. Erst als die Katze dazu kam, es wieder gesund wurde, und Gefühle für den neuen Mitbewohner entwickelte. Dieser Vergleich zwischen Tier und Mensch lässt einen Tränen in die Augen schießen. Doch sogleich auch ganz einfach verstehen, was wir alle brauchen: Liebe und Zuneigung unseresgleichen!

Dieses ewige suchen nach der Liebe und nach dem richtigen Partner. Es ist einfach anstregend, und man ist nicht alleine auf dieser Welt. Wenn man dieses Buch in den Händen hält fühlt man sich verstanden. Man fühlt sich nicht nur verstanden, sondern auch beruhigt und bestätigt. Und eins habe ich gelernt: Meine Ansprüche sind nicht zu hoch!
Ich spüre aufeinmal die Wahrheit, dass ich mich tatsächlich erstmal ordnen muss bevor ich den richtigen Partner finden kann, denn ich sehe mich ja noch nicht mal klar. Und ich glaube wirklich das man gleiche Eigenschaften und Interessen haben muss um sich auf Dauer zu lieben. Das Buch macht alles so klar. Ich bin selber verdeckt. Danke Malte für diese Erkenntnis.

Dann beschreibt er die verletzten Gefühle und ich möchte einen Satz zitieren:

Wir fürchten, sie könnten durch die Liebe beschädigt werden, und meiden daher die großen bösen Gefühle. Das ist Selbstmord aus Angst vor dem Tod.


Und dann erwähnt er noch das Lied von Pat Benatar, welches ich erst vor einigen Woche einmal richtig angehört habe.




Und die Krönung bisher ist ein Film,den ich mit meinem letzten Freund gesehen habe.
Es beschreibt die Verdummung unserer Gesellschaft in der Zukunft.



So, ich höre jetzt auf. Ich muss ganz schnell weiterlesen. Ich melde mich dann nach den nächsten hundert Seite.

Leute: Kaufen, kaufen, kaufen, kaufen! ich befürchte man bekommt wieder mehr Lust auf die Liebe. Aber die einfache Liebe. Ich habe das Gefühl man verkompliziert alles in dieser Gesellschaft. Lasst uns einfach wieder "einfach" werden.