Freitag, Februar 21, 2014

Wenn sich Facebook mit Twitter unterhält

Facebook: Guten Morgen Twitter, hoffentlich wird heute die Sonne scheinen.
Twitter: Guten Morgen Facebook. Ich hoffe NICHT, ich weiss sonst GAR nicht was ich machen soll.
Facebook: Wieso? Das ist doch toll! Man kann Fahrrad fahren, spazieren gehen, Skateboard fahren, Eis essen... Alle Leute haben gute Laune, und die ersten Frühlingsgefühle erblühen.
Twitter: Wäre ich jetzt nicht drauf gekommen! Aber sooooo groß ist deine Auswahl ja nicht.
Facebook: Was ist nur mit dir los, Twitter?
Twitter: Oh, willkommen zur Quizshow " Was ist nur mit dir los?"
Facebook: Willst du jetzt mit mir diskutieren? Ich habe dir so viele Vorschläge gemacht, die du jetzt auch mal annehmen musst.
Twitter: Annehmen? Pakete?
Facebook: Warum nimmt du mich nicht ernst? Ich möchte gerne, dass du mich ernst nimmst!!
Twitter: Sorry, ich bin Twitter, ich bin so.

Samstag, Februar 08, 2014

Das Lied

Es gibt Lieder in meinem Leben, die kommen zur rechten Zeit. So, wie es in diesem Moment war. Ich hörte es im Radio, nach langer langer Zeit. Plötzlich kam der Gedanken an eine Person. Sekundenschnell fühle ich mich aufgewühlt, voller Energie und sexy. Ich will diese Person sofort um mich haben. Ich stelle mir vor wie wir in mitten eines Raums stehen, das Lied läuft, alle um uns herum tanzen wie wild. Wir sehen uns in die Augen. Romantisch aber auch fordernd. Die Musik dröhnt laut und wild aus den Boxen. ....

Donnerstag, Februar 06, 2014

Who is he?

Ob er es gemerkt hat? Dieses seidige Gefühl der Leichtigkeit. Ob er es gefühlt hat? Diese überschümmende Ungeduld. Ob er es gesehen hat? Diese Sehnsucht nach Berührung und Verbundenheit. Ob er es gerochen hat? Dieses Verlangen nach Begehren und Lust. Ob er es genauso empfunden und gespürt hat? Der Frühling ( und er ) Am ersten Tag des Jahres, der nach Blumen roch.

Samstag, Februar 01, 2014

Auf Wiedersehen Martin Schmitt!

Und das meine ich wörtlich. Es wäre schön, wenn Martin als Trainer dem Skisprungsport erhalten bleiben würde, und nicht nur ab und an mal an der Schanze zu sehen wäre. Ich habe mir gestern keine Pressekonferenz oder ähnliches angesehen, da es tatsächlich komisch ist. Da beendet ein wichtiger deutscher Sportler seine Karriere, und ich kann mir das nicht ansehen. Das liegt vielleicht auch daran, dass ich nicht in Willingen bin. Leichtes Verdrängen. Kennt ihr das? Da passiert eine Sachen, die euch nicht egal ist, und ihr könnt nicht sofort etwas dazu schreiben oder sagen, weil es euch beschäftigt? Keine Sorgen, ich habe nicht geweint oder den ganzen Tag daran gedacht, aber es hat mich jedes Mal wieder aufgewühlt, wenn ich etwas davon in den sozialen Netzwerken gelesen habe. Heute Morgen ist es also wieder etwas ruhiger. Es geht ein toller Sportler, der viel für den Leistungssport getan hat. Viele Nachwuchsspringer haben bestimmt wegen Martin mit dieser Sportart angefangen. Diese Sportart, die kein Freizeit- und Breitensport ist. Es ist nur schade, was in den letzten Jahren in Deutschland passiert ist. Diese Ungeduld, dass Sportler nicht immer die gleiche Leistung bringen können, und auf dem Alter rumgehackt wird, ist nicht mehr auszuhalten. Manchmal hatte ich das Gefühl, vorallem die Leute, die zu Hause nur auf dem Sofa sitzen, sind die die am lautesten Blödsinn erzählt haben wie "Der muss aufhören, der bringt keine Leistung mehr, der ist viel zu alt".Irgendwann habe ich aufgehört Widerworte zu finden, da mich sowas aufregt. Ich arbeite auch für einen Sportverband, und weiss ganz genau wie schwer es ist, da die Konkurrenz im Hintergrund immer wartet. Diesen Menschen mit den überflüssigen Kommentaren sagte ich einmal, wie es wäre wenn man ihnen den Job kündigen würde, nur weil sie einen schlechten Tag hatten. Warum sollte jemand den Job kündigen, wenn er seine Aufgabe liebt und gerne ausübt? Welche Berechtigung haben die Anderen dem Sportler zu sagen wann Schluss ist? Mit großem Respekt habe ich am Anfang der Saison gesehen, wie er sich im Continentalcup versucht hat. Komisch ist es, dass im Wintersport nur selten der Trainer gewechselt wird. Im Fußball muss immer erst der Trainer gehen, wenn die Mannschaft keine Leistung bringt. Es ist gut, dass Martin jetzt für sich entschieden hat. Im Ausland sieht es wieder anders aus. Noriaki Kasai, Jahrgang 1972 aus Japan. Er springt, und springt, und springt und springt. Da beschwert sich keiner in Deutschland. Im Gegenteil, da findet die Masse einen "alten Herren" cool. Das passt nicht. Ich hoffe Schmitt hat in Willingen einen schönen Abschied. So langsam gehen die Skispringer aus, die ich kenne, aber die Zeit möchte ich nicht missen. Ich habe viele tolle Leute kennengelernt,ich habe mit Skispringen den Tod meines Vaters verarbeitet, und meine erste große Liebe in Wien getroffen. Das alles habe ich der Sportart und auch Martin Schmitt zu verdanken. Ich habe eine Umschulung in den Sport gemacht, weil mich dieser Ehrgeiz gepackt hat. Und manchmal muss ich mir jeden Tag immer wieder ins Bewusstsein rufen, dass ich für den Sport arbeite, für den Nachwuchs und die Emotionen. Ich habe durch den Sport angefangen zu schreiben, und ich habe tatsächlich dieses Jahr 10 Jahre bloggen. Mein altes Blog musste ich damals löschen. Aber 10 Jahre!!! Alles Gute Martin! Danke!